Und Keksebacken…

…macht ja auch ganz schön froh. 🙂

Inspirieren lassen, habe ich mich von diesem Rezept von Anke Gröner, allerdings habe ich weniger Zucker reingetan und nur halb soviel Schokolade, dafür aber noch gehackte Mandeln für den Crunch. Ach und beim Mehl hab ich getauscht.

Genau war das:

200 Gramm Butter (flüssig)
140 Gramm weisser Zucker
160 Gramm brauner Zucker
2 Tütchen Vanillezucker
1 ordentlicher Klecks Schmand
2 Eier

schaumig rühren.

In einer weiteren Schüssel

400 Gramm Weizenmehl
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
1/2 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz

vermischen und zu der Eier, Zucker, Buttermasse kippen. Rühren und dann noch die Mandeln und Schokoladentropfen vorsichtig unterrühren. Mit einem Esslöffel und / oder den Fingern Teighäufchen auf ein Backblech setzen und bei 180°C für 10 Minuten in der Mitte des Backofens backen.

Et voilá. 🙂

Katja (Keksfee)

(Übrigens habe ich letztens mal die Rezepte aus Wiederauffindbarkeitsgründen in einer extra Kategorie zusammengebammelt.)

 

[Edit: Endlich mal die genauen Schokoladen- und Mandelmengen, bei denen sich das Rezept mittlerweile bei mir eingependelt hat: 150 – 200 Gramm Schokotropfen und 100 Gramm gehackte Mandeln]

bunt!

Und gesund!

Und lecker! Auch wenn sich das nicht mal reimt.

Gerade zurück vom Einkaufen musste ich das einfach ablichten bevor ich die Einkäufe verstaue. Bunt kochen / einkaufen macht einfach fröhlich, selbst wenn der Himmel gerade immer noch in dezenten gedeckten Winterfarben daherkommt.

Ich geh dann mal Einkäufe verstauen. 😀

Katja

Mit der Wand geredet

Eigentlich ärgere ich mich gar nicht nachhaltig über Dinge, weil das meistens eh nichts bringt, ausser dass ich mir selber den Tag damit vermiese.

Gerade ärgere ich mich allerdings doch. Und das schon seit Samstag. Da habe ich mit meinem 12-jährigen Neffen telefoniert, der gerade für 6 Wochen in einer Kurklinik ist. Am Morgen des selben Tages hatte der Postbote ein Paket mit einem Modellbausatz, seiner aktuellen Leidenschaft, hier abgeliefert, das ich noch mit ein paar Keksen, Gummibärchen und so Dingen ausstatten wollte und dann heute zur Post bringen, um es ihm als Trostpflaster für die lange Zeit, die er in der Kur bleiben musste, zu schicken. Davon wusste mein Neffe nichts und das sollte er natürlich auch nicht wissen – Überraschungen sind ja viel schöner.

Umso überraschter war ich, als er mich am Telefon mit den Worten „Du Katja? Die Mama hat doch gesagt, du wolltest mir ein Paket schicken und ich wollte mal fragen, wann du das denn nun machst.“ begrüßt hat. Dass ich die Überraschung nicht mehr retten kann, war dann spätestens klar, als er mir erzählte, die Oma hätte ihm das aber auch gesagt, dass ich ihm etwas schicken wolle.

Ich bin wirklich sprachlos über die Gedankenlosigkeit meiner Schwester und meiner Mutter. Von meiner Schwester brauchte ich die Adresse, daher wusste sie das überhaupt, aber ich hatte ihr deutlich gesagt, dass ich nicht wisse, wann ich dazu komme, meinem Neffen zu schreiben, daher sollte sie ihm nichts verraten. Meine Mutter wusste es dann von meiner Schwester und sie sprach mich drauf an und ich sagte ihr deutlich, sie solle ihm nichts verraten. Und beide setzen sich einfach so darüber hinweg und vermasseln sowohl meinem Neffen als auch mir die Freude.

Szenario 1: Neffe bekommt überraschend Paket von Tante -> Überraschung, Freude

Szenario 2: Neffe weiss, dass Paket von Tante kommen soll und wartet. Und wartet noch ’nen Tag. Und noch einen. Fragt dann nach. Wenn das Paket dann ankommt ist das ein „na endlich“ Gefühl. Nix Überraschung. Freude vermutlich schon, hoffe ich zumindest. Aber das eben alles mit dem „jetzt musste ich aber ganz schön lange drauf warten“-Gefühl.
Mir ist die Freude echt verdorben und mein Neffe kann überhaupt nichts dafür. Dass der neugierig und ungeduldig geworden ist, ist nachvollziehbar. Er ist 12.
Aber wie können zwei erwachsene Frauen so kurzsichtig sein, sich diese beiden Szenarien nicht vorher mal auszumalen?

Ich schenke wirklich von Herzen gerne und gerade meinen Neffen beschenke ich gerne, aber heute das Paket zur Post zu bringen, hat einen echt schalen Beigeschmack.

Katja

Keep on burning

Es passiert nicht so oft, dass ich schon beim Aufwachen einen Song im Kopf habe. Meist stellt sich das erst irgendwann später ein und häufig hängt es damit zusammen, was ich morgens als erstes gehört habe.

Heute war der Ohrwurm schon beim Augen aufschlagen da.

And you see, they never ever did nothing nice and easy – they always did it nice and rough!

Katja