Achtung am Gleis

Bahnhofsabschiede sind irgendwie eine merkwürdige Sache. So ganz anders als Abschiede zu Hause. Man verlässt die Wohnung und kommt eine Weile später alleine wieder zurück. Und es fühlt sich an, als ‚wisse‘ die Wohnung, dass etwas anders ist. Dass da einer nicht mehr mit dabei ist, nicht mehr zurückgekommen ist, der gerade noch rausgegangen war.

Und das Ankommen in der leeren Wohnung ist anders, schwieriger. Als müsse man nicht nur Jacke und Schuhe ausziehen und den Schlüssel an seinen Platz legen sondern irgendwie erst mal wieder im ’normalen‘ Leben ankommen, sich da erst mal wieder orientieren in den eigentlich vertrauten Abläufen.

Katja

4 Kommentare zu “Achtung am Gleis

  1. So ein Gefühl, wenn man jemand wieder loslassen und Abschied nehmen muss, kenne ich sehr gut. Ich mag das überhaupt nicht und bin an solchen Tagen völlig durch den Wind. Liebe Grüße

  2. Gut eingefangen das Gefühl – geht mir jedes Mal so, hauptsächlich wenn meine Schwester nach ein paar Tagen bei mir mit Geschnatter, Unternehmungen und Action wieder nach Hause fährt 😦

    Tanya, das aber auch schon bei noch-zum-Auto-bringen-Abschieden habend

  3. @sucherin & Tanya: Fällt es euch dann auch so schwer, direkt in den Alltag zurückzukehren? Ich kann dann zB ganz schlecht einfach in die Wohnung gehen und erst mal aufräumen, was in den vergangenen Tagen liegen geblieben ist. Eher schnapp ich mir – auch wenn’s chaotisch um mich aussieht – erst mal mein Buch und muss ’ne Weile lesen.

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