Little Confessions #23

Ich brauche zum Einkaufen immer einen Einkaufszettel, ohne bin ich total überfordert und vergesse die Hälfte der wirklich benötigten Dinge. Auf meinem Schreibtisch liegt fast immer ein angefangener Einkaufszettel, auf dem ich den Kram für den nächsten Einkauf notiere, der mir zwischendrin immer mal einfällt.

Bevor ich dann einkaufen gehe, schreibe ich den Zettel fast immer nochmal ab und notiere die einzelnen Dinge getrennt nach Läden und innerhalb der Läden in der Reihenfolge, in der ich daran vorbeikomme. 😳

Wenn ich das nicht mache, renne ich mehrmals im Laden sinnlos hin und her, weil ich dauernd etwas vergessen habe, was es weiter vorne schon gegeben hätte. Das passiert mir fast immer – egal wie gründlich ich vorher versuche, an alles zu denken und wie oft ich dafür den Zettel komplett durchlese.
Mit diesem Zettel in Reihenfolge bin ich dafür wirklich schnell und zielstrebig und schaffe es vor allem, fast nur die Dinge zu besorgen, die ich auch wirklich vorher notiert hatte. (Das geht häufiger in der Gemüseabteilung schief als sonstwo, weil ich da aufmerksamer gucke, was es gerade gibt und dann mehr Dinge einpacke, als jene vom Zettel.)

Deswegen gehe ich auch am liebsten immer in den gleichen Läden einkaufen, in denen ich weiss, wo alles steht und ich nehme es den Ladeninhabern auch echt persönlich übel, wenn sie einfach was umräumen. 😀

Katja

33 Kommentare zu “Little Confessions #23

  1. ich nehme umräumern in supermärkten auch übel – sehr!! 🙂 mein zettel hängt am kühlschrank, mit magnet, der kugelschreiber liegt direkt darüber. ansonsten schaff‘ ich’s auch nicht bzw. kaufe meist zuviel krams.

    • Ich kaufe auch mehr ein, wenn ich keinen Zettel habe (oder mich nicht im Laden auskenne). Vergisst du dann auch solche existenziellen Dinge wie die Kaffeemilch oder Toilettenpapier?

      • nee, eigentlich nicht. wenn aber doch mal, ist es kein problem, denn wo immer es geht, betreibe ich exzessive vorratshaltung!1elf 😀

        [anfangs zwei kaufen, dann bei leeren des angebrochenen das zweite aus der vorratskammer und das produkt auf den zettel. reicht meist aus, zeitlich gesehen, selbst wenn ich es beim nächsten einkauf vergessen sollte ;).]

      • isjoah goarnix zum neidisch werden ;)… ungefähr 2 meter im quadrat, darin ein tatsächliches vorratsregal von ikea, billigstes vom billigen, gefüllt mit haltbarem esszeugs, dazu putzmittelnachschub, überzählige blumenübertöpfe und küchengeräte, die in der küche keinen platz finden [crepe-platte, waffeleisen, sandwichtoaster, etwas ausgefallenere kuchenbackformen und dergleichen mehr. außerdem ist da noch ein klitzekleines schränkchen, worin mein ‚werkzeug‘ und überzähliges reitgekrusche wohnen. ach, der staubsauger und ein alter videorekorder stehen da auch noch drin rum. kannste dir vorstellen, wie voll, wa?

      • Isses wooohol! 😀
        Ich hatte früher auch nur so ’ne kleine Ecke. Was ich an der hatte, ist mir erst in dieser Wohnung klar geworden, wo ich gar nix habe, wo ich Kram verräumen kann. Vom Wäscheständer über’n Staubsauger bis zum Bügelbrett steht alles irgendwo in mehr oder weniger sichtbaren Ecken rum. 🙄

        Also nicht jammern, dass bei dir voll ist, sondern froh sein, dass du was hast, was du füllen kannst. :mrgreen:
        (Ich hätte längst ’ne Eismaschine, wenn ich Platz dafür hätte. *jaul* :D)

      • Naja, das ist aber geschmacklich und vor allem in Konsistenz und Cremigkeit schon ein fieser Unterschied, ob’s gerührt wurde oder einfach vermischt und tiefgekühlt. 🙂
        Zweiteres hab ich früher gelegentlich, aber das kam nie an die Cremigkeit von gekauftem Eis ran.

