Rauschlausch-Lauschrausch

An manchen Tagen braucht es nicht mehr als das leise Rauschen der Heizkörper, um mich froh zu machen.

Gestern Abend bei der Ankunft hier, schlug uns aus der Wohnung eine Grabeskälte entgegen – Tanya muss das geahnt haben, als sie mich in der Eishölle begrüßt hat – und bis eben gerade herrschten hier lauschige 13/14°C. Als ob die Heimkehr aus dem Urlaub und damit die wohl endgültige Ankunft im Herbst nicht schon Anlass für sentimentale Wehmut genug bieten würden.

Eben war der Heizungsmonteur endlich da. An der Pumpe lag’s, die hat er gegen eine neue ausgetauscht. Ich hab ja echt keine Ahnung, weswegen das noch keiner der Nachbarn in den letzten Tagen gemerkt und was unternommen hat. Gehört wohl in die gleiche Kategorie des Nichtmerkens von Müllabfuhrterminen und dergleichen. *soifz*

Jetzt rauschen die Heizkörper, ich fühle langsam meine Beine wieder und habe nicht mehr das permanente Bedürfnis, die Schultern hochzuziehen. Jetzt dann doch endlich ankommen, auspacken, hoffentlich in dieser Nacht dann statt zu frieren schlafen und dann eben morgen mit den Dingen anfangen, die ich eigentlich heute schon alle erledigen wollte. Wär’s nicht so kalt gewesen, hätte so ein Nachurlaubsrumschlumpel- statt -wuseltag mir ja echt gut gefallen. *soifz*

Ich koch mir dann mal noch ’nen Tee.

Katja