Entscheidungsschwierigkeiten

So schlimm wie heute fiel es mir lange nicht mehr, die Zahl der geknipsten Bilder auf ein einigermaßen sinnvolles Maß an ‚Zeigebildern‘ zu reduzieren und so wirklich gelungen ist es mir auch nicht. Viele sind’s. Das liegt aber daran, dass ich die Motive irgendwie alle reizvoll fand.
Der Darmstädter Waldfriedhof ist auf jeden Fall ein ruhiger Ort für einen Frühlingssonntagfastsonnenscheinspaziergang.


Katja

4 Kommentare zu “Entscheidungsschwierigkeiten

  1. Friedhöfe sind für mich vor allem Orte der Stille und des Innehaltens. Und ja, man kann wunderschöne Fotos dort machen… zuweilen eben so viele, dass eine Auswahl wirklich schwer fällt.

  2. Deine Bilder und dein Artikel ließen mich spontan ausrufen „Schatz, würdest du mit mir mal auf den Friedhof gehen?“ Was meinen Mann zur ebenso spontanen Antwort „Ja, klar.“ veranlaßte. (Ist das eigentlich bedenklich?)

    Jedenfalls ist es eine wundervolle, romantische Bilder-Serie geworden, liebe Katja… und ja, es ist still, und unendlich traurig, und ein Ort voller Emotionen und Gedanken… die man auf diese Weise festhalten kann… (solange man nicht wie ein Paparazzi Trauerfeiern auflauert).

    Liebe Grüße…

  3. @Rüdiger: Auch wenn das doof klingt – diesen fand ich auch so einen tollen Ort. Zwischendrin immer wieder eher parkartige Wege ohne Gräber und es war wirklich still und friedlich. Und der Sonnenschein hat dem Ort auch ein bisschen der Schwermut genommen. Ich glaube, im Herbst oder Winter könnte ich da gar nicht hingehen.

    @Rabea: Ja, Innehalten ging dort wirklich gut. Ich war zum ersten Mal überhaupt auf einem so großen Friedhof. Kannte vorher nur Dorffriedhöfe, wo einfach die Gräber in Reihen – den Platz möglichst effizient ausnutzend – aneinandergereiht sind. Der Waldfriedhof war sehr anders, ein schöner Ort für eine letzte Ruhe, ganz ohne diesen furchtbaren ‚Aufbewahrungscharakter‘, den die Dorffriedhöfe haben.

    @Mandy: An einigen Stellen merkte ich, wie mir die Distanz verloren ging, wie mich das, was ich sah tief berührte. Das sind die Stellen, die ich auch nicht hätte fotografieren können. Ich wollte eines dieser Gräber gerade hier beschreiben, aber hab’s wieder rausgelöscht, weil ich merke, dass sich selbst die Beschreibung wie die Übertretung einer unsichtbaren Linie anfühlen würde.

    Ich glaube nicht, dass das bedenklich ist. Sonst wäre unser Spaziergang gestern das ja auch gewesen. Das war auch kein spontanes dort Vorbeikommen und Anhalten sondern ich wollte da gerne hin nachdem ich im Web über den Friedhof gelesen hatte.

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