Nicht ohne meinen Teddy

Hier hatte ich vor ein paar Tagen Schattenzwerg versprochen, ihm meinen Lieblingsteddy zu zeigen. Das Versprechen will ich jetzt einlösen. Er ist ein wenig fotoscheu, weil seine einstmals rosa Ohren und Füße nicht mehr exakt den ursprünglichen Farbton haben und an seiner leichten Cremefarbe sind die vielen Kuscheljahre auch nicht spurlos vorbeigezogen. Aber da er Wasser noch mehr als kalte Füße verabscheut seit er bei einer der seltenen früheren Badegelegenheiten mal ein klitzekleines bisschen Shampoo ins Auge bekommen hat und sich nicht mal durch das in Aussicht stellen von Gummibärchen, die er fast mehr als alles andere, mit Ausnahme von mir, dem Nilschwein,….(ellenlange Liste) liebt, dazu verleiten lässt… Und wer könnte ihn zum Baden zwingen? Bei den Augen?

Voilà: Bärtram

Mein Einer meiner stetigen Begleiter, ohne den ich niemals in Urlaub fahren würde, weil ich viel zu viel Angst hätte, hier könnte eingebrochen werden oder das Haus abbrennen oder die Wohnung überflutet werden und ihm könnte was passieren. Bräche hier ein Feuer aus, wäre er wohl so ziemlich das erste, was ich mir vorm Rausrennen schnappen würde.

Und wehe es lacht jetzt jemand! Dann hetze ich ihm die Plüschhunde auf den Hals! :mrgreen:

Das blaue Kissen mit den Blümchen unter seinem Kopf ist übrigens mein allerallererster Selbstnähversuch!

Katja

23 Kommentare zu “Nicht ohne meinen Teddy

  1. Ich habe auch ein Dings das immer dabei sein muss wenn ich verreise, weil ich Angst habe es könnte ansonsten abhanden kommen: Ein kleiner Perldrache. Ich verlor ihn eins auf dem Uni-Campus und da war die Hölle los. Charlotta hat das ganze Seminar verrückt gemacht bis sie ihn wieder hatte.

  2. lachenß Gott bewahre, Du müsstet das Bett der besten Tochter von allen sehen. Obwohl 18 und erwachsen wie sonst was, wundert es mich manchmal, wie sie dort überhaupt noch Platz findet. 😉

    Am Fell gemessen ist der Gute Bärtram schon ziemlich „abgeliebt“. 🙂 Und schön puschlig ist er auch. Merci fürs zeigen.

  3. @Charlotta: Ich hätte mit dir gesucht bis er wieder da gewesen wäre. Ich kann das so gut nachvollziehen. *grusel*
    Zeigst du uns deinen Drachen mal? 🙂

    @regido: Einen plüschigen oder einen „echten“?

    @Rüdiger: Die beste Tochter ist mir ja gerade nochmal sympathischer geworden. 🙂 Dann darf ich ja auch mit meinen knapp über 21 *übel rumhust* :mrgreen: .
    Bei mir sitzen fast alle in Regalen, aber ich hab sie auch wirklich lange Zeit gesammelt und es sind echt viele (vielleicht zeige ich die irgendwann mal). An Knopfaugen vorbeizugehen ist aber auch verdammt schwierig…

    • Das täte ich gern, doch ich besitze keine Kamera. Nur so ein Einmaldings. Wenn der Scanner das nächste Mal angeschlossen ist werde ich schauen was passiert wenn ich den Drachen auf die Scannplatte lege. Entweder sieht man dann auch etwas oder eben nicht. Ich mache folglich keine Versprechungen.

      • Ich hoffe, es klappt mit dem Link. Ich habe ihm nämlich keinen Artikel gewidmet. Klappt es nicht, dann werde ich das noch tun. 🙂
        Er liegt übrigens etwas erschöpft und verkehrt herum auf der Scanplatte.

