Der Garten des Architekten

…, der Generalife war der Sommersitz der Nasriden Herrscher und ist der Teil der Alhambra, der noch fehlt in meinen Reiseerinnerungen und -fotos. Obwohl das nicht ganz korrekt ist, denn er gehörte nicht direkt zur Alhambra und zur eigentlichen Festungsanlage. Heute macht das aber keinen Unterschied mehr beim Besuch, denn das Eintrittsticket gilt für beides (öh, ich glaube zumindest, dass wir die nicht extra so geordert hatten, sondern dass das generell so ist) und man ist nach einigen Minuten Fußweg schon dort.

Das ’schon‘ ist allerdings an heissen Tagen und wenn man stundenlang durch die Alhambra gelaufen ist und die Füße schon recht platt sind, ziemlich relativ. Ich war froh als wir endlich da waren – und diese wunderbaren Gärten entschädigen wirklich für jeden Schritt, den man dorthin machen muss.

Der Palast im Garten, der ‚Palacio de Generalife‘ ist im Vergleich zu den Nasridenpalästen eher unscheinbar, aber das ist gar nicht schlimm, denn um die Gärten geht es und um’s Wasser. Überhaupt das Wasser! Überall dort begegnet man ihm und alleine das Rauschen und Betrachten bringt Abkühlung im Kopf. Immerhin war es in der zweiten Oktoberhälfte noch so heiss, dass wir mit ausgewachsenem Sonnenbrand rauskamen.

(Klick macht groß!)


So beim Betrachten der Bilder und beim Schwelgen in Erinnerungen fällt es mir echt schwer, nicht dieses Jahr direkt wieder hinfahren zu wollen, sondern mir das für in ein paar Jahren irgendwann vorzunehmen. So wunderbar hat mir die Alhambra gefallen.

Unbedingt alle hinfahren, wenn ihr in die Nähe kommt! (Ich weiss, ich wiederhole mich.)

(Hier und hier gab’s auch schon was über die Alhambra zu lesen und zu gucken und hier geht’s zu meinem Album mit Alhambra-Fotos bei Picasa.)

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12 Kommentare zu “Der Garten des Architekten

  1. Wie immer super tolle Fotos!! Aber du hast schon recht, wenn man da stundenlang durch die Alhambra spaziert ist fällt der Gang rüber in die Gärten echt schwer!
    Wir hatten uns dann erst mal auf den einen einzigen „Wasserhahn“ gestürzt der da irgendwo am Straßenrand stand 🙂
    Besonder gut gefallen hat mir der „Patio de la Acequia“! Ich fand diesen Bewässerungskanal mit diesen Springbrunnen-Wasserbögen einfach fantastisch. Da hätte ich wirklich stundenlang zuschauen können!
    Danke dass du es noch mal wieder in Erinnerung gerufen hast!

  2. @Julia: Den Patio fand ich auch herrlich!
    Da hat man aber leider auch wieder deutlich gemerkt, wie viele Leute da sind. An der Stelle haben sie sich ziemlich gestaut und es war schwierig, halbwegs zu fotografieren ohne dass zu viele Menschen im Bild waren.
    Erinnerung: gerne! Ich hab letztens auch erst mal bei dir im Blog gesucht, ob du über deinen Alhambrabesuch geschrieben hattest, um mir deine Erinnerungen anzusehen. 🙂

    @rebhuhn: Hihi, man muss also nur genug Fotos zeigen und irgendwann kriegt man sie alle. 😀
    Nee echt jetzt, ich freue mich, dass sie dir gefallen und kann dir den Besuch dort auch wirklich empfehlen. Abgesehen von den vielen Menschen dort, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie’s einem dort nicht gefallen könnte. Das sind so unglaubliche Sinneseindrücke.

    • Echt? Hab ich etwas spannendes geschrieben? 😀
      Ich weiß nur noch dass es damals eine sehr turbulente Zeit war weil wir ganz viel am Stück gereist waren…
      Ich war auch ganz überrascht dass deine Fotos so menschenleer sind. Denn eigentlich sind die Leute sich da wirklich gegenseitig auf die Füße getreten!

      • Du hast was über aussen pfui und innen hui geschrieben. 😀

        Ich hab wirklich versucht, an den Menschen vorbei zu knipsen – um immer zu warten bis niemand mehr im Bild rumschwirrt, dafür war ich allerdings zu ungeduldig. (Der Mitreisende hingegen kann sich minutenlang regungslos auf den Boden vor ’ner Wasserfontäne werfen und erst dann abdrücken, wenn gerade mal niemand durch’s Bild watschelt. Seine Wasserbilder sind viel toller, aber ich wollte nicht so viele fremde Federn zeigen. :))

    • Zu dem Foto habe ich sogar auch noch das Gegenstück, wo die Blume die Unschärfe hat und die Alhambra im Fokus ist. (Und das war ein ordentliches Kameragewackel, weil ich meiner Kamera dooferweise nicht sagen kann, wo der Fokus liegen soll und das nur mit geduldigem Millimeterweisem Gewackel und auch nur äusserst selten überhaupt hinbekomme. :D)

      Rate, wer sich auch darauf freut! 🙂

  3. Katja, diesmal schwebte ich nach dem virtuellen Spaziergang im siebenden Himmel. Wird wohl eine Weile dauern, bis meine Füße wieder festen Boden unter sich fühlen können.

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