‚Kitsch as Kitsch can‘-Stöckchen

Das Fellmonster hat beim Aufräumen ein entzückendes (bitte den zum Wort passenden Gesichtsausdruck vorstellen) Bärchenpärchen hervorgekramt und das zum Anlass genommen, ein Superkitschstöckchen ins Web zu werfen, bei dem es darum geht, unglaubliche Tapferkeit zu beweisen – nämlich dadurch, dass man den größten Kitsch, der sich in der eigenen Wohnung findet, ablichtet und herzeigt.

Rüdiger ist der Aufforderung auch schon gefolgt und ich bin nicht sicher, ob seine Aufforderung: „Wer mag ist herzlich eingeladen, das Ding mitzunehmen.“ dieses Mal tatsächlich nur dem Stöckchen galt oder vielleicht doch eher seinem Superkitschofanten.

Ich habe vorhin, auf der Suche nach einem geeigneten Objekt festgestellt, dass mir das gar nicht so leicht fällt. Ich bin nämlich wirklich gut darin geworden, mich von solchen kitschigen Stehschöns zu trennen. Spätestens dann, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann, wer sie mir mal geschenkt hat. 😀
(Vermutlich ist das auch nur sehr subjektiv und ein Aussenstehender hält meine Wohnung für zugekitscht, aber ich weigere mich, die Plüschtiersammlung oder Cherished-Teddies als Kitsch zu werten. :D)

Voilà, hier also mein kitschigster Mitbewohner:

Seinen hellblauen Körper zieren kleine weisse Blümchen und er hat einen Schlitz im Hinterkopf, einen Gumminöppsel im Popo und ist prall gefüllt mit alten DM und Pfennig Münzen (und vermutlich auch jeder Menge ausländischer Münzen, ich hab das damals mit der Trennung nicht so ernst genommen) aus Kindertagen. Ich weiss nicht mehr, wo ich ihn herhabe, aber er wohnt sicher schon über 30 Jahre bei mir und so wie er gucken kann, bringe ich es nicht fertig, mich von ihm zu trennen.

So, jetzt ihr! Kitsch her!

Katja