Mittwochabendmjam

Seit ich Cocos mexikanische Hackfleisch-Blätterteig-Röllchen nachgekocht hatte, hatte ich im Sinn, das Ganze nochmal eher griechisch angehaucht auszuprobieren. Hab ich heute – allerdings nicht in Blätterteig gewickelt sondern als Tarte.

Aber von vorne:

griechisch angehauchte Hackfleisch-Tarte

Für den Teig:

250 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
1 Ei
1 TL Salz

zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Eigentlich nimmt man dafür kalte Butter und kühlt den Teig dann auch nochmal vorm Ausrollen. Da ich aber ohnehin Mürbeteigausrollhonk bin und das Verkneten mit weicher Butter sehr viel einfacher geht, spare ich mir alles Kühlen vorher, drücke den Teig, wenn er fertig ist, direkt in ’ne gefettete Springform – dabei einen ca. 2 cm hohen Rand erstellen – und stelle ihn dann kalt.

Während der Teig kühlt, wird die Füllung zubereitet:

500 Gramm Rinderhackfleisch
1-viele Knoblauchzehen
2 rote Paprika
Pepperoni (Menge und Schärfe nach Belieben, bei mir waren es recht viele und sehr scharfe, aber Feuerspucken fand ich eh immer sehr toll)
Schafskäse (Öh keine Ahnung wieviel das war. Ich hab gerade so ’ne große Dose echten türkischen. Im Zweifel tut’s so ein handelsübliches Stück, bei mir war’s eher weniger.)
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Koriander
2-3 EL Ajvar
250 Gramm Magerquark
2 Eier
ca. 100 Gramm geriebener Käse

Das Hackfleisch krümelig anbraten, wenn’s fast fertig ist, die kleingeschnippelte(n) Knoblauchzehe(n) (bei mir war es heute nur eine) mit in die Pfanne geben, mit Salz, schwarzem Pfeffer, gemahlenem Cumin (Kreuzkümmel) und Koriander würzen.
Während das Hackfleisch brutzelt, Paprika, Pepperoni und Schafskäse klein schnippeln. In einer kleinen Schüssel Quark, Ajvar und Eier vermischen. Das Hackfleisch etwas abkühlen lassen und mit Paprika und Co mischen, zuletzt die Quark-Eier-Ajvar-Masse unterrühren.
Den Teig ein paarmal mit einer Gabel einpieksen, die Masse einfüllen und den geriebenen Käse drüber streuen. Für 30 – 40 Minuten bei 180° C in den Backofen.
Der Teig war unten ein bisschen durchgeweicht, beim nächsten Mal werde ich mal probieren, den vorher blind zu backen.

Trotz des wenigen Eis, war die Tarte erfreulich formstabil.

Dazu gab’s Rucola-Tomaten-Salat. Legga war’s! Wie’s kalt schmeckt finden wir dann morgen raus, das ist durch die zwei Käsearten überaus sättigend.

Katja

Rundumblick- und vor allem Spät-Stöckchen

Vor über 2 Monaten hat Rüdiger ein Fotostöckchen, das ursprünglich wohl von Renee gestartet wurde, weitergeschnitzt. Dabei geht es darum, von einem bestimmten Standort aus, je ein Foto nach links, nach rechts, nach oben, nach unten, nach vorne und nach hinten zu machen und diese später in ein 900*600 Pixel-Raster zu verfrachten und in schwarz/weiss zu wandeln.

Mir hat zum einen die Idee sehr gut gefallen, zum anderen dachte ich, das sei eine gute Gelegenheit, um endlich mal das (damals™) frisch installierte Gimp zu testen. Äh ja. Vor etwa einem Monat war ich dann endlich mit der Kamera in der kleinen Stadt unterwegs, seitdem lagen die Fotos auf meiner Festplatte. Und auch wenn das jetzt so lange her ist, habe ich mich heute doch endlich noch dran gesetzt und ein Bild zusammengebastelt (und Gimp getestet :D).

Die Bilder sind auf dem Platz vor einer der hiesigen Kirchen entstanden und zeigen in der oberen Reihe: links-unten-rechts, in der unteren Reihe: vorne-oben-hinten.

Falls jemand Lust hat, das Gehölz weiterzuverarbeiten: Bitte gerne, bedient euch! 🙂

Katja