Gulgoltogh, Dämon der dritten Hölle*

oder aber: Resteverwertung in schürf.

Man nehme:

eine Katja, die eigentlich eh keine Zeit hat, mitsamt ihren letzten 3 leeren Einkochgläsern, sauber
einen Kürbisrest von 500 – 600 Gramm, gewürfelt
eine Dose Tomate in Stücken (400 g) oder entsprechend frische Tomaten
1 große Gemüsezwiebel, kleingeschnippelt
4-5 Zehen Knobi
100 Gramm brauner Zucker
150 ml heller Balsamico
eine paar Körner Piment
2 gehäufte TL Sambal Oelek, selbstgemacht
1 EL Salz
ca. 1-1,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Alles zusammen in einen Topf werfen, 1,5 Stunden vor sich hinköcheln lassen, die Kürbiswürfel mit einem Kartoffelstampfer plätten, probieren und dabei auf der Stelle losheulen, weil’s so scharf ist, in heiss ausgespülte, saubere Gläser füllen und beschließen, dass das Chutney nur so und nicht anders heissen kann. 😀

Das unschuldige Aussehen täuscht!

Katja

(*Der Name ist hier ausgeborgt und nicht selbst erdacht.)

 

 

 

 

11 Kommentare zu “Gulgoltogh, Dämon der dritten Hölle*

  1. na toll, und woher genau soll ich jetzt eine Katja mit ohne viel Zeit nehmen? :mrgreen:

    immerhin, wenns im winter mal kalt wird, kann man sich bestimmt eine scheibe von dem dämon (oder vom brot) abschneiden und schon wirds warm im bauch 😉

    sieht aber – wirklich!! – echt unschuldig aus, das zeuchs… 😉

      • och nee, dann nimm die mal besser mit, weil man kann ja nie so genau wissen, vielleicht findet sich in deinem urlaub noch was leckeres zum einglasen. dann musst du doch wenigstens eine katja mit ohne viel zeit zum einkochen haben..
        oh himmel, wenn ich an getrocknete südländische tomaten denke, oder oliven, oder rosmarin oder *soifz*.. (merkt man, dass ich noch nicht gefrühstückt hab 😉 )
        und meer im glas. das muss bei mir auch immer mit. ein glas mit meerwasser und sand.. oder sand und steinen oder so..
        wenn ich darüber nach denke, war ich wohl zu selten am meer :mrgreen:

      • Meer im Glas habe ich aufgegeben, nachdem ich mal eines wieder aufgeschraubt hatte nach Monaten und den bestialischen Gestank in die Nase bekommen habe. 😀

        Bei mir sind es Steine. An jedem Strand, an dem ich bin (und am liebsten auch bei jedem Besuch dort) muss ich einen Stein aufheben und mitnehmen.

  2. 😀 Ich musste gerade auch heulen, allerdings eher vor lachen wegen dem Namen.
    Das Sambal, welches ich aus unseren Resten nach deinem Rezept gemacht hab ist allerdings auch seeeeehr übel – selbst Männe bekommt davon Pipi inne Augen (und das obwohl eine ganze Paprika mit rein gewandert ist, weil ich etwas zu viel Flüssigkeit drin hatte *tüdeldü*)

    • Witzigerweise musste ich beim Benamsen an dich und uns als dynamisches Kaffeeduo denken. :mrgreen:

      Ich hab mit dem Sambal eigentlich auch schon großzügig gekocht, aber vermutlich macht es doch einen Unterschied, ob man ’nen halben TL auf einen großen Topf voll irgendwas gibt, oder 2 dick gehäufte in so ’ne kleine Restpfütze. 😀

  3. also ich hab meine gläser einfach nie nicht aufgemacht.. obwohl ich auch am teller dreh, wenn einer damit rumhantiert, eben WEIL ich solche angst vorm geruch hab, wenn eins auf dem boden kaputt geht.
    ich hab mal gehört, man könne die gläser auch einfach einkochen, dann würde es nicht so stinken.. probiert hab ich das aber noch nicht..

    aber du kannst bestimmt auch andere sachen im urlaub ins glas verbannen hihi

    beim steine sammeln finde ich das entscheiden immer so schwer. und nur einen stein bekomme ich irgendwie nie mit. selbst wenn ich es nicht wollte, hatte ich in jacke zwei und der anderen hose immer noch einen. frau braucht ja vorrat :mrgreen:

  4. Pingback: Nochmal Pflaumen | Gedankensprünge

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