Auf dem Weg

…zur Spanischstunde vorhin:

der erste blühende Magnolienbaum für dieses Jahr

und was noch viel besser ist

die erste geöffnete Spargelbude am Strassenrand.

Yay! Yay! Yay!

Ick freu mir ’nen Loch innen Bauch! (Und spätestens am Wochenende wird das dann mit Spargel gestopft! :mrgreen: )

Katja

16 Kommentare zu “Auf dem Weg

  1. Bei uns gab es grad eben zum Abendbrot Spargel mit Schweinemedaillons… und ich hab wieder einmal gemerkt, wie wenig Spaß mir K*chen manchmal macht. Aber nach einigen saftigen Flüchen war es dann vollbracht und… lecker.

    Devise: Lieber essen statt kochen.

    😉

    • Zuallererst das Spargelschälen. Ich HASSE es, wenn sich diese langen, glibbrigen Spargelschälspäne permanent um meine Hand wickeln oder in der Klinge des Tupper-Spargelschälers hängenbleiben… aaargh, da hätte ich schon das erste Mal platzen können, einfach, weil sich das so blöd anfühlt…

      Und dann war auch noch die Pfanne zu klein. Nun könnte man das Fleisch auf zwei Pfannen verteilen, aber was ich noch mehr hasse als zu kleine Pfannen, ist der Umstand, zwei Pfannen auf dem Herz zu haben, die dann auch noch unterschiedliche Brateigenschaften haben….

      Also stehe ich am Herd und fluche die ganze Zeit vor mich hin, mal laut, mal lauter, und dann hab ich auch noch vergessen, die Holländische Sauce warm zu machen. (Die kommt immer aus dem Tetra-Pack, auch wenn jetzt jeder Gourmet eventuell bedauernd den Kopf schüttelt 😉 )… Naja, aber das hat dann mein Mann schnell noch gemacht… (nicht den Kopf geschüttelt, sondern die Sauce warm…)

      Tja… gelegentlich kommt es bei solchen Kochaktionen zu regelrechten Wutausbrüchen meinerseits. Dann fliegt auch schon mal was durch die Küche… *leise-schäm*

      Aber meistens bin ich ganz zahm und koche was Leckeres für meine Lieben… wirklich!

      🙂

      • Wuhä. Das mit dem Spargel kann ich nachvollziehen. Ich schäle den auch mindestens so ungerne, wie ich ihn im Gegenzug gerne esse. Der Saft an den Fingern brennt zudem abartig, auf irgendwas reagiere ich da. Ich tröste mich immer selber mit dem Gedanken, dass es immerhin Spargel ist, der dann später auf dem Tisch steht. 😀

        Und das Fluchen beim Kochen kenne ich auch. Früher kam ich häufig ins Rotieren und hab mir oft noch mindestens 2 zusätzliche Arme gewünscht. Lustigerweise bin ich da mittlerweile echt entspannter, obwohl ich viel aufwändiger koche. Wahrscheinlich ist auch das irgendwie Übungssache.

        Mir tut das immer voll leid, wenn ich mitbekomme, dass sich jemand bei etwas so quält, was mir so ’ne Freude macht. Da würde ich am liebsten was von meinem Spaß abgeben. 🙂

        Mal über ’nen Umzug nach Südhessen nachgedacht? Ich schäl dann den Spargel für dich mit und übernehme das Kuchenbacken. :mrgreen:

      • Ich hab gestern zweimal angefangen, hier zu antworten, und jedesmal kam etwas dazwischen… tz tz… so… JETZT aber:

        Also… ja. Südhessen? Ich bin dabei… das klingt zu verlockend… Allerdings bleibt die Frage, womit ich mich dann bei dir revanchieren [rehwangschieren] kann… Bin da ziemlich talentfrei… 😉

      • Hum ja. Ich glaube, die Dinge, die ich nicht leiden kann, rufen bei dir auch keine Begeisterungsstürme hervor. Es sei denn, die Sternchen, die du gelegentlich in so Wörter wie Fensterp*tz*n reinbastelst, verteilst du in diesem Grundschul-eins-mit-Sternchen-Sinn. Nee, ne? :mrgreen:

        Ach da fällt uns schon was ein. Vielleicht bist du ja ganz hervorragend im Möbel schreinern, Öl wechseln oder so. 😀

  2. Hm Spargel…..

    Wäre mal wieder ne nette Idee zusammen mit lecker Schinken oder nen guten Stück Kurzgebratenem. *sabber*

    Man, dein Blog macht echt Hunger….

    • Yay! Zumindest, wenn er frisch ist. Ich mochte schon früher Spargel gerne, auch wenn es da, wo ich wohnte keinen richtig frischen gab. Ich erinnere mich noch an meinen ersten tagesfrischen und wollte damals kaum glauben, dass das das gleiche Gemüse ist. 😀
      Dieses Jahr gab’s zum Jahresbeginn schon griechischen im Supermarkt. Ich käme gar nicht mehr auf die Idee, den da und zu dieser Zeit zu kaufen. Dann lieber nur die paar Wochen im Jahr, in denen er hier wächst.
      Hier kann man in gar keine Richtung aus dem Ort rausfahren ohne an mindestens 2-3 Buden direkt am Spargelfeldrand vorbeizukommen. 🙂

  3. Och, so schwer ist das schälen der Stangen gar nicht, und ja, der TUPPER-Schälder ist dafür genau der Richtige…

    Jetzt noch die Stangen richtig halten und dann geht das super-schnell.

    • Ah… da geht es schon los: die Stangen richtig halten… als Grobmotoriker… dann zerbrechen die mir oft oder ich säbel mir den Daumennagel mit ab und sowas alles… 😦

  4. Lassen wir uns vom “Römpp-Lexikon Lebensmittelchemie” beraten: Unter den zahlreich nachgewiesenen Aromastoffen dominieren Schwefel-haltige Verbindungen, z. B. 1,2-Dithiol und 1,2-Dithiolan-4-carbonsäuremethylester mit ausgesprochenem Spargelaroma. Mengenmäßig überwiegen der Ester sowie die zugehörige 1,2-Dithiolan-4-carbonsäure. Letztere heißt auch Asparagussäure. Daher kommt vielleicht die falsche Meinung in vielen populär-wissenschaftlichen Darstellungen, der Aromastoff des Spargels sei das Asparagin.

    Der nach dem Verzehr von Spargel eintretende typische Geruch des Urins ist auf Abbauprodukte wie S-Methyl-thioacrylat sowie auf dessen Methanthiol-Additionsprodukt S-Methyl-3-(methylthio)thioproponiat zurückzuführen.

    aus: http://www.spargeltreff.de

    PS. Alles Schwefelverbindungen, bzw. Abbauprodukte davon, daher der Geruch

    • Ach toll! Danke für’s Suchen! 🙂 Ich hätte nur noch grob gewusst, was du im PS stehen hast.

      @Meg: Ich find’s auch eklig (wer eigentlich nicht?), aber die paar Wochen im Jahr… *pffft* :mrgreen: . Deswegen würde ich zumindest nicht auf Spargel verzichten wollen.

  5. pippi hin pippi her … spargelfuttern ein MUSS … aber nur den deutschen … lokales essen was klasse hat, das ist doch mal was 😀

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