52 Bücher, Teil 4

Das neue Thema beim 52 Bücher Projekt lautet

Der schönste Satz.

Und das ist unglaublich schwierig, weil es so viele wunderbare Sätze in so vielen wunderbaren Büchern gibt und immer mal, wenn mir einer besonders auffällt, dann landet er ohnehin hier in meiner Zitatesammlung.

Gleichzeitig ist es aber auch ungeheuer leicht, weil alleine mein Lieblingsbuch seit ich 15 oder 16 war, jede Menge wunderbarer zitierenswerter Sätze enthält.

Mein allerliebster Satz (naja, strenggenommen sind es mehrere, aber die gehören nunmal zusammen) daraus ist

„Adieu“, sagte der Fuchs. „Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Und weil ich annehme, dass sehr viele den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry ohnehin schon kennen und der Satz nichts neues ist, füge ich auch noch das Zitat in den anderen Sprachen ein, in denen ich das Buch besitze.

Das ist nämlich eine meiner Macken, dass ich dieses Buch in so vielen Sprachen wie möglich zusammensammeln mag.

Aktuell besitze ich es auf Fränkisch (fragt nicht :D)

„Adela!“ hot der Fuchs gsocht. „Etzt kummt mei Geheimnis. Es ist ganz eifoch: Mer sicht bloß mitn Herzn gut. Wos wirklich wichtich is, könna die Aang net sähng.“

auf Englisch

„Goodbye,“ said the fox. „And now here is my secret, a very simple secret: It is only with the heart that one can see rightly; what is essential is invisible to the eye.“

auf Französisch

– Adieu, dit le renard. Voici mon secret. Il est très simple: on ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible pour les yeux.

auf Dänisch

– Farvel, sagde ræven, og nu skal jeg betro dig min hemmelighed. Den er ganske ligetil: kun med hjerted kan man se rigtigt. Det væsentlige er unsynligt for øjet.

und auf Spanisch

-Adiós -dijo el zorro-. He aquí mi secreto. Es muy sencillo: sólo se ve bien con el corazón. Lo esencial es invisible a los ojos.

Katja

(Ich mach das mal in so ungeordneter Reihenfolge. Mal sehen, ob ich die anderen Themen bzw. eines davon noch nachreiche oder ausfallen lasse. Aber bei diesem war’s so relativ einfach, dass ich mal meinen Rückstand verdrängen kann. :D)

 

 

nichts passiert

Und dann denkst du, oh Gott, hab ich das gerade wirklich getan? Und dir wird erst kalt, dann heiss, dann wieder kalt und so bleibt es dann auch, besonders die Hände und Füße. Und bevor die Schnappatmung einsetzt, redest du dir selber gut zu, dass du nichts zu verlieren hast und dich auch erst mal zu überhaupt gar nichts verpflichtet hast und du wiederholst mantramäßig, dass du dir jetzt schonmal noch gar keine Sorgen um irgendwelche Schritte zu machen brauchst, weil die ohnehin einer nach dem anderen folgen, falls überhaupt, und nicht kopfüber und nicht durcheinander und nicht alles auf einmal.

Auch wenn sich das gerade so anfühlt.

Und dann bist du froh über das Telefonat vorhin und darüber, dir gerade das Grübeln verboten und stattdessen einfach mal gemacht zu haben. Und vielleicht ist ja das Spannendste, das passiert, dass gar nichts passiert. Aber wenigstens einen Versuch hast du jetzt endlich gestartet anstatt dir immer nur selber im Weg rumzustehen.

Uffff.

Katja