Barbara war’s nicht!

Gerade pünktlich zum ersten Rhabarber des Jahres gab’s beim Kuchenhamster ein wunderbares Rhabarber-Käsekuchen-Rezept und weil ich ohnehin Käsekuchenfan bin, gab es den Kuchen seinerzeit direkt schonmal. Da war er aber nicht so arg ansehnlich und ausserdem dann auch verputzt bevor ich ihn fotografiert hatte.

Dieses Mal ist er lecker und zudem noch ansehnlich geraten!

Beim Boden habe ich ‚geschummelt‘ und eine schnelle Kekskrümelvariante gemacht.

Dafür 200 – 250 Gramm Schokoladenkekse (ich hatte Schokoladencookies mit extra Schokostücken drin) sehr fein zerkrümeln (am besten in einen Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz bearbeiten) mit 100 Gramm geschmolzener Butter vermischen und auf den Boden einer gefetteten und mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen. Damit der Boden nicht matschig wird, habe ich ihn ausserdem 8 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze vorgebacken.

Danach kommt die Füllung drauf, die habe ich (fast) genauso gemacht, wie beim Sammelhamster beschrieben:

500 Gramm Quark
einen guten Schuss Zitronensaft
200 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 kräftige Schuss Vanilleessenz
50 Gramm Zucker und
2 Eigelb

verrühren.

Aus den Eiweiss Eischnee schlagen und unterheben und zuletzt 250 – 300 Gramm kleingeschnittener Rhabarber unterheben.
Den Rhabarber hatte ich vorher schon mit einem gehäuften EL Zucker durchziehen lassen, damit’s nicht gar zu quietschsauer wird.

Quarkmasse auf den Boden geben und mit 1 bis 2 Handvoll gehackten Mandeln bestreuen. Der Hamster backte 50 Minuten, bei mir war er nach 45 Minuten bei 180°C Heissluft schon gut gebräunt.

Der Nachteil an der Keksbodenvariante war, dass sich die krümelige Masse, die erst beim Backen stabiler wurde, nicht am Rand der Form hochziehen ließ und dass mir die Quarkmasse dann schon ein wenig an zwei Stellen am Formrand angepappt war.  Das ist also noch optimierbar.

Aber diese Kombination aus der leicht bitteren Schokolade mit dem frisch-säuerlichen Quark und dem sauren Rhabarber mag ich extrem gerne. Den gab’s sicherlich nicht zum letzten Mal! 🙂

(via)

Katja