Marina, Marina, Marina (de)

Grillsaisooooon!

Und bevor ich das wieder vergesse, die hier mal reinzukritzeln – hier mein heissgeliebtes Grillmarinadenrezept. Primär mal für Schafskäse zusammengetüdelt, weil der ganz ohne was so dolle an der Folie festklebt, dann festgestellt, dass man darin ganz wunderbar Gemüse zum Grillen marinieren kann und noch später festgestellt, dass ich die auch für Fleisch leiden kann.

Das kommt rein:

Olivenöl
Sojasauce
Zitronensaft
1 EL heller Balsamico
1-2 TL flüssiger Honig
2-x Zehen Knobi
1 frische Chilischote oder getrocknete Ringe (wer’s nicht scharf mag, lässt die raus)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
gemahlener Kreuzkümmel und Koriander
jede Menge frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum,…. ersatzweise falls keine frischen da sind auch getrocknete)
falls zur Hand das Fruchtfleisch aus einer Zitrone kleinschnippeln und mit reingeben und falls sie unbehandelt war, ein bisschen der Schale reinreiben
falls zur Hand je nach Schärfegrad des Ayvars und nach gewünschter Schärfe 1 TL bis mehrere EL Ayvar

Öl mit Sojasauce und Zitronensaft etwa im Verhältnis 3:2:1 mischen. Ich messe das nie exakt ab, sondern kippe immer nach Augenmaß. Knobi, Pepperoni und Kräuter fein hacken und reingeben. Honig, Balsamico, Ayvar, Zitrone je nach Belieben ergänzen. Gewürze rein, kräftig durchrühren. Fertig.

Schafskäse und Gemüse sollten am besten vorm Grillen mind. 2 Stunden marinieren. Falls der Schafskäse nicht bedeckt ist, immer mal im Vorbeigehen mit der Marinade beträufeln und auch mal umdrehen.
Das Gemüse gebe ich in eine große Tupperschüssel, verschließe den Deckel und schüttele immer mal durch, wenn ich vorbeikomme.

Der Schafskäse wird zum Grillen in Alufolie gewickelt. Die glänzende Seite nach innen und am besten ein kleines bisschen Marinade drunter und drauf träufeln. Es genügt, wenn man den einmal umdreht und wenn er nicht ganz in der brutalen Hitze des Grills sondern eher am Rand liegt, braucht er schätzungsweise so 15 bis 20 Minuten.

Das Gemüse spieße ich meist auf Schaschlikspieße und grille es in so ’ner Alugrillschale, damit nichts in die Glut tropft / fällt.

Aus den Marinaderesten mache ich häufig Salatdressing. Dafür verrühre ich einfach ca. 3 EL davon mit ’nem Becher Saurer Sahne.

Katja

7 Kommentare zu “Marina, Marina, Marina (de)

  1. Bin ja nicht so der Grillfan, aber es wird sicher noch die ein oder andere Grilleinladung geben in diesem Sommer… da wird das dann auf jeden Fall ausprobiert 🙂

    Die Kräuter auf der Terrasse hopsen schon ganz aufgeregt…

    • Kein Grillfan? Das ist ja ’ne Geisteshaltung, die ich gar nicht verstehen kann. *kicher* Der gemauerte Grill auf der Terasse war – neben der riesigen Terasse überhaupt und dem Garten – einer der Punkte, wieso ich mich auf Anhieb in die Wohnung verliebt habe. 🙂

      • Das ist in der Tat ’ne coole Sache! Wir wohnten vorher 1. Etage mit Balkon, auf dem wir nicht grillen durften und alle Nase lang (sprich: im Sommer fast täglich, weil sie so Grillfans waren) grillten die Erdgeschossnachbarn und der Duft zog durch alle Fenster rein.
        Hier sind wir die im Erdgeschoss mit dem Grill, aber hier gibt es auch noch genügend Wiese mit Apfelbäumen neben der Garage, die auch dem Vermieter gehört, dass die Nachbarn auch ihre Eckchen zum Grillen haben.

  2. Pingback: Guten Freunden grillt man gerne ein Würstchen | Gedankensprünge

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