Kurz zitiert (11)

Früher mochte ich ja Nicholas Sparks mal echt gerne, was mit ein Grund war, es wieder mal mit einem seiner Bücher zu probieren. ‚Das Lächeln der Sterne‘. Aber irgendwie – wenn man schon so 1, 2 von ihm gelesen hat und auch wenn das noch so lange zurückliegt, ist das Drama so vorhersehbar, das Drücken auf die Tränendrüse durch maximalen Schmerz, den einer der Protagonisten erleiden muss, so kalkuliert und immer dadurch, dass einer von beiden stirbt. Näää, geht einfach nicht mehr an mich, weil ich gar nicht mehr in die Geschichte versinken kann, weil ich eh weiss, dass es furchtbar tragisch enden wird. Mal’n Happy End zur Abwechslung wäre schön. Nicht des Happy Endes wegen, sondern damit er nicht so vorhersehbar wäre, der Herr Sparks und man wieder gespannt wäre, wie sein neues Buch denn wohl ausgeht.

Schmunzeln musste ich trotzdem:

„Versprichst du mir, dass du auf mich warten wirst?“, fragte er mit rauer Stimme.
„Natürlich. Wenn ich wüsste, dass du für immer weggehst, würde ich so viel weinen, dass wir in einem Ruderboot frühstücken müssten.“

 

(Nicholas Sparks, Das Lächeln der Sterne, Seite 174)

Katja

7 Kommentare zu “Kurz zitiert (11)

  1. … oh ich falle da total aus der Norm. Ich konnte auch noch nie typische Frauenliteratur lesen und als Jugendliche habe ich tatsächlich Westernheftchen als G. F. Unger gelesen. Sehr untypisch ;-).

  2. ha! ich hab auch western gelesen! da aber die ganz klassischen – KARL MAY!

    von dem allerdings auch die „ostern“, also die mit Hadschi aus dem Orient. Hach, schöne Zeiten….!

      • ja, logisch.
        obwohl ich den tränensee auch schön finde. weinen tut ja manchmal so gut! und wenns ein see ist, ist damit die situation nach dem weinen gemeint (sonst wärs ein bach – oder gar ein fluss). und wenn die so friedlich und romantisch ist – hach.

      • OK, ok, ich seh’s schon, du hast das genau durchdacht. :mrgreen:

        Und ja: weinen tut manchmal (ich finde sogar recht häufig) ziemlich gut. Ich kenne aber auch Zeitabschnitte, wo ich Angst hatte in den Tränen unterzugehen und zu ertrinken. Das war dann nicht so romantisch, dass ich über Frühstück im Ruderboot nachgedacht hätte.

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