Kurz zitiert #22

Würde ich so etwas in einem Roman lesen, fände ich es garantiert unglaubwürdig und konstruiert.

(Jutta Profijt, Schmutzengel, Seite 238)

 

Dem ist fast nichts hinzuzufügen.

Ich frage mich, was in einer Autorin vorgeht, die einen solchen Satz in eines ihrer Bücher schreibt. Müsste man an der Stelle nicht darüber nachdenken, ob die Leser vielleicht diese Empfindung teilen? Oder will man damit vielleicht ausdrücken, dass man das absichtlich so unglaubwürdig konstruiert hat?

Ich hatte mich leider von den relativ guten Ama.zon Rezensionen hinreissen lassen, mal wieder so ’nem leichten Unterhaltungsroman eine Chance zu geben, in der Hoffnung, dass sich das nebenbei und zwischendurch leicht runterlesen ließe.

Ich sollte das einfach nicht mehr tun. Hinterher tut’s mir jedes Mal um das gute Buch leid, das ich in der gleichen Zeit stattdessen hätte lesen können.

Katja

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