iMemo

Darf man eigentlich ungestraft ein ‚i‘ vorstellen, wenn es doch um Apfeldinge geht? Wie zB Rezepte für Gelee, die man unbedingt aufschreiben muss, damit man nicht vergisst, was man reingepackt hat.

Apfelsaft selber machen: 

2,5 kg Äpfel waschen, samt Schale und Kerngehäuse* zerkleinern (das muss in dem Fall nicht besonders fein sein) und mit ca. 3/4 Liter eine halbe bis dreiviertel Stunde weichkochen. Durch ein, mit einem Mulltuch ausgelegtes, Sieb abtropfen lassen. Soll der Apfelsaft klar bleiben: nicht ausdrücken. Wenn er trüb werden soll bzw. darf, kann man das Tuch kräftig ausdrücken.

Bei mir kamen bei der Menge ca. 1,4 Liter Saft raus (Ich vermute, das ist aber stark von der Apfelsorte abhängig. Ich hatte einfach welche von des Vermieters Bäumen aufgesammelt, die er eh nicht aberntet und die sonst vergammeln.). Der erste Liter floss  recht flott, für den Rest stand das Ganze über Nacht zum Austropfen.

*Im Kerngehäuse sind viele Pektine enthalten. Weil das Geliermittel sind, ist es praktisch das Gehäuse für die Saftgewinnung mitzunutzen, wenn man Gelee aus dem Saft machen will.

 

Apfelgelee

1 Liter Apfelsaft
Saft aus einer Zitrone
500 Gramm Gelierzucker 2:1
ein etwa daumengliedgroßes Stück frischer geriebener Ingwer

Alles verrühren und zusammen zum Kochen bringen. 4 Minuten (oder je nachdem was die Gelierzuckerpackung sagt) sprudelnd kochen lassen. In heiss ausgespülte saubere Gläser füllen und für einige Minuten auf den Kopf stellen. (Also die Gläser kopfüber, nicht auf den eigenen – dafür sind die noch viel zu heiss. ;))

 

Aporagelee

Als ich ein Kind war, tauschte mein Opa immer ein paar Orte weiter einen Teil der gewaltigen Apfelernte gegen Apfelwein und -saft ein. Besonders mochte ich damals Apora, bei dem ich mich erst wieder vor kurzen an den Namen erinnerte. Das war eine Mischung aus Apfel- und Orangensaft. Weil ich nur noch 400 ml Apfelsaft hatte, hab ich also probiert aus einer solchen Mischung Gelee zu kochen. Ich mag’s noch lieber als das pure Apfelgelee.

400 ml Apfelsaft
350 ml Orangensaft (frisch gepresst oder Direktsaft)
ein Schuss Zitronensaft
200 Gramm Gelierzucker 1:3 (das war ein Rest, den ich angebrochen im Regal stehen hatte)

Alles wie oben zusammen aufkochen und 4 Minuten lang sprudelnd kochen lassen. In jedes Glas einen Anisstern (ich mag ja eigentlich nix mit Anis, aber das ist wirklich lecker) legen und so weitermachen wie oben.

Und dann ein iMemo machen, damit man nicht vergisst, was drin ist. 🙂

Katja

 

 

3 Kommentare zu “iMemo

  1. Pingback: La mujer come la manzana « Gedankensprünge

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