Heidelbär-Käse-Küchlein

Die Kombination aus spontanem Besuch zum Abendessen (der die Serie der Spontanbesuche innerhalb einer Woche auf den für mich astronomischen Wert von 2,5 katapultierte) für den ich nur einen Tag Vorlaufzeit hatte und einem Kästchen frischer Heidelbären, das schon etwa eine Woche im heimischen Kühlschrank auf seine Bestimmung wartete (zum Glück komplett ohne Qualitätseinbuße), veranlasste mich gestern, diese nicht nur immens leckeren sondern auch noch super schnellen und einfachen Nachtischbastelei vorzunehmen:

Zum Nachbasteln:

500 Gramm Magerquark
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier
2 Eigelb
100 Gramm Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
2-3 EL Mehl
2 EL frisch gepresster Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Zitrone (falls eine unbehandelte zur Hand ist)
200 Gramm frische Heidelbären

Quark, Eier, Eigelb, Zitronensaft und -schale gut mit dem Mixer verrühren.

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver miteinander vermischen und unter die Quarkmasse rühren.

Die gewaschenen und abgetropften Heidelbären vorsichtig unterheben.

In 6 gut gefettete Souffleförmchen oder feuerfeste Tassen oder Schälchen füllen und bei 175°C zwischen 35 und 45 Minuten backen, eben so lange, bis die Quarkmasse leicht gebräunt ist.

Aus dem Ofen kamen sie bei mir fluffig hoch, aber fielen natürlich dem Käsekuchenfluch zum Opfer und sackten innerhalb kurzer Zeit zusammen. Eigentlich wollte ich immer mal probieren, Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen auskühlen zu lassen, dafür hat mir gestern aber die Zeit gefehlt.

Lecker (sehr!) waren sie auch so. 🙂 Und die wird’s sicherlich noch häufiger und mit diversen anderen Obstsorten geben.

(Vorher gab’s Rucola mit Bresaola und Parmesanspänen und gefüllte Hühnerbrust mit Zartweizen und geschmorten Cocktailtomaten in Rotwein-Sherry-Soße – auch mjam!)

Katja (Küchenfee)

24 Kommentare zu “Heidelbär-Käse-Küchlein

  1. Boah, sehen die lecker aus!! *mjamm* Ich glaube, die muss ich ganz bald auch mal ausprobieren. Nur habe ich keine Souffleförmchen… hmm… Ob das auch in einer 18-mm-Ø-Springform funktioniert?

    2,5 Spontanbesuche? Respekt! Ich bekomme vielleicht Freitag Besuch und weiß noch nicht, ob das klappt – und bin deshalb schon jetzt kribbelig. 😉

  2. Sie sehen nicht nur so aus. 🙂

    Ich wüsste nicht, wieso das in ’ner Springform nicht gehen sollte. ‚Normaler‘ Käsekuchen ist ja nicht so sehr anders.

    Ansonsten: feuerfeste Tassen, Suppentassen, Gläser, Muffinformen?

  3. Stimmt, so ein Muffin-Backblech habe ich sogar. Ansonsten sieht’s eher mau aus. Ich werde es wohl mit der kleinen Springform versuchen und berichten. 🙂

  4. Verflixt! Da läuft einem ja mal wieder das Wasser im Mund zusammen!! Und bei den Sachen davor auch. *sabber*

    Also wenn deine Besuche alle den Tisch so dermaßen lecker vollgestellt bekommen, würde ich mich hiermit freiwillig melden, solltest du deinen Schnitt noch in die Höhe schnellen lassen wollen ;o)

  5. Mhmmm…. *sabber*…. Mönsch, Katja… die sehen ja lecker aus… 🙂

    Mich irritiert übrigens immer sehr das Wort „Käse“ im Käsekuchen… Als Jemand, der sich alles, was er hört (oder liest) sofort bildlich vorstellt, versucht mein Gehirn jedesmal, eine Scheibe Emmentaler ins Heidelbeer-Kuchen-Bild zu basteln… Brrr…..

    😉

    • Und dabei strenge ich mich extra so an, dat Dingens Käsekuchen zu nennen, damit ihr mich verstehen könnt. 😀

      Da, wo ich herstamme, heisst das nämlich Mattekuchen! Und mal ehrlich, dann doch lieber ’nen Emmentaler als ’ne olle verranzte Fußmatte, hm? 😉

  6. Pingback: *mampf* « Lebenzeichnendes

  7. boah, du küchenzauberfrau, *überschwänglichknuddelvorfreude*
    wenn das nicht weltverleckernd ist, dann weiß ich es auch nicht… *sabber*
    das hab ich dann mal eben fluggs gestibitzt, um meine kleine welt mit besuch ein wenig besser und leckerer zu machen 😉 ich berichte auch heute abend, versprochen!
    ich bin so froh, dass es hier immer was tolles zu lesen und zu naschis gibt :mrgreen:

    ach ja, ps: das foto mit dem cappu verbreitet voll das zuhause-wohlfühl-guten-morgen-sonne-aufstehen-gefühl *hachz* das ist ein wirklich zauberschönes bild *soifz*

      • aaaaaaaaaaaaaaaaalso, einfach wars, lecker ist es, aber das mit den fotos wird nix, weil nämlich mein kabel fürs bilder hin und her schubsen schon wieder weg ist.. *heul*
        aber naja, irgendwann findet es sich wohl doch vielleicht bequemerweise wieder ein.
        auf jeden fall muss ich arg aufpassen, dass die tassenküchlein nicht doch noch beine bekommen *hust*
        ein ganz ein tolles welt-verbesserungs-rezept, dass meine kleine warmes-aus-dem-ofen-total-gern-mag-welt mit puderzucker und etwas vanillesoße extrem gemütlich macht! danke katja!!

      • 🙂

        Na mit dem Kabel stehste ja echt auf Kriegsfuß.
        Bei meiner Kamera passen nur <10 Bilder beim internen Speicher, sodass ich eh immer die Speicherkarte drin hab und die dann raushole und ins Lesedingens bammele. Kommt mir sehr entgegen, Kabel würde ich vermutlich auch dauernd verschlumpern. 😀

      • naja, es gibt zwei möglichkeiten:
        a) ich verschlumper das kabel selbst irgendwo
        b) die katzenkinder, die kabel total toll finden, schleppen es irgendwo hin

        irgendwann gewöhne ich mich vielleicht daran, dass es einfach einen festen platz braucht, der katzenkindersicher ist 🙄

      • Schlimmer als Verschleppen wäre, wenn sie irgendwann auf den Geschmack kommen und Kabel anknabbern. (Oder knabbern Katzen gar keine Dinge an? *Koppkratz* Ich weiss nur, dass es bei Hunden vorkommt und dass ich immer dankbar war, dass meiner nur auf Dingen rumgekaut hat, die ich ihm dafür gegeben hatte.)

  8. Pingback: und noch was frisch entdecktes «

  9. oh katja, auch katzen können dinge an-und durchknabbern.. vollkommen egal, ob kabel, fahrscheine oder anderes zeugs. aber wegspielen oder wegschleppen (so zum beispiel wäscheklammern, ü-innen-eier oder münzen) geht wohl schneller 🙄

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