Primavera

~*~

Springtime goes into my heart
and through my soul
and I don’t know
should I quit this very love of mine or not?
should I let go?
I believe that the sunshine
I believe it’s just the only love of mine.

~*~

Das Lied seit Wochen in Dauerschleife hörend, liebend, einatmend, ausatmend, frühlingsfühlend.

Springtime is the only love of mine.

Katja

 

Pottkieker II

Wieder mal ein Blick (von vor einer Weile) in Topf, Pfanne, Pfanne und Ofen

Kartoffelgratin

Putensteak mit Rosmarin-Parmesan-Paste und in Parmaschinken gewickelt

geröstete Mairübchen

 

Für’s Kartoffelgratin Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und dachziegelartig in eine gefettete Auflaufform schichten. Mit Salz, Muskat und einer Prise Cayennepfeffer würzen und mit Sahne oder einem Sahne-Milch-Gemisch (ich mische immer etwa 2:1 (stärker verdünnt wurde es bisher noch nix), weil mir rein mit Sahne zu schwer wird) begießen – so, dass die Kartoffeln gerade so nicht ganz bedeckt sind. Falls man gerade zur Hand hat mit ’ner Handvoll frisch geriebenem Parmesan bestreuen (den braucht’s aber nicht unbedingt) und bei 180 – 200° für etwa 30 Minuten in den Ofen.

Für die Putensteaks zuerst die Paste herstellen. Dafür werden entweder zwei Zweige frischer Rosmarin (von den Zweigen befreit und die Nadeln fein gehackt) oder 1 – 2 EL getrockneter, wenn kein frischer zur Hand ist in einem Schluck heissem Olivenöl für etwa 1 Minute geröstet und dann direkt mit 1-2 Handvoll frisch geriebenem Parmesan vermischt. Mit der Paste bestreicht man eine Seite der leicht gesalzenen und gepfefferten Putensteaks bzw. wenn die Paste relativ fest ist, häuft man sie eben drauf. Danach wird das Ganze in 1-2 Scheiben Parmaschinken gewickelt und bei eher niedriger bis mittlerer Hitze in der Pfanne gegart. Der Parmaschinken lässt sich vermutlich auch durch einen anderen luftgetrockneten Schinken ersetzen, nur geräucherten würde ich nicht nehmen, weil der zu salzig wird beim Braten und das Rosmarin-Parmesan-Aroma sicherlich komplett unterdrückt statt es zu unterstreichen.
(Wer noch nie solche Einwickeldinge ausprobiert hat: Die Schinkenscheiben so drumrumwurschteln, dass die Enden auf der nicht bestrichenen Seite liegen. Diese Seite wird zuerst angebraten, das hält dann wunderbar ohne weitere Hilfsmittel.)

Die Mairübchen (die kannte ich vorher gar nicht, hab mich aber spontan in sie verliebt und seitdem schon nochmal welche beim Einkauf ergattert gehabt, die es zusammen mit leicht angeschmurgelten Möhren gab) dünn abschälen und in Streifen schneiden. In wenig Fett in der Pfanne anrösten bis sie ein bisschen Farbe bekommen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer (wie immer beides möglichst frisch gemahlen) würzen. Fertsch.

Genauer geht das mit den Mengen dieses Mal nicht, weil ich da nur improvisiert habe und auch vergessen habe, mal genauer abzumessen/abzuwiegen wieviel ich wovon genommen habe.

(Für’s Timing ganz grob: Die Steaks hatte ich bei mittlerer Herdeinstellung etwa 20 Minuten in der Pfanne, die Rübchen etwa 10 Minuten bei starker Hitze.)

Katja

*Memo an mich: Keine Futterblogbeiträge mehr vorm Frühstück schreiben.