Katja übt Loslassen, Teil 2

Yeah. Das mit dem Februar hatte sich recht fix wieder erledigt. Irgendwie ist der mir ganz schön davon gerast.

Nachdem ich hier beschlossen hatte, monatlich ein neues Headerbild reinzubasteln, um mal gegen mein dussliges Nicht-Loslassen-Können anzukämpfen, muss ich gestehen, dass ich gerade fast schon wieder losgejammert hätte um mein tolles Baumbild. Das ist doch so schön grün und freundlich und draussen ist es immer noch so grau und winterlich.

In Anbetracht der Tatsache, dass mir das vor einem Monat ja mit dem Schuh genauso ging, wechsle ich jetzt trotzdem. 🙂

Entstanden ist das Bild im März 2008 im Meereszentrum auf der Insel Fehmarn. Viel lieber hätte ich ja vorhin beim Fotos durchgucken und auswählen dieses Fischi hier genommen, das ich spontan Rüdigerfisch ( :mrgreen: ) getauft habe:

Leider habe ich von dem nur unscharfe Aufnahmen. (Mich hat es ohnehin gewundert, dass die Bilder durch die verschmierten Glasscheiben teilweise so gut geworden sind.)

Katja (die hofft, dass sie dafür jetzt keine Haue bekommt)

Neulich nach getaner Arbeit

Ufff. Ich bin fertig. Und das im doppelten Sinne. In den letzten 4 Tagen habe ich fast 50 Stunden gearbeitet, wovon ich nicht gedacht hätte, dass ich sowas je wieder hinbekäme. Mir ging’s scheisse, ich hab nicht geschlafen, weil der Kopf nicht stillstehen wollte, ich hab mich unter Druck gefühlt wie lange lange nicht mehr und mich nur mit Kaffee über Wasser gehalten, weder Browser noch Feedreader überhaupt aufgemacht, damit mich nichts ablenkt, aber ich habe nicht aufgegeben. Den Ausweg („Komm, ich mach das für dich“) habe ich mehrfach vehement ausgeschlagen und jetzt kann ich sagen: „Ich hab’s geschafft.“

Auch wenn sich das dazu passende Gefühl des Geschafft-Habens noch gar nicht einstellen will und ich mich gerade einfach nur leer fühle.

Ich hab’s geschafft. Ich hab nicht aufgegeben. Ich hab mich gequält. Ich hab nicht den einfachen Weg genommen. Ich bin stolz auf mich – einer der Sätze, die zu lernen mir am allerschwersten gefallen sind.

Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch!

Katja