      • Wow, das mit dem Scannen hat ja super hingehauen. Ich mag Drachen sehr gerne und dieser ist ein wirklich schöner und er sieht sehr edel aus. 🙂 Ist er aus diesen ganz kleinen Perlen? (um eine Größenvorstellung zu bekommen)
        Ich glaube, mir wäre da ganz bange, dass einer der zusammenhaltenden Fäden reissen könnte.

        Hab vielen Dank für’s Zeigen, Charlotta. 🙂

      • Ganz winzige Perlchen, nicht ganz ein Milimeter. Ich bewundere den Fädler (das ist Handarbeit). An verschiedenen Stellen hängt er auch schon wortwörtlich am seidenen Faden. Früher hatte ich ihn zeitweise an einer Art Schlüsselring, seit er so ausgedünnt ist, reist er im Federmäppchen.

  4. uiui so fix gehen versprechen hier also 🙂

    aber Du bist doch gar nicht Bäääärbel … ein Bääärtram also, sehr angenehm 🙂

    ich hatte auch ewig ein kuscheltier (allerdings verwendet als kopfkissen), aber seit knapp 10 jahren bin ich nun clean *g

    • Von der hum Sucht, will ich gar nicht clean sein. 🙂

      Bärbel heisst übrigens mein größter Teddy. Die ist fast so groß wie ich. 😀
      (Ich hatte mal so ’ne Macke, dass alle Bären Bärennamen haben mussten, was irgendwann dann zu so abstrusen Namen wie Ebärhard oder Kimbärly führt. :mrgreen: )

  5. Er ist entzückend!
    Und deshalb möchte ich Dir sehr, sehr gerne Herrn Später ans Herz legen, ich bin mir sicher, dass er mehr als einmal ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern wird und Bärtram hätte ein bärenadäqautes „Fernsehen“ 🙂

    http://cybaer.blogg.de/

  6. Mist. Gerade fast ’ne Stunde völlig fasziniert den Monitor angestarrt, direkt nach dem ersten Monat lieber von vorne angefangen. Ich brauche mehr Zeit! Unbedingt! Irgendwie erscheint mir die Idee gerade sehr attraktiv alles was ich heute vorhatte zu verschieben und „später“ zu machen. Doofe Vernunft. Aber so weiss ich wenigstens, wie ich mich dann später ( 🙂 ) belohnen kann.

    Herzlichen Dank, welch wunderbarer Link! 🙂

  7. *lächel*
    Freut mich sehr, dass es Dir gefällt. Später war einige Monat „nicht da“, ich habe ihn wirklich schmerzlich vermisst, komisch, oder?

    Die Bilder, die Texte .. die Ideen!
    Er macht mich lächeln! 🙂

  8. Kann ich nachvollziehen – also das Vermissen. Das Lesen hat bei mir so ’nen „Hach“-Effekt, da geht einem einfach das Herz über und davon gibt’s viel zu wenige Dinge, die einen im Alltag begleiten. 🙂

    Ich lächle mit und weiss jetzt schon, dass ich – sollte er wieder mal abwesend sein – auch mitleiden werde. 🙂

  9. na ja,ich fuehle mich immer noch komisch,meine therapeutin hat mir diesen hund geschenkt,er ist so zauberhaft,ganz weich und suess,wenn ich im halbschlaf bin,eben erst aufgewacht,suche ich ihn….ich habe ihn kalem genannt und natuerlich hat er seine geschichte…im halbschlaf rufe ich in schnuzelchen…..
    und ich erschrecke mich….er ist doch nicht etwa runtergefallen?…….und ich kann nicht wieder einschlafen wenn er nicht da ist…..als wenn ich erst4 jahre alt waehre…

    • Ich finde das kein bisschen komisch. Bei mir weiss ich mittlerweile, dass ich Plüschtiere nicht nur sammle, weil sie eben niedlich sind, sondern weil sie eine Art Schutz und Geborgenheit vermitteln. Eigentlich lernt man dieses Gefühl in früher Kindheit kennen, vielleicht sind die Symbole deswegen die gleichen, wenn man auch schon erwachsen ist?

      Ist dein Schnuzelchen fotoscheu? Ich würde mich freuen, wenn du ihn mal zeigen magst. 🙂

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