en apuntes #20

  1. Es macht mich jedes Mal kirre, wenn Golfi nicht fit ist. Heute Gestern ist er wieder mal überhaupt nicht angesprungen als ich in die Stadt wollte. Nichts, nicht mal ein Huster der Batterie. Jetzt haben wir überbrückt und er läuft wieder, aber der Schreck sitzt erst mal. So ganz der Jüngste ist er ja nicht mehr und mir graut vor dem Tag, wo’s mal mehr als die Batterie ist.
  2. Im letzten Jahr habe ich 76 Bücher gelesen. Ohne früher Buch geführt zu haben, kann ich trotzdem mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich noch nie in einem Jahr so viel gelesen habe. Die dickste ‚Schwarte‘ davon war mit 1295 Seiten ‚Die Säulen der Erde‘ von Ken Follet, die ich in den ersten 9 Tagen des Jahres quasi inhaliert habe und das war auch das bisher dickste Buch überhaupt, das ich gelesen habe. Und weil’s so geflutscht ist, hab ich mittlerweile viel weniger Angst/Respekt/Hemmungen vor so dicken Wälzern.
  3. Die Liste der Dinge, die mindestens einer aus meiner Familie nicht isst, ist dieses Weihnachten um Salbei, Pinienkerne, Birnen, Fleisch von niedlichen Tieren und Zimtschnecken angewachsen. Falls ich jetzt nicht noch was vergessen habe. Ich hab die Faxen satt und mir fest vorgenommen bei der nächsten Gelegenheit, gar nicht erst zu versuchen, irgendwas Tolles und Besonderes für sie zu kochen, sondern lieber sowas Schnödes wie Spaghetti Bolognese zu machen. Die essen wenigstens alle – also sofern ich Paprika in allen Formen vermeide, die Gewürze größtenteils weglasse, keine echten Tomaten verwende und… *narfff*.
  4. Ich habe meinen Schreibtisch vor fast 2 Wochen aufgeräumt und er ist immer noch größtenteils ordentlich. Ich glaube, so lange hab ich das noch nie durchgehalten ohne ihn wieder unter Zettelwirtschaft zu begraben. 😀
  5. Ich mag es zuzusehen, wenn der Wind die Bäume kräftig durchzauselt.
  6. Im Haus gibt es lauter neue Nachbarn. In einer Wohnung wohnt schon wieder jemand, die andere ist noch leer. Ich bin noch niemandem begegnet und diese Ungewissheit, wer da einzieht / gezogen ist, ist ein komisches Gefühl, auch wenn’s eigentlich fast nur besser werden kann.
  7. Ich hab mir ein Stein-Papier-Schere-Echse-Spock-Shirt gekauft!1elf
    Hmpf, das Video dazu lässt sich leider nicht einbetten. Hier entlang bitte: Klick!
  8. *viel zu langen Punkt wieder rauslösch und für ’nen Extraeintrag speicher, sonst wäre das gar nichts mehr mit den apuntes*
  9. Seit Jahren habe ich eine Kaffeemaschine, die Milchschaum bereiten kann. Das war immer sehr cool, aber ich hab’s so gut wie nie benutzt, weil der Zusammenbauaufwand der Zusatzschläuche und Co. so tüdelig war, dass ich’s morgens bevor ich nicht zwei Kaffee intus hatte, zu kompliziert fand und danach lohnte es sich kaum mehr, weil der Reinigungsaufwand viel zu hoch und nervig war. Also gab es fast nur Milchschaum, wenn Besuch da war.
    Zu Weihnachten habe ich einen elektrischen Milchaufschäumer bekommen. Ein ultrageniales Teil. Extrem simpel zu bedienen (das klappt sogar schon für den ersten Kaffee morgens) und noch einfacher zu reinigen. Und wenn ich ihn mal 2 Stunden entbehren kann, dürfen sogar alle Teile in die Spülmaschine. Ich liebe ihn jetzt schon!
  10. Und dann kommt die Sonne raus und seit Tagen (oder Wochen? fühlt sich zumindest nach Wochen an) ist der Himmel mehr blau als grau und dann ist alles gleich viel besser und meine Zuversicht und mein Optimismus sind wieder da (bitte bleibt doch! macht’s euch bequem!). Alles wird gut.

