Sonn(iger Sonn)tag

Grandiose Idee ausgerechnet an einem sonnigen Sonntag und ausgerechnet bei Hochwasser an den Rhein zu wollen um dort spazieren zu gehen. Dummerweise hatten Heerscharen von Menschen die gleiche grandiose Idee, auch wenn ich erst mal annahm, dass beim Fährhafen sicher irgendeine Veranstaltung sein muss – was sollten sonst solche Horden von Autos (vor allem Ortsfremde) und Leuten da? Aber nej, die wollten alle Hochwasser gucken.

Gab ja auch wirklich was zu sehen:

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Irgendwann, während wir zwischen den vielen Leuten durchstapften, ist mir dann bewusst geworden, dass ein solcher Auflauf mich noch vor 2,5 Jahren zitternd im Auto hätte bleiben lassen. Jetzt fällt mir zwar immer noch auf, dass es voll ist, aber mehr als ein Schulterzucken ringt es mir nicht ab. 🙂 (Sowas gelegentlich zu bemerken ist Gold wert.)

Jetzt: heisser Ingwertee. So’n bisschen kalt sind die Ohren nämlich doch geworden.

 

Katja

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26 Kommentare zu “Sonn(iger Sonn)tag

  1. Sooooo wunderschön, die Bilder, gut, daß du draußen warst (und die Kamera dabei hattest)!

    Und noch besser ist das müde Schulterzucken bezüglich der Menschenmassen… *freu*

    Na, der Rhein mit Hochwasser, der macht jedenfalls ordentlich was her, dagegen sieht „meine“ Zorge richtig mickrig aus…

    (Oh, hoffentlich hört sie das nicht… )

    LG 🙂

  2. deine kamera macht sich wirklich in den bildern bemerkbar – sei es, weil du aufmerksamer guckst oder die einfach bessere bilder macht oderoderoder… daumen ‚rauf jedenfalls!

    nochmal und viel mehr [!] daumen ‚rauf allerdings für das schulterzucken!! menschenansammlung mit entspannter Katja mittendrin ftw :D!

  3. hier sah es an der Eleb auch nicht viel anders aus: sonniger warmer Sonntag + Hochwasser = Menschenauflauf mit Kameras (und schön zu beobachtenden Motiven beim Vorbeigehen auf den Displays der Digicams ^^)

  4. die bilder sind echt schön. allerdings, da wo ich mal gewohnt habe, hätte ich bei hochwasser nicht gut vor die tür gehen können.. himmel, wenn ich an mein letztes hochwasser denke, dann wird mir nach „unentspannt davon laufen“.
    gut, dass du an diesem punkt vorbei bist. leider neigt die menschheit ja dazu, sich solche gegebenheiten gern mal anzuschauen.
    wobei ich sonntag nachmittag am rhein immer ätzend fand. jedenfalls mit rad, denn dann ist irgendwie jeder von bonn bis remagen unterwegs gewesen 😉

    ich wünsche dir, dass du weiterhin die schultern über die merkwürdigen gebaren der menschheit zucken kannst :mrgreen:
    fein gemacht!! also alles…

  5. @Magrat: Dankesehr, ich freu mich sehr, dass dir die Bilder gut gefallen – und über’s Mitfreuen ebenso. 🙂

    Das hat sie bestimmt nicht gehört, die Zorge. Und es sieht doch auch überaus beachtlich aus auf deinen Fotos!

    @rebhuhn: Äh womit vergleichst du denn? Also aufmerksamer als was? *verwirrt guck*

    Danke für die Daumen! 🙂

    @Rüdiger: :)!

    @Inchen und Wassermassenhamster: Mich haben die Massen echt erst mal völlig überrascht. Ist ohnehin das erste Hochwasser (zumindest so krass), das ich erlebe seit ich am Rhein wohne. Ich dachte eher, es will sich keiner Schlammfüße holen. Wer ahnt denn auch, dass der Weg ohnehin komplett überflutet ist und man da gar nicht langlaufen kann, wo die Spaziergänger üblicherweise sind? :-O

      • Hmm, also was mir selber auffällt ist, dass ich, seit ich mein daily-Fotoblog habe, dauernd aufmerksamer gucke. Und eben auch die Kamera viel häufiger mitschleppe.

        Ob’s tatsächlich an meiner Kamera liegt und wann das ‚früher‘ ist, mit dem du vergleichst, weiss ich ja nicht so genau. Aber es könnte damit zusammenhängen, dass ich einfach viel viel häufiger knipse seit ich die habe.

