Music was my first love

Ich höre häufiger mal ‚Stichwortmusik‘, d.h. ich öffne meinen Player, gebe ein Stichwort (häufiger mal Moon oder Holiday oder so) ein und bastele mir aus den Treffern eine Playliste. Bei Magritli gibt es etwas ähnliches als Stöckchen. Bestimmte Stichworte (leider nur englischsprachige) sind vorgegeben und man muss den ersten Song, der im Player / in der Library erscheint aufschreiben.

HappyHappy von den Rolling Stones. (Ich hätte ja vorher auf Bobby Mc Ferrin gewettet.)

LoveYou give love a bad name von Bon Jovi. (Nie werde ich die Silvesternacht vergessen, in der wir uns (3 Mädels) zu vorgerückter Stunde mitten im Fetengetümmel vor den TV verzogen, das Bon Jovi Video einlegten und alle ein, zwei Tränchen verdrückten, weil dieser Traum von Mann (also der Jon :mrgreen: ) einfach mit ’ner anderen verheiratet war. Okeee, der Alkoholpegel war zugegebenermaßen ebenso fortgeschritten wie die Stunde. :mrgreen: )

HateWhatever that means von Mark Gillespie. (Wer Mark nicht kennt: Reinhören! Marsch, Marsch! 🙂 Bis zu diesem Song muss man ein bisschen scrollen oder noch besser: einfach von oben her alle anhören, die sind nämlich alle hörenswert!)

LightLost in the Twilight Hall von Blind Guardian. (Oh cool. Ich höre die ja gerade alle an und der Kontrast zu Mark ist schon deutlich. Mein Favorit von Blind Guardian jetzt und in Ewigkeit ist der großartige Bard’s Song – in der Liveversion einer meiner großen Traurigkeitskiller. Das kann ich auch 20 Mal nacheinander hören ohne dass es mir langweilig wird.)

DarkIt’s getting dark von den Bates. (*Memo an mich: wieder mal die Bates-CDs durchhören*)

GoodGoodbye and Good Riddance to Bad Luck von ACDC. (*headbang* Wenn ich mich so gar nicht aufraffen und selber motivieren kann, ist ACDC meist eine gute Wahl. Das kracht, macht wach und bringt mich dazu mit wasauchimmer loszulegen.)

BadWhen I see you smile von Bad English. (Hachz! ‚Sometimes I wanna give up, I wanna give in, I wanna quit the fight. And then I see you Baby and everything’s alright, everything’s alright. When I see you smile, I can face the world…‘)

SmileSaccharine Smile von den Donots. (Das ist zugegebenermaßen erst das zweite Lied gewesen, an erster Stelle tauchte nämlich nochmal Bad English auf und ich wollte das nicht doppelt nennen (und anhören während ich vom nächsten ein Video suche.)

CryCryin‘ von Aerosmith. (Die Get a Grip, auf der das – ich musste gerade nachschlagen – 1993 schon erschienen ist, war ab dem ersten Hören mein Lieblingsalbum von Aerosmith. Das ging sowas von direkt ins Ohr und da ist es immer noch. Hachz.)

BoyJapanese Boy von Aneka. (Ich bin ein wenig stolz auf mich, dass mir erst das 10. Lied peinlich ist. Ich hätte bevor ich anfing spätestens auf’s dritte getippt. :mrgreen: Schaut euch unbedingt das Video an. Ich weiss gar nicht, was phantastischer ist: Die Essstäbchen im Haar, die Gestik die stellenweise eher an den vulkanischen Gruß erinnert als zum Lied zu passen oder die hüpfenden Backgroundtänzerinnen in Highheels mit Reispapierschirmen und knappen Kimonos. Insgesamt eine wahre Augenweide!)

GirlJessie’s Girl von Rick Springfield. (Erstaunlich, dass der aus dem gleichen Jahr stammt wie der Japanese Boy – beide aus 1981. Im Gegensatz zum vorherigen kann man diesen nämlich immer noch ganz wunderbar anhören. :))

SadSad Lisa von Cat Stevens. (Ich kann mich einfach nicht an den neuen Namen gewöhnen – Yusuf Islam. Die Musik ist – egal unter welchem Namen man sie in der Library und im Herzen abgelegt hat – aber einfach großartig. Bei Sad Lisa muss ich immer an einen Strandspaziergang auf Wangerooge denken. Mir ging’s übel, ich war von allem und jedem genervt nach 1,5 Wochen Zeltlager mit 80 Kids, viel zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol und fast nur Regenwetter. Dann bin ich mit Walkman (jaja, damals™) mit Cat Stevens Cassette drin an den Strand und da zwei Stunden lang im strömenden Regen spazieren gegangen. Hinterher war ich komplett durchgeweicht, aber der Kopf war frei.)

LostI’m lost without you von Blink 182. (Beim Lesen des Titels schoss mir als erstes durch den Kopf, dass das gut als letzter Song des Musikstöckchens passt – ohne Musik wäre ich nämlich verloren.)

Es hat irre Spaß gemacht sich gerade die Zeit zu nehmen sich durch all diese Songs durchzuhören.

Hat noch wer Lust, seinem Player mit Stichworten einige Schätze zu entlocken?

