vorher – nachher

Ich hatte vor längerem mal unvorsichtigerweise zugesagt, irgendwann auch mal was von den Schmuddelecken der heimischen Wohnung zu zeigen.

Diese hier hat mich jetzt fast 5 Jahre lang genervt, weil sich der Kram einfach nicht sinnvoll ordentlich in dem Regal stapeln ließ und weil das wirklich immer chaotisch aussah. Aber damals beim Einzug hatten wir dieses Regal noch über und seitdem stand das provisorisch in dieser Flurecke rum.

Und dann war die Lösung auf einmal ganz einfach und vom ‚Wollnwa da nicht mal ’nen Schrank für kaufen?‘ bis zum Aufbau sind nur 24 Stunden vergangen.

Und jetzt, wo ich die Ecke zum ersten Mal mag (und wo ich doch gestern gerade noch rechtzeitig daran gedacht hatte, sie vorher zu knipsen), da kann ich sie auch zeigen. 🙂

Katja

Nich lang schnacken – Kopp in Nacken: Kochbuchkochen

Kochbücher sind die perfekte Symbiose zweier meiner liebsten Hobbies – dem Lesen und dem Kochen. Seit meiner Kindheit bin ich von Kochbüchern fasziniert und im Laufe der Jahre habe ich etliche davon angesammelt.

Das übliche Vorgehen war dann immer: Kochbuch kaufen, durchblättern, Hunger bekommen, vornehmen bestimmte Dinge irgendwann mal zu kochen, evtl. die Rezepte sogar mit Haftmarkern kennzeichnen oder Zettelchen zwischen die Seiten klemmen – und da endete das dann meistens, weil tatsächlich aus Kochbüchern koche ich extrem selten.

Eigentlich ist das kein so großes Wunder, denn bis vor ein paar Jahren habe ich sowieso äusserst selten überhaupt nach Rezepten gekocht. Die meisten Dinge, die ich gekocht habe, waren selbsterfundene Rezepte. Das war meist lecker und ich hab ein Gefühl dafür bekommen, was sich gut kombinieren lässt. Irgendwann war dann aber die Lust groß, auch neue Zutaten zu testen, mit denen ich gar keine Erfahrungen hatte und das ist mit Rezept um einiges einfacher als einfach so frei Schnauze. Also zumindest wenn die Zutaten deutlich exotischer als die Feld-Wald-und-Wiesen-Kartoffel sind.

Vor ein paar Jahren fing ich daher dann an, mal genauer nach Rezepten zu schauen und mir Anregungen zu holen. Für viele Dinge suchte ich mir im Web 3, 4, 5,… Rezepte und kombinierte nach Gutdünken das, was mir am Sinnvollsten vorkam.

Mittlerweile liebe ich es, neue Rezepte auszuprobieren. Die treffen nicht immer 100-prozentig unseren Geschmack, weil ich da mittlerweile recht mutig geworden bin und auch Kombinationen probiere, von denen ich vorher keine Vorstellung habe, wie sie schmecken werden, aber unser Essen ist insgesamt sehr viel abwechslungsreicher geworden und das gefällt mir gut. Meine Kochbücher vernachlässigte ich aber immer noch sträflich, also zumindest die meisten davon.

Damit das jetzt endlich mal anders wird, habe ich vor, Rezepte aus meinen diversen Kochbüchern auszuprobieren. Und zwar nur solche, die ich vorher noch nie gekocht habe. Am liebsten will ich eines pro Woche probieren, weil aber immer mal was dazwischen kommt und ich mich nicht unnötig unter zu großen Druck setzen mag (ich hab ja noch mehr vor) sollen es mindestens 3 pro Monat, also 36 im ganzen Jahr werden. Und am liebsten sollen sie auch noch aus 36 verschiedenen Kochbüchern stammen.

Der Mitesser darf die Bücher durchblättern und aussuchen, was ich kochen soll – das macht es für mich spannender – und das erste Rezept ist auch schon getestet (und wird hier auch seinen Platz bekommen).

Und falls euer Blick jetzt verstohlen über euer eigenes, viel zu stiefmütterlich behandeltes Kochbuchregal gewandert ist oder ihr auch nur gedacht habt ’neue Rezepte wollte ich ja auch längst häufiger mal ausprobieren‘, dann nich lang schnacken – Kopp in Nacken! Fix eigene Ziele überlegen oder gerne auch bei meinen mit ranhängen. 🙂

Katja

Mehr dazu: Projektstatus, Worum geht’s überhaupt?