        Ich freu mich auf jeden Fall, dass du die aktuellen Bilder magst. 🙂

  6. @Jule: Hier geht das normalerweise noch Sonntag mittags. Ist ja eher ein kleiner Ort und normalerweise sind hier keine Horden Auswärtiger unterwegs. 🙂

    (Nur die Radfahrer auf dem schmalen Weg sind anstrengend, weil die grundsätzlich zu zweit nebeneinander fahren und laut klingeln und einen fast über den Haufen fahren bevor sie mal auf die idee kommen, dass sie ja auch hintereinander fahren könnten. Als Fußgänger muss man dann echt vom Weg runter, weil die sich breit machen. -.-)

  7. Schöne Bilder.
    Mir fällt immer mehr auf, dass du ein gutes Auge für Motive zu haben scheinst, etwas was bei mir definitiv nicht vorliegt.

    Vor allem hast du Plätze gefunden, an denen sich keine Menschenmassen getummelt haben…

    Echt tolle bilder…

    • Dankesehr!
      Ich glaube, das mit dem Auge ist reine Übungssache. Nimm dir mal konsequent für 4 Wochen vor, täglich mindestens ein Bild zu knipsen, das du wem zeigen würdest, dann guckst du automatisch besser hin. 🙂

      Das mit den menschenleeren Fotos ging gut, weil die meisten der Fotos Stellen zeigen, die das Wasser abgetrennt hat und wo man nur watend hinkäme. (Und ich hab natürlich auch speziell diese ausgewählt zum Zeigen.)

      • Ja, das mag schon sein. Aber ich kenne mich hier in der Umgebung evtl. auch zu gut aus. Mir fallen so auf Anhieb keine Dinge ein, die, in meinen Augen, es wert wären, groß vorgestellt zu werden.
        Vielleicht nehme ich hier auch alles schon als selbstverständlich hin, keine Ahnung…

        Ich glaube ich sollte wirklich einfach mal raus gehen und den Fotoapparat mitnehmen und Fotos machen… mal sehen was daraus wird.

      • Wenn’s im ‚Großen‘ nichts Spannendes gibt, verstecken sich die Motive vielleicht in Kleinigkeiten?

        Kamera einfach mal mitnehmen ist eine gute Idee. 🙂 Wirst sehen, die Motive springen dann schon ins Auge – und wenn nicht direkt beim ersten Mal, dann einfach weitermachen und hingucken üben. 🙂

      • @Rüdiger: Japp. Früher hatte ich bei 2 Wochen Urlaub wenn’s hochkam 3 Filme (à 36 Aufnahmen) einstecken und dann hab ich oft überhaupt nicht geknippst, weil ich mir die ja ‚einteilen‘ musste. Jetzt mache ich, ohne mit der Wimper zu zucken, 100 Fotos in 15 Minuten und dann wird sortiert. 🙂

  8. *nochmal hachzend*

    Sind am Wochenende immerhin mal am Rhein vorbei gefahren, der Tag war allerdings mit Schwimmen und Flohmarktbummel (bei Sonne und blauem Himmel!) schon ausgebucht und für den Rhein keine Zeit mehr.
    Aber die Menschenmassen sind mir selbst im vorbeifahren aufgefallen oO

    Tanya, Bilder anschwärmend.

      • Echt nicht? Dank feinem Mix aus Neu-, Trödler- und Privathaushaltware sind wir sehr regelmäßig auf nem Flohmarkt unterwegs. Diesmal wollten wir Kaffee erbeuten, haben aber nur Toblerone und zwei Kinderbücher erlegt.

        Ach und diese wunderschöne spezial Sammlerausgabe von Chroniken von Narnia gestreichelt und angeschmachtet und angeflirtet (aber dann für 50€ doch stehen lassen). Wat war die schööön. Hachz.

        Tanya, keine Einkaufsfotos geknippst habend.

      • Naja, also zumindest bin ich lange lange auf keinem echt schönen gewesen. Hier sind wir zufällig mal in einen reingeraten, allerdings gab’s da nur diese Billigramschneuwarenhändler und kein echter Trödel zum Stöbern.

        Wo ich früher wohnte, gab es in der Nähe jeden Monat einen riesigen im Schlosspark. Der war wirklich herrlich und bei dem konnte auch bisher noch kein anderer mithalten, auf dem ich war. (Mal vom Kreuzberger Krempelmarkt in den späten 80ern, frühen 90ern abgesehen, aber das war ja dann doch recht weit von zuhause weg.)

        Aber immerhin habt ihr euch schon bekannt gemacht – die Chroniken und du. Und wenn sie schon handzahm war – wer weiss, ob sie es sich nicht demnächst überlegt und doch günstiger in deinen Besitz gelangen wird. 🙂

  9. Das Schulterzucken ist wirklich Gold wert! Was wären uns sonst für tolle Bilder durch die Lappen gegangen. Du hast wirklich ein Auge dafür, da schaue ich mir einfach mal was ab 😉
    Werde die Bilder später noch mal auf dem PC in groß geniessen!!

  10. Pingback: Obenrum nasse Füße | Gedankensprünge

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