Klingelbeutel mag ich nicht

…deswegen nehme ich natürlich gerne, das Gehölz mit, das Rüdiger hier so freundlich zum Drüber stolpern, wenn man rausgeht, ausgelegt hat. 😀

3 Ohrwürmer soll ich hier auflisten und das ist ja eine meiner leichtesten Übungen! Mit den kleinen Krabblern kenne ich mich aus. :mrgreen:

Seit fast 2 Wochen schleicht sich fast täglich heimtückisch, immer wenn gerade kein anderer Ohrwurm da ist, Lenas Satellite rein. Dafür muss ich’s nicht mal in den letzten Tagen gehört haben. Das hat echt ’ne fiese fiese Hookline.

Beim Einkaufen heute Mittag, lief im Autoradio Stromae mit Alors on Dance. Eigentlich ist das gar nicht meine Musikrichtung. Aber irgendwie mag ich’s. Endlich wieder mal ein französisches Lied, das gut in mein Ohr geht. Und gute Laune macht es auch. Und aus dem Kopf bekommen habe ich’s danach auch nicht wieder für die nächsten 2 Stunden.

Und schließlich flatterte vorhin die erste Fliege für dieses Jahr in der Wohnung um meine Nase. Fliegen in der Wohnung führen bei mir zwangsläufig und immer dazu, dass ich anfange, Balcony Door von Mark Gillespie vor mich hinzusummen und zu singen. Der Text beginnt nämlich mit den Worten „I leave my balcony door wide open. It keeps the flies from coming in.“
Leider habe ich im Web keine Version davon finden können, daher gibt es hier ersatzweise ein Video von Mark von einer seiner Strassenmusiksessions mit Tom Drost zusammen, das ich immens klasse finde, weil es den Meister der spontanen Textumdichtung in seinem lockeren Umgang mit dem Publikum zeigt. (Interessant übrigens, wieviele Menschen da rumstehen und zuhören. Das habe ich bei keinem anderen Straßenmusiker bisher gesehen.)

Schönes Stöckchen, Rüdiger. 🙂 Und lustigerweise habe ich 2 Songs dabei, die eigentlich gar nicht unbedingt meine Musik sind.

Katja

Tante Edit fordert natürlich ihrerseits alle, die hier vorbeikommen auf, es mitzunehmen und weiterzuverwursten. 🙂

6 Kommentare zu “Klingelbeutel mag ich nicht

  1. Das Stöckchen kam ursüprunglich von Frau schrechlichschoenesleben, wegen der Federn und so. 🙂

    Merci fürs mitnehmen und verarbeiten.

    *Lena Refrain ist ein Bohrer, bei dem Franzosen ist die Tröte/Klarinette(?) gefährlich und auf Mark ist nur noch klasse.

    OT: Da freue ich mir ein Loch in den anderen Ärmel des Pullovers, der. der von Andy McKee verschont blieb. :mrgreen:

  2. DANKE, daß ich durch dich endlich titel und interpret von nr. 2 kenne ;)! habe dazu wie eine blöde in der großraum-disko hier getanzt, letzte woche, und finde das schon länger gut, gucke ja aber kein viva/mtv… vielleicht fallen mir auch noch drei ein.

  3. @Rüdiger: Stimmt, das hatte ich bei dir ja gesehen. Mitgenommen habe ich’s gerne. Und speziell diese Aufnahme von Mark hab ich rausgesucht, weil die mich immer total heiss drauf macht, ihn wieder mal live zu hören.
    Den Pullover darfste dann aber tatsächlich mal zeigen. :mrgreen:

    @rebhuhn: Zum Tanzen ist das vermutlich wirklich der Renner! Ich wusste auch vorher nicht, wie der Interpret heisst, aber nachdem mir das heute so im Ohr steckte hab ich gesucht. Beim Titel wusste ich, dass „on dance“ drin vorkommt, damit ging das dank der geringen Dichte an französischen Songs recht gut via google.

    @Musikhamster: Yay! Ich hab früher ganz in der Nähe von Gießen gewohnt, wo er vor Jahren „gestrandet“ ist. Da hab ich ihn sehr oft live gehört. *hachz*
    Ich mag die CDs auch, aber live ist nochmal was ganz anderes. 🙂

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