Kochbuchkochen 1/36

Der Mitesser durfte aussuchen und ich hab’s gekocht:

Kardamomhühnchen aus ‚Leichte Küche‘ aus dem Lingenverlag

Für meine mengenangepasste und geringfügig abgewandelte Variante braucht man:

400 Gramm Hühnerbrustfilet in ca. 3 cm große Würfel geschnitten
Salz
1,5 EL Kardamompulver
1 EL Chilipulver, ich hatte Cayennepfeffer
1 EL Kurkumapulver
2 EL Tomatenmark mit einem Schuss Wasser cremig gerührt
300 g Joghurt
150 ml Wasser
Öl und etwas Butter zum Braten

Die Hühnerbrustwürfel salzen, in einer großen Pfanne Öl und Butter erhitzen und 1 EL Kardamom kurz anrösten. Das Fleisch dazugeben und unter mehrfachem Wenden von allen Seiten kräftig anbraten. Chili, Kurkuma und Tomatenmark* dazugeben und gut mit dem Fleisch vermischen. Dann sieht das Rezept vor, den Joghurt und das Wasser dazuzugeben – im Originalrezept sind das sogar 300 ml Wasser – und bei kleiner Flamme 10 bis 15 Minuten zu köcheln.

Ich hab den Joghurt dazu gegeben und weil mir die Wassermenge sehr viel vorkam erst mal nur die halbe Menge und das war auch gut so. Der Joghurt gerann und wurde so kritzelig (versteht man das?^^) und insgesamt war die Soße total flüssig. Ich hab’s dann unter wildem Rühren mit dem Schneebesen eher 20 Minuten lang bei stärkster Hitze blubbern lassen, um das Wasser wieder zu verdampfen. Dadurch bekam die Soße dann auch eine cremige Konsistenz und war nicht mehr bunte Brühe mit Joghurtflocken. 😀

Mit Salz abschmecken und mit Basmatireis und mit dem restlichen Kardamompulver bestreut servieren.

Die Gewürzmengen kamen mir erst mal sehr gewaltig vor, aber weil ich mich ja möglichst ans Rezept halten wollte, hab ich das komplett reingegeben und das war auch gut so. Die Schärfe war nicht direkt brennend, sondern eher so eine im Nachgang und sie tat auch nicht weh, sondern wir fanden sie sehr angenehm.

[* Eigentlich sollten das zwei EL Tomatenpüree sein, aber ich mochte nicht deswegen so ’ne große Packung pürierer Tomaten anbrechen. Mit dem Tomatenmark klappte das prima.]

Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen und dafür hat’s uns prima geschmeckt. Das gab’s sicher nicht zum letzten Mal.

(Falls jemand das ausprobieren möchte: Ich hatte nur die Fleischmenge reduziert, Gewürze und Joghurt sind die Originalangaben für 4 Personen, wobei ich es so perfekt für 2 fand und eher Joghurt und Gewürzmenge erhöhen würde, falls ich für mehrere Personen kochen würde. Dafür lasse ich beim nächsten Mal das Wasser ganz weg.)

Dazu gab’s Blattsalat mit Paprika, Cocktailtomaten, Croutons und ’ner Vinaigrette aus Olivenöl, Himbeeressig, Akazienhonig, Frühlingszwiebel, Pfeffer und Salz.

Gelungener Projektstart. 🙂 Diese Woche gibt’s Casareccia-Auflauf mit Zuckerschoten.

Katja

Projektübersichtsklick.