Sammlerin

Die kleine Stadt liegt nicht sehr weit vom Kühkopf entfernt, den ich eigentlich zu dieser Jahreszeit meiden würde, weil es da wahre Drölfzillionen an Stechmücken gibt, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass es dort fast genauso viele Holunderbüsche gibt. Das ist nicht nur toll, um da gerade spazieren zu gehen und dran zu schnuppern, sondern gänzlich wunderbar, weil es sich beim Kühkopf um ein autofreies Naturschutzgebiet handelt und das ideal ist, um unbelastete Holunderblüten für die Küche einzusammeln.

Zerstochen, aber grinsend bin ich also wieder zu Hause eingetroffen, nicht nur beladen mit einem Korb voller Holunderblüten sondern auch noch mit ein paar Fotos.

Nebenbei ist es dort nämlich auch noch wunderwunderschön, erst recht bei so ’nem Wetter, wo die Sonne durch das Blätterdach der Bäume bricht und herrliche Schattenmuster auf die Wege malt.

Und wenn alles so klappt, wie ich das gerne hätte, gibt’s die Tage noch ein oder zwei Holunderrezepte. 🙂

Katja