Buchgehölz #7

Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Hmm, da gibt es einerseits recht viele Bücher, weil ich gerne auf Empfehlung lese und weil ich natürlich einige geschenkte Bücher besitze, aber andererseits fällt mir, auch wenn ich eine Weile nachdenke, keines ein, das wirklich deutlich aus den anderen herausragt, weil es für mich eine besondere Geschichte mit einem Menschen verknüpfen würde.

Um trotzdem eines hier vorzustellen, wähle ich von Lee Child „Der Janusmann“.

Als ich einen lieben Freund, kurz vor seinem Wegzug aus Hamburg, dort nochmal auf dem Heimweg aus einem Dänemarkurlaub besucht habe, hatte er kistenweise Bücher aussortiert, die er nicht mitnehmen, sondern weggeben / wegwerfen (Sünde!) wollte. „Der Janusmann“ landete mit einigen weiteren Büchern im ohnehin mit Urlaubsgepäck voll beladenen Auto und steht jetzt in meinem Regal.

Ich habe ihn nicht nur deswegen für die Frage ausgewählt, weil ich diesen Freund viel zu lange nicht gesehen habe, sondern auch, weil der Janusmann seitdem Gesellschaft von 7 weiteren Romanen der Jack Reacher Serie bekommen hat. Spannend. Man darf nur keine zwei hintereinander lesen, dafür ist das Schema zu ähnlich.

Katja

Veränderungsanzeige

Ich habe schon immer gerne gekocht und ich habe ziemlich direkt, als ich Spaß daran fand, angefangen, Dinge frisch und selber zuzubereiten, statt auf Pülverchen oder Tütchen zurückzugreifen. Wie sehr sich meine Art zu Kochen allerdings nochmal gewandelt hat, seit ich nicht mehr rauche und dadurch meinen Geschmackssinn wiederhabe und seit ich nicht mehr nur einfach frei Schnauze rumprobiere, sondern gezielt auch mal Rezeptvorgaben einhalte und seit ich viel mutiger geworden bin, neue Dinge (aus) zu probieren, ist mir gerade, beim Küche sauber machen, aufgefallen.

Einen umfangreichen Gewürzschrank mit vielen Kräutern und Gewürzen hatte ich schon immer, auch schon in der vorherigen Wohnung. Dort hatte ich auch schon die Ölflasche direkt auf der Arbeitsfläche neben dem Herd stehen, weil ich das praktisch fand. Und auch als hier die Küche endlich stand und ich sie einräumte, bekam die Ölflasche ihren Platz direkt neben dem Herd. Die Ölflasche. Eine. Schnödes Pflanzenöl und seit ich grundsätzlich das aus Raps benutzte, gab es nicht mal dafür eine zweite Flasche.

Wie sehr sich diese Stelle meiner Küche nach und nach verändert hat, ist mir gar nicht aufgefallen, weil es so schleichend vor sich ging. Erst habe ich mich überwunden, meine Essigabneigung zu ignorieren und wenigstens mal Balsamico zu probieren, dann wurde der Wein, der vorher gelegentliche Zutat war, eher zu einem festen Bestandteil, dann stellte ich fest, dass Olivenöl gar nicht so fies streng schmecken muss, wenn man das richtige verwendet und so wurde meine Flaschensammlung immer umfangreicher. Das ist mir vorhin zum ersten Mal so richtig aufgefallen und hat mir ein breites Grinsen auf’s Gesicht gemalt. 😀

Voilà:

Katja