zwölf am zwölften: November 2010

Nachdem ich seit Monaten, immer etwa am 13. des Monats, wenn ich Tanyas 12 of 12 lese oder eher betrachte, vornehme ‚da machste auch mal mit‘, das aber natürlich spätestens am 15. wieder vergessen habe bis ich im nächsten Monat am 13. wieder dran denke, hatte ich mir letzten Monat einen Reminder gesetzt und Tadaaaa – es hat funktioniert und ich habe ans Knipsen gedacht.

Dooferweise war der Tag heute extrem unspektakulär, ich war nämlich überhaupt nicht unterwegs. Und meine Fotos sind auch so unspektakulär geworden, dass ich eigentlich vorhin schon wieder überlegt hatte, sie doch nicht zu bloggen und das lieber nächsten Monat nochmal zu probieren. Aber irgendwie wäre das ja auch doof und wer weiss, wie langweilig mein 12. Dezember aussehen wird.

Ich zeig sie also trotzdem. Ein durchschnittlicher und und sehr ereignisloser 12. November in 12 Fotos:

1. Bei strahlend blauem Himmel konnte ich meiner Lieblingsschwester nicht so recht übel nehmen, dass sie mich via Telefon wachgeklingelt hat.

2. Ihr merklich schlechtes Gewissen hat sie aber veranlasst, mich erst mal Kaffee kochen zu schicken. Sie wollte lieber nochmal anrufen, wenn ich den Knoten im Hirn einigermaßen im Griff hätte.

3. Urks. Die Kaffeemaschine macht mir immer noch bei jeder Tasse ein schlechtes Gewissen mit ihrem aufdringlichen ‚Entkalk-mich-endlich!‘-Blinken. (Da dachte ich noch, das könnte ich heute endlich mal machen.)

4. Und eigentlich könnte ich euch auch endlich mal meinen schicken Küchenkalender zeigen. Für irgendwas muss so ein 12 Foto Dingens ja gut sein. 🙂

5. Nun aber erst mal wachwerden! Lektüre zum ersten Kaffee, alles noch ein bisschen verschwommen.

6. Ein paar Fotos sortieren. *ächz*

7. Und dann hatte die Lieblingsschwester ihre Termine hinter sich und rief wieder an. Und direkt danach meine Mutter. Und schwups waren über 3 Stunden vergangen. 😮 (Ja, ich weiss, die Uhrzeit auf’m Telefon stimmt nicht. Das hab ich erst später geknipst, als mir auffiel, dass es heute schon dazu gehört, wo es so lange an meinem Ohr hing. 😀 )

8. Vokabeln lernen! (Ich hab mein Soll für diese Woche erfüllt. Yay!)

9. Und mittlerweile hat sich der blaue Himmel auch längst verabschiedet. 😕

10. Da bleibt nur Flucht ins heisse Nass!

11. Und der Guido kommt mit. 🙂

12. Und danach? Verhindern, dass die Füße wieder kalt werden.

 

Die gesammelten 12er gibt es wohl hier. Und ich muss jetzt erst mal zusehen, wie man sich da einträgt.

