In your head

So viele Gedanken im Kopf zu haben und permanent das Gefühl, dass da keine Zeit ist, sich ihnen mal anzunehmen und vor allem keine Zeit, sie mal aufzuschreiben – wie sehr mich das jetzt schon seit Tagen nervt. Dauernd auf dem Sprung, gar nicht zur Ruhe kommen. Am liebsten würde ich mich wieder mal für ein paar Tage ausklinken aus dieser Welt, die mir gerade viel zu schnell ist, so schnell dass sich alles dreht, die mich gerade wieder einmal das Gefühl gibt, total überfordert zu sein. Und durch das Gefühl der Überforderung bekomme ich wieder mal viel weniger tatsächlich auf die Reihe als normalerweise. Aber das Ausklinken und mit Buch auf die Terasse verziehen oder auch nur stundenlang in Gartenarbeit versinken geht gerade gar nicht, keine Chance im Moment. Und am Wochenende wird das dooferweise noch schlimmer, weil dann auch noch Besuch hier sein wird. Leider kein auf-der-Terasse-rumlümmel-und-gemütlich-Kaffee-und-Wein-schlürf-und-schwatz-Besuch sondern welcher von der eher stressigen Sorte.

Für Mittwoch habe ich die früheste Ruhe in Aussicht, aber wer weiss, was da dann wieder dazwischenkommt. Vermutlich all der Kram, der an den Tagen vorher liegen geblieben ist.

Wie sehr mir unter anderem wirklich das Bloggen fehlt, merke ich alleine beim Tippen dieser paar Zeilen. Hinsetzen, Gedanken sortieren, das geht nicht / nur sehr schwer, wenn ich es nicht schaffe, wenigstens ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Und diese Ruhe vermisse ich wirklich. Vielleicht sollte ich mich gerade wenn alles so hektisch ist, erst recht dazu zwingen, mir diese Zeit zu nehmen. Vielleicht wäre ich dann den restlichen Tag über gerade nicht so furchtbar kopflos unterwegs.

In your head! In your head!
Zombie! Zombie! Zombie-ie-ie!
What’s in your head, in your head?
Zombie! Zombie! Zombie-e-e-e-oh!

Katja