en apuntes #6

  • Zum ersten Mal seit über 10 Jahren auf ’nem Rummel gewesen und über den dort herrschenden Gerüchemix gefreut, der sich vermutlich (hoffentlich!) niemals ändern wird.
  • Er so: Aber du musst ziehen. Ich so: Aber ein Los musst du ziehen. Das Ganze mal zwei und insgesamt wurden’s bei mir 58 Lose und bei ihm eine Niete und einmal fette Beute. 😀
  • Festgestellt, dass ich mich, umgeben von beruflich erfolgreichen Menschen, die einen ganzen Abend über den Job reden, am Ende ganz schön klein fühle und nicht sicher bin, ob sich die Komplimente über mein Essen dann gut anfühlen oder in meinen Gedanken erst recht zu einem soifzenden „is halt das einzige, was ich wirklich kann“  mutieren.
  • Passend dazu neues Auswertungsprojekt begonnen, zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln, aber wenigstens wird es gutes Geld dafür geben. (Und dieses Mal steht die Deadline im voraus fest und taucht nicht aus heiterem Himmel in 4 Tagesdistanz auf, obwohl 2 Tage vorher noch alles cool and froody war.)
  • Endlich mal wieder die Nähmaschine gequält und neben einigen Kissenbezügen meine erste Tasche (naja Stoffbeutel :D) selber genäht, was sich als komplizierter rausgestellt hat als ich vorher gedacht hätte. Nachdem ich fast alle Nähte wieder aufgetrennt hatte, weil das Teil einfach nicht zur Tasche werden wollte, hat’s im zweiten Anlauf geklappt. Danach habe ich dann ca. 200 Taschen- und Beutelnähanleitungen angeguckt. Ich glaube, ich näh doch die gleiche erst nochmal. :mrgreen:
    (Über meinen ersten Reissverschlussversuch bewahre ich lieber Stillschweigen.)
  • Über wenig aussagekräftige Piktogramme gewundert. Wäre zB ein Frauenkopf mit einem Bindi nicht sinnvoller?
  • Nach Wochen ohne richtige Ruhe und Zeit, das Gefühl, immer noch weder Ruhe noch Zeit zu haben, weggeschoben und endlich wieder mal Brot selber gebacken. So richtig ist dieses Mal allerdings auch dadurch keine Balance eingekehrt, zu viele Baustellen im Kopf, zu dicht gemacht, um mich wirklich auf’s strukturierte Denken aka Aufschreiben einzulassen. Bäh. Irgendwie ständig so’n unausgegorenes Gefühl.
  • Und weil Backen ja beruhigt und irgendwie glücklich macht und der Backofen gerade eh noch heiss war, direkt Banana-Bread hinterher gebacken. Sehr schnell, sehr simpel, sehr saftig. Rezept gibt es bei Anke Gröner (das untere).
  • Festgestellt, dass ich viel besser im Ausmisten geworden bin!
  • Festgestellt, dass ich seit Ende Januar 6 Mal Spaghetti Bolognese gekocht habe. Ich hätte auf häufiger getippt.
  • Es fühlt sich irgendwie merkwürdig an, im Küchenregal Viecher gegen Viecher einzusetzen, aber da wohnen jetzt seit etwa 2 Wochen und noch für etwa 2 Monate Schlupfwespenlarven, um die doofen Mehlmotten endlich nachhaltig in den Griff zu bekommen.
  • Meine neuen Salz- und Pfeffermühlen sind eingetrudelt!1elf Kein Ärger mehr über Akkus, die ab dem dritten Mal würzen eigentlich schon wieder ausgetauscht werden müssten, um sinnvoll benutzbar zu sein.
  • Ich hab immer noch kein Ferienhaus rausgesucht. *soifz*
  • Der Sommer fühlt sich irgendwie wie ein Herbst an und das liegt nicht am Wetter. Vielleicht sollte ich damit anfangen, mir einzugestehen, dass es mir gerade nicht so gut geht, wie ich’s gerne hätte, um mich endlich zu trauen, hinzugucken, wieso das so ist.

Katja