Hat Spaß gemacht! Wenn ich dran denke, mache ich das im Dezember wieder. 🙂

Katja

en apuntes #9

  • Ich habe endlich nachgeschlagen, was es mit dieser komischen Sprache auf sich hatte, die mir in der Nähe von Barcelona auf etlichen Schildern begegnete und die mich schon daran zweifeln ließ, ob ich wirklich schon was im Spanisch-Kurs gelernt habe, und dabei gelernt, dass Katalanisch tatsächlich Amtssprache in Katalanien ist. Kastilisch gefällt mir aber deutlich besser, vielleicht weil’s mittlerweile vertrauter aussieht.
  • Nachdem Rüdiger mich vor mittlerweile 14 Bänden mit Donna Leons Commissario Brunetti angefixt hatte, habe ich es gewagt auch mal in die Verfilmungen reinzuschauen und nach dem 3. beschlossen, dass das gar nicht geht. Also zumindest nicht, so lange ich noch nicht alle Bücher der Serie gelesen habe, weil ich sonst nie wieder die echt gruselige Schauspielerbesetzung aus dem Kopf bekomme, die so ungeheuer hölzern und ungelenk agierend wirken im Vergleich zur fast tänzerischen Leichtigkeit, die die Romanfiguren in meinem Kopf beim Lesen an den Tag legen.
  • Julia und ich haben einen Vokabellernpakt geschlossen, weil sich’s gemeinsam viel eher den Schweinehund überwinden lässt. Vielleicht noch jemand hier, der gerade eine Fremdsprache lernt und dem die Motivation zum Vokabellernen fehlt?
  • Im Urlaub vermutlich am meisten vermisst: Vollkornbrot. (Wie kann ein Volk, das so wunderbare süße Gebäcke und Kuchen hervorbringt, nur so lausig sein, wenn es um ‚echtes‘ Brot geht?)
  • Im Urlaub vermutlich am wenigsten vermisst: Nachbarn, die sich ganztätig anbrüllen. 🙄
  • So spät im Jahr in Urlaub zu fahren hat den Nachteil, dass man hinterher ohne Wäschetrockner den ganzen Schmus überhaupt nicht wieder gewaschen bekommt, weil absolut kein Trockenwetter ist und der Platz zum Wäschetrocknen so begrenzt ist. Der einzige (deprimierende) Vorteil: Die dünnen Sommersachen braucht gerade eh keine Sau. 😀
  • Ich war das ganze Jahr zwar dauernd draussen, aber viel zu wenig ‚einfach nur so‘ ohne wirklich irgendetwas erledigen zu müssen. Das ist Mist, weil es diesem Gefühl, der Sommer sei an mir vorbeigerast, noch in die Karten spielt. Und auch wenn’s bitter für den Schweinehund ist: Ich hab vor, trotz des lausigen Wetters, wieder regelmäßiger rauszugehen nur um draussen zu sein. (Motivationsbekundungen und Tritte bitte!)
  • Liebe Supermarktkassiererinnen, ich weiss, ihr habt keinen einfachen Job, aber gelegentlich ein ‚Guten Tag‘, ‚Bitte‘, ‚Danke‘, ‚Tschüss‘ – ginge das wohl? (Ich wage kaum nach Lächeln – wenigstens hin und wieder – zu fragen.)
    Der Mensch ist ein soziales Wesen; dieses Minimum an sozialer Interaktion würde selbst ich mir wünschen, obwohl ich’s ja nicht so mit Menschen habe.
    Erstaunlicherweise scheint das auch nicht tagesformabhängig zu sein, wie ich immer annahm sondern es gibt (zumindest hier im Ort) nur freundliche und unfreundliche Kassiererinnen. Und die sind immer so.
  • Ich habe endlich ‚Alice im Wunderland‘ gesehen, nachdem ich das Buch vor kurzem gelesen hatte, aber nur wenig damit anfangen konnte. Auf den Film hatte ich mich sehr gefreut, weil ich Johnny Depp ganz großartig finde. Allerdings habe ich festgestellt, dass scheinbar ein Großteil seiner Wirkung auf mich, an seinen Augen hängt. Klar, er war toll als Hutmacher, aber eben nur toll und nicht so richtig Johnny-Depp-großartig.
  • Golfi muss zum Tüv und das macht mich ganz furchtbar kribbelig.
  • Ich habe mir zum ersten Mal seit (vielen!) Jahren ein Puzzle gekauft. Hatte ich schon länger immer mal Lust drauf. Mal sehen, ob’s tatsächlich noch Spaß macht, sich dran zu setzen. 🙂
  • Meine Füße sind kalt.

Katja

Nachts sind alle Katzen grau

Tagsüber jedoch sind die extrem bunt und bezaubernd und treten in Spanien gerne in Rudeln auf. Oder auch in Familien, wie zB die Palastmiezenfamilie mit Mama und zwei kleinen Kätzchen, die am Ausgang der Nasridenpaläste in der Alhambra am Rande eines Wasserbeckens saßen und dort ebenso heiss begehrtes Fotomotiv waren, wie kurz zuvor die prächtig geschmückten Palastwände. Das mag auch, aber nicht nur, daran gelegen haben, dass eines der Kätzchen ein grünes und ein blaues Auge hatte.

Die drei und noch mehr spanisches und britisches (!) Getier, wie zB die südlichsten Festlandmöwen Europas ( :mrgreen: ) findet sich in meinem Picasa-Album nach dem Klick auf’s Bild.

Spanien 2010 – Getier

Katja