Hessisch für Anfänger, Teil 2

Fragt nicht, wie ich gerade drauf komme, aber wer weiss, was

innischt de ewerscht

und/ oder

hinnerscht de verrerscht

heisst?

Lust zu raten? Anyone? :mrgreen:

Katja

13 Kommentare zu “Hessisch für Anfänger, Teil 2

  1. Oh ja, heiteres Dialekte-Raten… aber ich sehe grad, die beiden vor mir haben so sinngemäß das hingeschrieben, was auch mir dazu einfällt… 🙂

    Aber mach weiter mit „Häsisch für Anfänger“, das ist lustig… 😉

  2. Sinchen: Die Richtung beim ersten stimmt halbwegs, aber so richtig trifft das nicht.

    Beim zweiten ist Rüdiger dichter dran mit dem ‚Hintersten‘. Was damit passiert ist, passt noch nicht so ganz.

    Mögt ihr noch mal raten oder soll ich’s auflösen? 😀

  3. Findet ja hier hinten jetzt eh niemand mehr um nochmal zu raten, daher dann doch die Auflösung:

    innischt de ewerscht
    bedeutet ‚das unterste zuoberst‘

    hinnerscht de verrerscht
    bedeutet ‚das hintere zuvorderst‘

    Drauf gekommen war ich übrigens, weil mir nachmittags irgendwann aufgefallen ist, dass ich mein T-Shirt hinnerscht de verrerscht anhatte und mir kein kurzer griffiger hochdeutscher Begriff für die Tatsache einfiel. Vielleicht ziehen sich aber auch einfach Menschen, die ausschließlich hochdeutsch reden nie so tüdelig falschrum an. :mrgreen:

      • Aber ‚falschrum‘ ist doch missverständlich, oder?
        Also entweder die Innenseite nach aussen – was für mich ‚auf links‘ hieße – oder die Hinterseite nach vorne (so war ich den halben Tag rumgelaufen^^).

      • achsoo!! hinten nach vorn *vordiestirnklatsch

        hm… meine eltern und ich haben auch nichts besseres erdenken/finden können ;). habe sie gerade gefragt.

  4. Ah so ja… so dachte ich mir… manchmal kann ich es nur nicht in Worte fassen… 😉

    Bei uns heißt das auch schnöde „linksrum“, wenn das innere außen ist. Oder „verkehrtrum“, wenn man hinten und vorn verwechselt hat.

    Aber ganz ehrlich… auf hessisch klingt das viel… treffender.

    🙂

    • Höhö, klingen tut das direkt nochmal anders, weil man bei der Aussprache kaum die Zähne auseinandermachen darf – also zumindest in meinem Heimatdorf. 😀
      Das ist nur immens schwierig in Schriftsprache darstellbar.

  5. Pingback: Hessisch für Anfänger, Teil 4 | Gedankensprünge

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