Katja

13 Kommentare zu “en apuntes #20

    • Ich hab mal echte Nummern in die Aufzählung editiert. Sieht zwar nicht so schön aus wie die Nückels, aber ist vermutlich viel einfacher.

      zu 3: Das ist mir ehrlich gesagt für 6 Leute, von denen jeder so viel verschiedenen Kram nicht isst, viel zu viel Vorbereitungsaufwand. Ich müsste dann je nachdem an welchem Feiertag sie herkommen, entweder den Heiligabend (an dem man ja eh nie Zeit hat) oder den ersten Feiertag komplett in der Küche verbringen und da habsch keine Lust drauf.
      Ich hatte aber in der Tat dieses Jahr vor Weihnachten schon darüber nachgedacht, ob das nicht ’ne gute Idee wäre. Aber ich mag und mag und mag mir für die ollen Schneuber nicht mehr so viel Arbeit machen. Ich bin hinterher jedes Mal so frustriert.

      zu 7: Öh, ja! Kommt sobald ich hier wieder mal abends rumschleiche und noch kein daily geknipst hab. 😀

      zu 9: Echt jetzt? Ich hab da keine Erfahrungen mit, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ’nen stabilen Milchschaum ergibt, wenn man den mit eigenem Muskelschmalz erzeugen muss. Äh oder magst den gar nicht so gerne, wenn er so ganz flauschig und stabil ist?
      Müssen wa uns wohl irgendwann mal auf ’nen Vergleichstestkaffee treffen. (Achtung der letzte Satz könnte Spuren von großer Klappe enthalten und muss erst noch lernen, sich gegen die vorherrschende Feigheit durchzusetzen! Äh also die mit der großen Klappe muss das lernen. :mrgreen: )

      • Oh, ich wollte Dir nicht Deine Puenktchen klauen :/

        zu 3: Hm, ja verstehe ich. Einfach nicht sagen, was drin ist?

        zu 9: Doch, eben, der Schaum wird richtig fest! Fester als ich es aus Restaurants oder von elektrischen Schaeumern kenne. Deinen kann ich natuerlich nicht vergleichen, da bietet sich ein direkter Vergleich mehr als an. Und da das eine gewisse Vorbereitungszeit erfordert (auf Grund meiner derzeitigen geographischen Lokalisation und der Tatsache, dass besagter Milschschauemer im Elternhaus steht), sollte das innerhalb der naechsten 12 Monate doch machbar sein – oder?

      • Nej, das ist ja viel praktischer mit den Nummern. Ich nehm’s mir immer vor und vergess es dann wieder, wenn ich die nächsten Notizen raushaue. War also nur gut, dass du nummeriert hast. 🙂

        3. Mal sehen, was ich da bei der nächsten Gelegenheit nun mache. Ich tendiere aber echt dazu, mir was wirklich einfaches zu überlegen, damit der Frust nicht so groß ist, dass ich stundenlang geschnibbelt und gebrutzelt habe.

        9. Oh, für festen Schaum ist mein Neuer wirklich toll. Selbst nach ’ner halben Stunde ist der noch stabil. 🙂
        Jahr, äh *noch’n bisschen unverständlich rumnuschel*. Nachdem ich immer feiger bin als ich mir vornehme zu sein, mag ich gerade keine Versprechen geben. Das ist etwas, womit ich mich wirklich mal auseinandersetzen muss/sollte. Am Wollen hängt es zumindest nie, es ist nur die Panik dahingehend, die ich noch überhaupt nicht im Griff habe. 😦

  1. 2. Kennst du schon die Fortsetzung: Die Tore der Welt? Das ist auch gut. Den Rest von Follet finde ich eher mittelmäßig.
    3. Wer deine Kreationen nicht schätzen will, der gehört ausgeladen. Ich glaube, ich würde solches Benehmen bei einer Essenseinladung als persönlichen Angriff, als Beleidigung werten. So ruhig wie du könnte ich das jedenfalls nicht wegstecken.
    4. Ich auch *freu* Das gelingt mir sonst NIE.
    10. Ich ziehe um. Sturm 1 ist gerade weg, dafür nähert sich jetzt Sturm 2. Januar ist der neue November.

  2. Also, wenn doch 6 Leute zum Weihnachtsschmaus kommen, dann sollte es sich doch einrichten lassen, dass einige von ihnen in den kommenden Jahren mal das Festtagsessen zubereiten 🙂

    Über unwillige Karossen könnte ich Romane schreiben – bin ich froh, dass ich momentan davor verschont bin.

