Nich lang schnacken – Kopp in Nacken: Kochbuchkochen

Kochbücher sind die perfekte Symbiose zweier meiner liebsten Hobbies – dem Lesen und dem Kochen. Seit meiner Kindheit bin ich von Kochbüchern fasziniert und im Laufe der Jahre habe ich etliche davon angesammelt.

Das übliche Vorgehen war dann immer: Kochbuch kaufen, durchblättern, Hunger bekommen, vornehmen bestimmte Dinge irgendwann mal zu kochen, evtl. die Rezepte sogar mit Haftmarkern kennzeichnen oder Zettelchen zwischen die Seiten klemmen – und da endete das dann meistens, weil tatsächlich aus Kochbüchern koche ich extrem selten.

Eigentlich ist das kein so großes Wunder, denn bis vor ein paar Jahren habe ich sowieso äusserst selten überhaupt nach Rezepten gekocht. Die meisten Dinge, die ich gekocht habe, waren selbsterfundene Rezepte. Das war meist lecker und ich hab ein Gefühl dafür bekommen, was sich gut kombinieren lässt. Irgendwann war dann aber die Lust groß, auch neue Zutaten zu testen, mit denen ich gar keine Erfahrungen hatte und das ist mit Rezept um einiges einfacher als einfach so frei Schnauze. Also zumindest wenn die Zutaten deutlich exotischer als die Feld-Wald-und-Wiesen-Kartoffel sind.

Vor ein paar Jahren fing ich daher dann an, mal genauer nach Rezepten zu schauen und mir Anregungen zu holen. Für viele Dinge suchte ich mir im Web 3, 4, 5,… Rezepte und kombinierte nach Gutdünken das, was mir am Sinnvollsten vorkam.

Mittlerweile liebe ich es, neue Rezepte auszuprobieren. Die treffen nicht immer 100-prozentig unseren Geschmack, weil ich da mittlerweile recht mutig geworden bin und auch Kombinationen probiere, von denen ich vorher keine Vorstellung habe, wie sie schmecken werden, aber unser Essen ist insgesamt sehr viel abwechslungsreicher geworden und das gefällt mir gut. Meine Kochbücher vernachlässigte ich aber immer noch sträflich, also zumindest die meisten davon.

Damit das jetzt endlich mal anders wird, habe ich vor, Rezepte aus meinen diversen Kochbüchern auszuprobieren. Und zwar nur solche, die ich vorher noch nie gekocht habe. Am liebsten will ich eines pro Woche probieren, weil aber immer mal was dazwischen kommt und ich mich nicht unnötig unter zu großen Druck setzen mag (ich hab ja noch mehr vor) sollen es mindestens 3 pro Monat, also 36 im ganzen Jahr werden. Und am liebsten sollen sie auch noch aus 36 verschiedenen Kochbüchern stammen.

Der Mitesser darf die Bücher durchblättern und aussuchen, was ich kochen soll – das macht es für mich spannender – und das erste Rezept ist auch schon getestet (und wird hier auch seinen Platz bekommen).

Und falls euer Blick jetzt verstohlen über euer eigenes, viel zu stiefmütterlich behandeltes Kochbuchregal gewandert ist oder ihr auch nur gedacht habt ’neue Rezepte wollte ich ja auch längst häufiger mal ausprobieren‘, dann nich lang schnacken – Kopp in Nacken! Fix eigene Ziele überlegen oder gerne auch bei meinen mit ranhängen. 🙂

Katja

Mehr dazu: Projektstatus, Worum geht’s überhaupt?

11 Kommentare zu “Nich lang schnacken – Kopp in Nacken: Kochbuchkochen

  1. Oh… Das wird ein gefährliches Projekt für mich… Und dabei komm ich doch gerade kaum mit dem Ausprobieren und Schreiben hinterher 🙂

    Ich freu mich trotzdem auf all deine Berichte dazu!

    • Ach mal gucken, wie gefährlich das tatsächlich wird. Ich weiss noch nicht, ob ich die dann wirklich alle mitsamt Rezept verbloggen werde, mal sehen. 🙂

  2. Hoch, das hört sich aber mal nach einem ganz interessanten Projekt an… Leider fehlt mir seit ein paar Wochen so viel Zeit für ein paar schöne Dinge, wie z. B. in Ruhe mal wieder kochen. Aber es ist an sich einfach schon entspannend und dann auch noch lecker 😀

  3. Das klingt nach einem leckeren Jahr 🙂 Da wünsche ich Dir doch viel Spaß dabei. Ich hab´s ja nicht so mit Kochen und Kochbüchern… hab ich überhaupt noch Kochbücher…? Irgendwo waren mal welche… 😉

  4. @Emily: Na dann wünsche ich dir in der nächsten Zeit mehr Ruhe und Zeit für dich und die schönen Dinge!

    @Rabea: Mal sehen wie lecker das wird. Interessant dürfte es aber auf jeden Fall werden.
    Und dafür, dass du’s nicht mit Kochen hast, sieht das, was du so machst, wenn du’s denn mal fotografierst, immer sehr toll aus. 🙂

  5. 36 Kochbücher? Ich bekomme Angst… Ich glaube ich besitze 5 oder 6… und das obwohl ich für gewöhnlich ne Tüte aufreiße… 😉 Von daher ist die Idee natürlich sehr gut.. wo ich jetzt eh mal meine Ernährung in den Griff kriegen wollte… aber ich schätze ich stecke mir dann mal kleinere Ziele 😀

    • 😀 Also eigentlich besitze ich noch einige mehr als 36. Ich wollte mir nur nicht direkt zu viel vornehmen, deswegen hab ich’s auf 36 Rezepte für das Jahr beschränkt – 3 pro Monat. Mehr machen kann ich dann ja immer noch.

      Ich hab früher schon gerne Kochbücher gekauft und durchgeblättert als ich noch nicht mal selber gekocht habe. Deswegen sind das so viele.

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