Ohne Sichtschutz

Und dann, draussen unterwegs, mal zu Fuß, mal mit dem Auto, merkst du, wie dein Blick in die Ferne schweift. Wie du die Felder betrachtest und die Wiesen. Die einzelnen Bäume auf den großen Wiesen und jene längs der Straße und auch die, weit entfernt, hinter den Feldern und Wiesen, die irgendwo am Horizont oder auf dem nächsten Hügel einen Waldrand bilden. Und du weisst auf einmal, was es ist, was dir in der Wohnung, die du, nicht nur aber zu großen Teilen auch, wegen ihrer Erdgeschosslage und des dadurch zugehörigen Gartens so liebst, fehlt. Diese Möglichkeit der Weitsicht, die Möglichkeit den Blick schweifen zu lassen und weiter als bis zum eigenen Gartenzaun, der natürlich einen Sichtschutz hat, oder bis zum nächsten Gebäude zu gucken. Aber du weisst auch, dass sich das Gartengefühl nicht so einfach oder vielleicht auch gar nicht ersetzen ließe. Den Weitblick gibt es zum Glück ja auch in der ‚togo‘-Variante.

Katja

zwölf am zwölften: November 2011

Nach einigen Monaten Abstinenz von Caros Zwölferprojekt, habe ich gestern auch wieder mal mitgeknipst. Für alle, die das Projekt nicht kennen: Es geht darum, am 12. eines Monats 12 Bilder zu knipsen und zu bloggen.

Eigentlich hatte ich Freitag jede Menge Kram auf Samstag verschoben, den ich hätte erledigen wollen/müssen, aber dann kam’s doch wieder ganz anders. Ich hatte in der Nacht kaum geschlafen, es war trüb und dunkel und ich überaus drömmelig.

(Klick macht groß)

vorm Aufstehen lesen – dann irgendwann aufstehen und Kaffee kochen – und während die Maschine aufheizt der Blick durch die Gardine aus dem Küchenfenster (yeah! Post!) – und nicht nur die heiss erwartete, sondern zusätzlich noch Meer und ein Bärchenpärchen!1elf (alles klärchen jetzt hier :))

in der heiss erwarteten Post gab’s den neuen Band des Unkrautlandes – bisschen Suchtklicken – dann irgendwann Frühstück und währenddesssen ein Ausflug nach Stars Hollow – unbebildertes Rumgedrömmel und dann der Entschluss aller Müdigkeit und allen Schweinehunden und aller Angst zum Trotz, doch einfach zu machen

also doch noch hurtig in die Gänge kommen und ab in Richtung Würzburg, wo Mark Gillespie und Tom Drost das letzte Konzert ihrer ‚Real to reel‘ Tour geben (yeah! yeah! mehr dazu vermutlich später) – Mark bevor’s richtig losging (den kann man während er spielt überhaupt nicht fotografieren, weil er ständig rumzappelt) – Tom hält da wesentlich besser still – spät und glücklich wieder auf dem Heimweg

Von Tanya hab ich gestern Abend noch im Reader erblinzelt, dass sie wieder mitgemacht hat, ebenso bei Rüdiger, dass er nicht geknipst hat, dafür gibt’s seinen 12. in Worten. 🙂
Jetzt geh ich mal gucken, ob Corina und Julia wieder mit dabei waren.
Alle Teilnehmer sammelt wie immer Caro, die sich das Projekt ausgedacht hat.

Katja