    Oh ja, Herbst-, Winter- und Frühjahrsstürme sind mir jederzeit willkommen. Und ja, ich liebe es, wenn der WInd so richtig heult – herrlich.

    …genieße die Sonne 🙂

  3. @Sucherin: Dankesehr! Gerade stürmt’s draussen schon wieder ordentlich.

    @Guinan:
    2. Die Tore hab ich noch nicht gelesen, sind aber auf der Wunschliste und kommen irgendwann dran. 🙂
    3. Als Beleidigung empfinde ich das nicht, aber frustrierend ist es schon ziemlich. Primär hab ich aber einfach keine Lust mehr, mir da viel Mühe zu geben – etwas, was ich normalerweise für Gäste ausserordentlich gerne tue.
    10. Wo wohnst du denn? Also nur falls du antworten magst. Grob die Gegend genügt mir auch.

    @Rabea: Mhhhm, theoretisch ja, praktisch muss ich gestehen, dass mein Magen bei deren Essen auch streikt. Das liegt aber daran, dass meine Mutter und Schwester nur mit Tüte und jeder Menge Fondorzeugs kochen (können) und dass ich Natriumglutamat nicht vertrage, also zumindest nicht in den Mengen, in denen die beiden das nutzen.
    Und wenn ich dann mal an die ‚Zigeunersoße‘ meiner Mutter denke, für die sie ein Glas von diesem sauer eingelegten Pusztasalat (ohne ihn abzutropfen) mit einer Flasche fertiger Schaschliksoße zusammenkippte und dann als sie feststellte, dass das ja viel zu sauer ist, ein halbes Pfund Zucker hinterherkippte…. Ich bin da ehrlich gesagt nicht so scharf auf weitere Experimente.
    Ich muss aber dazu sagen, dass ich ein wirklich höflicher Gast bin, der fast alles tapfer isst, sogar die Zigeunersoße hab ich probiert. 😀

    Ich frag mich gerade, ob ich vielleicht in deren Augen genauso mäkelig bin, wenn ich darum bitte, mit dem Natriumglutamat ein bisschen sparsam zu sein. Aber ich möchte mir immer einbilden, dass es einen Unterschied macht, ob man das Fertigzeug ablehnt oder an frisch zubereiteten Speisen rumpickt.

    • Das ist eine der Gegenden, wo ich noch nie gewesen bin.

      Gestern Abend ist der Sturm übrigens hier auch noch angekommen und klappert und zauselt an allem rum.

      • Dafür war ich schon sehr sehr oft am Rhein, das gleicht sich aus 🙂

        Sturm mag ich eigentlich, oder mochte ich zumindest früher sehr gern. Seit sich Kyrill vor ein paar Jahren über unserer Region ausgetobt hat, mischt sich in das Mögen aber auch eine gehörige Portion Respekt.

  4. zu 3.: „Fleisch von niedlichen Tieren“ – gibt es dafür festgelegte Niedlichkeitsparameter? Kompliment an dein Durchhaltevermögen jedenfalls, ich hätte schon längst den Pizzaservice gerufen…

    • Die Niedlichkeitsparameter entspringen den aktuellen (vermutlich stündlich wechselnden) Vorstellungen des Lieblingsneffen. Ich hab noch nie jemanden so schnell seine Absichten Vegetarier werden zu wollen zurücknehmen hören wie ihn, als ihm aufging, dass er dann auch keine McD* Burger mehr essen könnte.

      Pizza, man ahnt es, steht zusammen mit jeglichen irgendwie belegten Teigdingen, ebenfalls auf der NoGo-Liste. Sonst hätte ich längst mal zu Wraps oder auch selbstgemachter Pizza gegriffen, die sich dann jeder selber belegen kann. Wobei der Lieferservice ja auch Pasta im Angebot hätte.

      Wir haben in der Tat auch schon darüber nachgedacht, ob das nicht die einfachste Lösung wäre. Obwohl das auch ziemlich an meiner Küchenehre kratzt, dass ich’s, obwohl ich so gerne koche, nicht mal hinbekomme, etwas aufzutischen, das alle mögen. (Wobei das ja nicht ganz stimmt. Wenn ich auf Abwechslung verzichten würde, hätte ich ja zwei, drei Gerichte, von denen ich weiss, dass sie sie alle essen.)

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