  2. @Shoppinghamster: Beruhigend, dass da noch wer überfordert ist. 🙂

    @Rüdiger: Das scheint tatsächlich verbreitet zu sein, dass man mehr kauft, wenn man ohne Zettel unterwegs ist.

  3. Ich lasse schon mal den Zettel zuhause liegen, den ich geschrieben habe oder ich finde ihn dann nicht in meiner Tasche. Aber das meiste kriege ich irgendwie doch unter. Wenn ich ein paar Mal hin und her laufen muss, finde ich nicht schlimm. Ich mag Lebensmittelmärkte. Vielleicht liegt es daran. Für Kaffee und Milch ist immer gesorgt – weil sonst funktioniert mayarosa nicht. Nur eines darf ich nicht machen: hungrig einkaufen – denn das wird teuer 😉

    • Aber du schreibst schon vorher einen Zettel (und vergisst den dann) oder gehst du auch gelegentlich ganz ohne los? Wenn ich meinen mal vergesse, geht das zumindest halbwegs, weil ich mich erinnere, was drauf stand. Aber ganz ohne vorher zu überlegen und im Laden spontan zu wissen, was fehlt, kann ich nicht.

  4. *lach*

    Ich müsste das eigentlich auch so machen, aber ich bin total faul, was Einkaufszettel angeht. Ich kriege dann auch oft die Quittung dafür. Bzw. mein Liebster. Er fragt ganz oft von der Arbeit aus: „Soll ich etwas einkaufen?“ – Bei der Frage krieg‘ ich schon die Krise, werde hektisch und hab‘ trotzdem keine Lust, den Kühlschrank nach Defiziten zu durchwühlen. Warum, weiß ich gar nicht. Hm! Ich muss das ändern. Ich finde Deine Strategie sehr vorbildlich und süß. ;D

    • Ich hab mir angewöhnt, alles, wovon mir auffällt, dass es fehlt oder gerade ausgeht, direkt zu notieren. Sonst bin ich auch völlig überfordert und drehe zig Runden durch Küche und Kühlschrank und mir fällt eh nichts auf. 😀

  5. danke fürs mitspielen beim gewinnspiel!! ich hab meinen einkaufszettel immer am handy, hab so ein iphone-app wo man dann auch schön alles auf der liste durchstreichen kann – das beste app überhaupt meiner meinung nach (ok, es streitet sich mit der to-do-liste über den ersten platz ;-)) lg Ulli

    • Ich hab Wunderlist auf Desktop und Android und hatte echt schon überlegt, das auch für diesen Zweck zu nutzen – gerade wenn’s sehr viel ist, hab ich sonst gelegentlich ’nen IKEA Bleistift in der Jeanstasche und streiche durch, was ich habe. Aber ich fürchte, mir ginge das Scrollen ziemlich auf die Nerven. Vielleicht sollte ich’s einfach mal ausprobieren.

      Wobei mir ist das hier in der kleinen Stadt schon ein bisschen peinlich wäre. 😳

      • Ich vermute, du meinst Ulli, kann dir aber derweil nochmal das Wunderlist empfehlen. (Hatte ich eins drüber verlinkt.) Gibt’s für’n Desktop, für Android und auch für’s IPhone und lässt sich alles über’s Web synchronisieren. Ich find’s sehr praktisch, ein zwei Funktionen mehr würde ich mir wünschen, aber insgesamt ersetzt das bei mir vieles meiner Zettelwirtschaft. 🙂

        Dein Kommentar war übrigens der 6000. hier im Blog. Tusch und Schnedderedeng und Dankesehr! ♥

  6. Seit ich zwischen 2 Supermaerkten wohne, die 7 Tage die Woche bis 10 bzw. 11 Uhr auf haben, habe ich keinen Einkaufszette mehr, es ist zu einfach mal schnell rueberzulaufen und etwas Fehlendes zu besorgen. Und irgendwie landen immer die gleichen Sachen im Einkaufskorb. Das will ich aendern und wieder einen Art Essensplan fuer die Woche aufstellen oder jedenfalls fuer die Tage, an denen ich koche und nicht meine Mitbewohner.

