Bedenklich…

…wenn man beim Kochen von Spaghetti Bolognese aus frischen Zutaten und völlig ohne irgendwelche Fertigzutaten (mal von Dosentomaten abgesehen) plötzlich merkt, dass das, was man die ganze Zeit vor sich hinpfeift und -summt das Lied aus der Miracoli-Werbung ist.

Lalalala lalalala

Katja (nicht viel fernsehend und trotzdem scheinbar echt werbegeschädigt)

Redewendungen wörtlich genommen (oder erste Nähergebnisse)

Heutige Episode:

Das Gleiche in Grün!

Katja

Nicht ohne meinen Teddy

Hier hatte ich vor ein paar Tagen Schattenzwerg versprochen, ihm meinen Lieblingsteddy zu zeigen. Das Versprechen will ich jetzt einlösen. Er ist ein wenig fotoscheu, weil seine einstmals rosa Ohren und Füße nicht mehr exakt den ursprünglichen Farbton haben und an seiner leichten Cremefarbe sind die vielen Kuscheljahre auch nicht spurlos vorbeigezogen. Aber da er Wasser noch mehr als kalte Füße verabscheut seit er bei einer der seltenen früheren Badegelegenheiten mal ein klitzekleines bisschen Shampoo ins Auge bekommen hat und sich nicht mal durch das in Aussicht stellen von Gummibärchen, die er fast mehr als alles andere, mit Ausnahme von mir, dem Nilschwein,….(ellenlange Liste) liebt, dazu verleiten lässt… Und wer könnte ihn zum Baden zwingen? Bei den Augen?

Voilà: Bärtram

Mein Einer meiner stetigen Begleiter, ohne den ich niemals in Urlaub fahren würde, weil ich viel zu viel Angst hätte, hier könnte eingebrochen werden oder das Haus abbrennen oder die Wohnung überflutet werden und ihm könnte was passieren. Bräche hier ein Feuer aus, wäre er wohl so ziemlich das erste, was ich mir vorm Rausrennen schnappen würde.

Und wehe es lacht jetzt jemand! Dann hetze ich ihm die Plüschhunde auf den Hals! :mrgreen:

Das blaue Kissen mit den Blümchen unter seinem Kopf ist übrigens mein allerallererster Selbstnähversuch!

Katja

High-Speed-Perspektivenwechsel

Eben noch war ich ziemlich angenervt, dass ich – nachdem ich mir vorhin schon beim Schneeschippen nasse Füße geholt hatte – gleich nochmal raus in Schnee und Kälte muss, um einzukaufen.

Jetzt, wo ich gerade draussen war, mein Golfi (oh Wunder!) mal nicht rumgezickt hat, mit eingefrorenen Türschlössern und / oder eingefrorener Zentralverrieglung, wie er das ansonsten wirklich bei jeder einzelnen Fahrt gemacht hat, wenn so Mistwetter war und was ich ihm nicht mal richtig übel nehmen kann, wo ich doch selber den Winter so wenig mag, aber stattdessen meine Motorstartversuche nicht mal mehr mit ’nem müden Husten quittiert hat, sondern gar nichts gemacht, fühle ich mich wie eingesperrt und die Läden, voll mit hektischen, schlechtgelaunten, rotnasigen Menschen erscheinen mir wie das Paradies, in das man mir heute den Einlass verweigert.

Wie schnell sich die Perspektive, das Gefühl wandeln kann, wenn das zu Hause bleiben kein freiwilliges mehr, sondern aufgezwungenes ist. Wie groß die Verlockung einer eigentlich heute als eher lästig empfundenen Sache werden kann, nur dadurch, dass sie unerreichbar geworden ist.

Eigentlich sollte ich auch bei Wind und Wetter jeden verfluchten Tag draussen verbringen und heilfroh und dankbar sein, dass sich meine Perspektiven in den letzten Jahren so gewandelt haben und ich wieder rausgehen kann. Und das meistens ohne länger darüber nachzudenken.

Katja