141144

Manchmal weiss ich nicht mehr, wie deine Stimme geklungen hat, aber ich bin sicher, ich würde sie erkennen, wenn ich sie hörte. Dein Bild habe ich oft vor Augen, im Wachen wie im Traum, dazu brauche ich nicht mal Fotos. Beim Aufräumen bin ich über Papierschnipsel mit deiner Schrift gestolpert und musste mit ’ner doofen über 20 Jahre alten Einkaufsliste in der Hand losheulen. Hört das irgendwann auf – dieses Vermissen? Und will ich überhaupt, dass es aufhört? Ich hab viel zu viel Angst, dass ich dann auch die Erinnerung verlieren könnte, dass die zu eng mit dem Vermissen verknüpft ist.

Happy Birthday, Dad.

Katja

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6 Kommentare zu “141144

  1. ich finde, daß man nicht aufhören sollte, zu vermissen. oder vielleicht besser, ein bißchen positiver formuliert: daran zu denken. an die schönen momente. an das, was man ohne den menschen nicht kennen würde/nicht entwickelt hätte/…

  2. Danke, dass ihr da seid. Es gibt so Dinge für die alleine es sich schon gelohnt hat, irgendwann mit Bloggen angefangen zu haben. Einige der Menschen kennengelernt zu haben, die ich dadurch kennengelernt habe, gehört definitiv dazu und ihr beide definitiv zu diesen Menschen. 🙂

    Und ja: die positive Formulierung klingt besser – an manchen Tagen ist es nur schwierig, das über’s Vermissen zu stellen.

  3. jetzt lese ich nicht mehr weiter im netz rum, sondern gehe ins bett und freue mich über das, was du im ersten absatz geschrieben hast! [das beruht übrigens sehr auf gegenseitigkeit!]

    ich denke an dich.

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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