    • Kaufste dann nicht automatisch auch viel mehr ein, wenn du häufiger den Reizen ausgesetzt bist? Oder schaffst du es, stur geradeaus zu gucken und nichts ungeplant einzupacken?

      Essensplan habe ich schon sehr lange und ich hab auch – nicht lachen – eine Liste, auf der ich Dinge notiere, die ich wieder mal kochen könnte, wenn sie mir einfallen (mittlerweile auch im Wunderlist), weil mir dann, wenn ich los will zum einkaufen, eh nichts einfällt und so gucke ich einfach, was auf der Liste steht.

      Und ich notiere seit 1,5 Jahren (mit einer 2 monatigen Pause mittendrin, wo ich keinen Bock mehr hatte) in einem Excel, was ich wann gekocht hatte. Wenn mir gar nichts einfällt, scrolle ich da mal weiter zurück, was es länger nicht gab und auch Dinge, die ich mal ausprobiert hatte, geraten nicht in Vergessenheit (gut gegen so’n Standardrepertoire!) und schließlich ist das auch noch praktisch, wenn der Mitesser sich schon wieder nur Spaghetti Bolognese wünscht und wir darüber kabbeln, ob’s das vorgestern (wie es mir vorkommt :mrgreen: ) oder vor mehreren Monaten (wie es ihm vorkommt :mrgreen: ) zuletzt hatten.

      • Doch, doch, da landen immer mal wieder Sachen im Korb, die mal so gar nicht geplant waren (hier in GB gibt es verdammt viele 2-fuer-den-Preis-von1 Angebote = boese!) und die Haelfte fehlt dann doch wieder. Daher das Vorhaben, wieder mit Liste einkaufen zu gehen.
        Bei uns gibt es auch so Standardessen, idR Nudel oder Reis und was auch immer grad an Gemuese im Kuhlschrank liegt mit oder ohne Fleisch. Dabei Kochen wir alle gerne, sind aber unter der Woche meistens zu faul drueber nachzudenken lol
        Die Idee mit der Liste ist genial! Werde ich in der WG einfuehren – so! 😀

        In meiner vorherigen WG haben wir auch gemeinsam gekocht und auch eingekauft und da gab es einen Essensplan + eine Einkaufsliste. Und das will ich fuer meinen Anteil des geteilen Kochens auch wieder einfuehren.

        Dumm nur, dass hier die Auswahl grad an Gemuese so verdammt klein ist, jedenfalls in den kleineren Supermaerkten um die Ecke und wenn man dann noch vermeiden will, Obst und Gemuese von der anderen Haelfte des Globus zu kaufen… Und wehe es soll auch nocht schmecken *augenroll*

  7. Ich brauch eigentlich auch Listen…
    habe hier auch nur ein oder 2 Supermärkte die ich regelmäßig beglücke. Oft gehts aber auch ohne Liste los und die Ärgerei hinterher is gruß weil ich doch etwas vergessen habe.
    Auf der anderen Seite müssen bei mir die Einkäufe auch explizit geplant werden. Ohne Auto ist man da bei der Kapazität stark eingegrenzt, und wenn dann doch einmal eines zur Verfügung steht, sieht das immer auch, als ob ich ne Fußballmannschaft versorgen muss. (Zitat Azubi bei einem Discounter: „Haben Sie eine Kneipe zu Hause?“ Einkauf: 5 Träger Getränke, 12 l Milch, 4 gr. Stücke Käse und ne Kiste Rotwein, Schnaps und Rum (zum Likör ansetzen)).
    Ansonsten finde ich Lebensmittelmärkte toll. Ich finds gut da rumzustreifen und doch vielleicht das ein oder andere zu entdecken, was mal ausprobiert werden sollte ….

