Gegensätze

Erstaunlich, diese Gegensätze in Wenduine – dem belgischen Küstenort, in dem wir die paar Tage waren. Ich glaube, ich war wirklich viel zu fasziniert und damit beschäftigt den Kopf zu schütteln, als dass ich es so gruselig gefunden hätte, wie das normalerweise der Fall gewesen wäre. Solche Hochhäuser, und noch dazu so viele und dicht an dicht, mag ich, als bekennendes Landei, eigentlich ja gar nicht. Dort ging es seltsamerweise doch, ohne, dass ich es beklemmend gefunden hätte. Vielleicht wirklich, weil direkt dahinter die Weite des Meeres kam und nicht die nächste Häuserschlucht.

Wirklich fasziniert hat mich dieses eine sehr alte Haus, das sich nahtlos zwischen die Betonklötze fügt. Leider stand nirgends eine Jahreszahl wann es erbaut wurde, aber wir haben uns beim Betrachten gefragt, ob dort früher eine Reihe solcher schöner alter Häuser stand. Das muss dann wirklich ein traumhaftes Wohnen gewesen sein.

Die Fotos stammen fast alle von Spaziergängen durch Wenduine. Einige sind aus dem Fenster des Hotelzimmers geknipst – und ich war wirklich froh, dass wir im 6. Stock waren und freie Aussicht hatten und nicht beklemmend auf das nächste Hochhaus gucken mussten! – und zwei oder drei sind wieder mal solche während-der-Fahrt-durch-die-schmutzige-Scheibe-Aufnahmen.

Meine Damen und Herren, wenn Sie mir dann folgen würden. Unser Spaziergang beginnt am Spioenkop in Wenduine. Das ist der weisse Unterstand, dessen rotes Dach weithin sichtbar ist und der so heisst, weil er an der höchsten Stelle in den Dünen steht und von wo aus man eine prächtige Aussicht hat…

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Katja

5 Kommentare zu “Gegensätze

  1. Danke, daß du uns mitnimmst auf die Reise… diese Häuserwand am Meer hätte mich auch erstmal schlucken lassen… aber dieses alte Haus dazwischen finde ich klasse…… und auch diese (nicht ganz so) alten, rostigen Treppen… ich mag ja solche Bilder sehr… 🙂

    Hihi… die Möwe ist natürlich auch putzig und das Meer… und der Strand… der Sonnenuntergang.. hach.. und die Windmühlen… *seufz*….

  2. Total interessant chaotisch. Mal Reihenhäuser, mal ganz altmodische, keline Bauten – und irgendwo immer das Meer. Ich weiß, es muss sehr irritierend und faszinierend dort gewesen sein. Schöne Bilder, Katja. Danke für den Spaziergang.

  3. @Mandy: Sehr gerne! Ich freue mich auch immer, wenn du uns auf einen deiner Ausflüge mitnimmst. Finde das ist eine wunderbare Seite an Blogs, dieses Miterleben. 🙂

    @Sherry: In sich war das – bis auf diese Ausnahme mit dem alten Haus dazwischen – total geordnet. Der erste Block hinterm Meer mit 8 Etagen, der zweite hatte dann nur noch 5 und danach kamen schon die Ein- und Zweifamilienhäuser und alles war sehr dörflich.
    Ich würde das instinktiv umgekehrt ordnen, damit die Kleinen vorne stehen und die Großen, die ohnehin obendrüber gucken können, weiter hinten. So wirkt es wirklich als hätten sie einen Wall errichtet.

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