Rauschen

Eigentlich wollte ich vorhin, beim Spaziergang am Rhein, das Rascheln des Windes in den Blättern der Bäume einfangen, das fast wie Meeresrauschen klang und mich gedanklich an viel größeres Wasser katapultierte. Stattdessen ist bei der kurzen Videoaufnahme jede Menge Rauschen des Windes am Mikrophon meines Fotoapparates zu hören und wenig dessen in den Bäumen.

Aber weil es trotzdem ganz hübsch anzusehen ist, hier heute mal kurze bewegte Bilder anstelle von Spaziergangfotos:

Ach na gut. Wenigstens eines muss doch noch sein, weil ich mich nicht entscheiden kann, welches der beiden ich ins Dailyfotoblog bammeln soll.

Katja

4 Kommentare zu “Rauschen

    • In Anbetracht der Tatsache was für technische eierlegende Wollmilchsäue wir da mit uns rumschleppen, will ich mich nicht drüber beschweren. Dafür, dass das nur ein Fotoapparat ist und noch dazu so ’ne kleine Kompakte, bin ich über die Bildqualität bei den Videos immer wieder sehr erstaunt.

      @Rhein: Aye. Lieber so’n kleines Wässerchen als gar keines in der Nähe. 🙂

  1. Weißt Du, was ich traurig finde? Dass ich mir keine Zeit für die Ruhe in grünen Umgebungen nehme. Ich will ja, aber ich tu’s nie. Die Ruhe macht mich anfangs nervös, und dann will ich abhauen.

    Aber was ich weiß ist, dass ich das eigentlich liebe. Letztens saßen wir Stunden lang im Volksgarten und haben die Enten gefüttert. Ich habe einfach alles daran genossen. Mein Handy war auf lautlos, das Internet hat mich nicht interessiert, der Straßenlärm wurde ersetzt von knisternd grillenden Menschen. Das war noch alles kein wirkliches Grünerlebnis, aber das reichte schon, um mir bewusst zu machen, wie sehr ich das eigentlich vermisse und brauche.

    Schöne Bilder. ❤

    • Ich kann das in Teilen nachvollziehen, diese Nervosität durch die Ruhe. Die ist ja auch ganz anders als der ’normale‘ hektische Alltag der meisten Menschen.
      Ich habe immer den Fotoapparat dabei und (zumindest, wenn ich alleine unterwegs bin) meist auch ein Buch in der Tasche – beides Mittel, um nicht komplett der Ruhe ausgesetzt zu sein, wenn ich’s in dem Moment nicht aushalten kann. Aber beides ist mir auch Werkzeug der Fokussierung, nicht der Zerstreuung, führt also letztendlich – wenn auch mit Krücke – zur Ruhe.

      Der Volksgarten ist in München, oder? (Ich kenne den nur dem Namen nach, mein letzter Münchenbesuch ist über 20 Jahre her.)
      Falls ich richtig schließe und du Stadtmensch bist, finde ich das noch nachvollziehbarer, dass es dir schwer fällt, weil das normale Tempo ja nochmal schneller ist als bei uns Landeiern.

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