    • Ich mochte das früher auch mit dem Rumstreifen und Inspirieren lassen, jetzt geht das nicht mehr gut. Wobei mir auch aufgefallen ist, dass ich viel mehr entdecke und ausprobiere, wenn ich das geplant mache. Früher stand ich dann zwar im Laden vor zB ’ner neuen Gemüsesorte, die ich noch nie probiert hatte. Evtl. hab ich sie auch noch gekauft, um dann zu Hause festzustellen, dass ich dafür dann aber eigentlich noch xyz hätte besorgen sollen. Jetzt gucke ich auch, was es so gibt und ich nicht kenne und merk’s mir, dann suche ich zu Hause in Rezepten rum, wie man’s zubereitet und setze es direkt mit dem Kram, den man noch dafür braucht, auf den Zettel.

      Das alles ohne Auto zu organisieren, stelle ich mir wirklich sehr schwierig vor.
      Ich muss ja beim Einkaufen nie darauf achten, ob ich das auch alles tragen könnte. Meist laufe ich dreimal, viermal oder wenn ich Getränke kaufe auch gelegentlich sechs-, siebenmal beim Auto ausladen.
      Wenn man alles schleppen muss, wird es ja schon kompliziert, wenn man ’ne Gemüsesuppe kochen will…

  8. Nun, ich schreibe zwar auch alles auf, was es einzukaufen gilt, doch leider vergesse ich dann sehr oft, den Zettel auch mitzunehmen. Und im Geschäft angekommen fällt mir so rein gar nichts von dem ein, was ich besorgen wollte. Dann ziehe ich mit Milch, Brot, Butter und Kaffee genervt wieder von dannen – wenigstens wäre die Grundversorgung gesichert. Einkaufen finde ich über alle Maßen nervig – mit Zettel und erst recht ohne! Und mir über die Menüwahl des Tages Gedanken machen zu müssen ist sowieso das Schrecklichste des Tages…

      • Nee, kochen gehört nicht zu meinen Leidenschaften. Daher spare ich auch auf eine Küchenfee, die diesen Frondienst für mich übernimmt. Lieber gehe ich 3 Stunden in die Werkstatt, als 1/2 Stunde in die Küche. Und was Rezepte betrifft, nun, ich koche das, was mir gerade einfällt und was der Kühlschrank hergibt – und das tatsächlich 1 x täglich… und nur ganz selten steht Fastfood á la gebackene Tintenfischringe, Pizza oder Hähnchen-Nuggets auf dem Speiseplan… was mich dann doch sehr wundert 🙂

      • Hach, wenn’s ja nicht so weit wäre (und ich nebenbei mal meine ganzen Ängste verdrängt hätte^^), hätte ich mich direkt zum gelegentlichen Kochen angeboten. 😀 (Also natürlich für’s Vergnügen, nicht irgendeine Bezahlung.)

  9. Och, weit gar nicht so sehr, eher lange – bin grad am Wochenende wieder durch den Großraum Frankfurt gezuckelt, ja gezuckelt wegen der elendlichen Staus… wo kommen nur all die Leute bei euch her… tstststst… na ja. Denoch ganz lieben Dank – es ist ja schließlich der Gedanke, der zählt. (Und zum ersten Mal in meinem Leben fällt mir jetzt auf, dass in dem Wort Gedanke das danke schon mit drinnen ist – also wirklich – kopfschüttelübermichselber).

    • Spannend! Das ist mir auch noch nie aufgefallen. Es gibt ja auch die Version, wo der Vokal vom denken erhalten bleibt, Gedenken.

      Hach, jetzt hab ich gerade 20 Minuten damit verbracht in Wikipedia und Wiktionary über denken und danken und Co. rumzulesen. 😀

      Danke für den Gedanken.

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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