Katja

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21 Kommentare zu “Music was my first love

  1. Ich finde das ja interessant, doch in meinem RealPlayer und MediaPlayer gibt es fast nur Scherben, weil das die Musik ist, die mir am Wichtigsten ist. Bei deutschen Stichworten hätte ich gefangen. *schulterzuck*

    • Wenn es bei dir so deutlich eine Band ist, vielleicht hast du ja Lust, dir dieses ältere Stöckchen, was ich damals bei Tanya mitgenommen habe, mitzunehmen? Das zu beantworten fand ich damals auch sehr unterhaltsam. 🙂

      • Das nehm ich mit und übersetze die Fragen dann. Der Grund warum es bei mir so deutlich immer eine Band oder ein Interpret ist (die zeitweise wechseln) ist im Übrigen der, dass ich es ja endlich nicht höre, sondern nur wahrnehme. Bei intensiver Beschäftigung, dauert das dann schon mal 1-3 Wochen, bis ich ein Lied ohne auf die Playlist zu gucken an irgendeiner Vibration identifizieren kann. Deswegen läuft bei mir auch manchmal im ganzen Jahr nur ein einziges Album.

      • Ich musste beim Lesen gerade an ‚Musik nur wenn sie laut ist‚ von Herbert Grönemeyer denken. Das kennst du sicher?
        Als ich früher viel in Discos oder auf Konzerten war, mochte ich das Gefühl sehr gerne, Bässe im Bauch zu spüren. Der Gedanke, dass man an solchen Vibrationen Lieder erkennen kann, ist wirklich spannend und ich denke, du kennst solche Lieder intensiver als die meisten hörenden Menschen.

      • Ja, das kenne ich. Allerdings erst als mir das auf dem Campus im Studium mal jemand nahegebracht hat (dabei soll das schon so alt sein, das Lied). „Intensiver“ weiß ich nicht. „Anders“ auf jeden Fall. Der liebste Mensch zum Beispiel ist ja auch ein großer Scherben-Fan und manchmal sage ich ihm so etwas wie „In Lied XY musst du mal bei X:XX Minuten drauf achten, da vibriert irgendwas. Ist das Bass oder Trommel oder sonst was?“ Und er hört sich das an und sagt dann, er hört da nichts Außergewöhnliches. Und beim zehnten genauen Hinhören „Ach doch, du hast Recht.“ Nur als Beispiel.

      • Für mich klingt das schon als sei es intensiver, alleine dadurch, dass du dich stärker darauf einlassen musst, um etwas zu spüren. Dankeschön, das sind interessante Einblicke. 🙂

  2. ein interessanter Ansatz. Ich benutze meine Bibliothek wie eine altertümliche CD-Sammlung, selektieren eher nach Stilrichtungen/Genres. Wissentlich habe ich sogar noch nie eine nach Stichworten erzeugte Playlist erzeugt, ich wüsste auch gar nicht ob das _sinnvoll_ wäre. 🙄

    • Ich mochte es schon immer, auf diese Art zu mixen. Früher endete das oft in gemischten Cassetten (oder neudeutsch ‚Mixtapes‘), die durchsuchbare Bibliothek erleichtert das Auffinden, mir fehlt allerdings oft das Intuitive, die vom Bauch geleitete Hand vorm Plattenschrank. 🙂

      Sinnvoll? *Schulternzuck* Was ist das schon? Spaßig finde ich diese Stichwortsuche allemal und lande damit auch häufiger bei länger nicht gehörten Werken.

  3. ‚Stichwortmusik‘ hab ich bisher auch noch nicht gehört. Bin aber gerade dabei es auszuprobieren 🙂
    Bisher steuer(t)e ich (wenn ich grad nicht weiß, was ich hören mag) meine Playlist immer über den Zufallsgenerator an und schau(t)e dort, was bei den ersten Treffern dabei ist, um dann zu selektieren.

    Das Stöckchen ist aufgefangen 🙂 Muss es allerdings noch ein wenig zur Seite packen, bis ich internetgeschwindigkeitstechnisch nicht mehr eingeschränkt bin. Dann werde ich mich auch durch deine Funde durchhören. – Vorfreude, schönste Freude… 🙂

    • Ich bin gespannt, was dein Player dann ausspucken wird. Dein Geblippe (heisst das so?^^) mag ich gerne (Twitter via RSS abonniert 😉 ).

      Wer schränkt dich denn so ein? Frechheit!

      • Hihi, ich auch. *gespanntsei* Mh, klar heißt das so. Wenn du das so sagst – Geblippe ^^ Werd ich dir dann bei Gelegenheit mal eine Widmung zukommen lassen 🙂

        Vorerst übe ich mich in Geduld, dass der Monat vorübergeht. Fühle mich gerade stark an Modemzeiten erinnert und frage mich, wie das früher ging… – Habe nach nur zwei Wochen Monat mein Datenvolumen aufgebraucht gehabt… Das war dann also offensichtlich der falsche Tarif für mich gewesen :/

      • Yay! Ich stehe auf Widmungen. 🙂

        Urks, Datentarif? Das könnte ich gar nicht. Ich muss selbst ’ne Festnetztelefonflat haben, obwohl ich fast nie telefoniere, weil ich selbst das wenige, das ich telefoniere ansonsten nicht fertig bringen würde. 🙄

  4. Hach ist das schön, sich wieder barrierefrei im Netz bewegen zu können… 🙂
    Meine muss-ich-mal-wieder-hören-Liste ist gerade ganz schön lang geworden. Und nachdem ich nun auch endlich rausgefunden hab, wo ich schon mal was von Mark Gillespie gehört hab (nämlich hier bei dir… im Ohrwurmstöckchen), muss ich den auch endlich mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Fazit: Musikstöckchen sind fast noch gemeiner als Bücherstöckchen 🙂

    • Oh ja, Mark musse unbedingt anhören. Also quasi alles von ihm! Der ist einfach großartig. 🙂

      Schön, dass du wieder flüssig unterwegs bist. Ich freu mich drauf, mich bei dir durchzuhören. (War auch ein paar Tage gänzlich offline und muss mich dann erst mal durch den Reader forsten.)

  5. Pingback: Eine kleine Überraschungsmusik « Lebenzeichnendes

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