Ein Lächeln

Gestern hat Tanya hier über ein Lächeln geschrieben und mir ist beim Lesen wohlig warm geworden. Es sind diese kleinen Dinge und Geschichten, die das Leben zu etwas Besonderem machen.

Vorhin war ich einkaufen im Lieblingsdiscounter und direkt in der Nähe des Eingangs war meine Lieblingskassiererin damit beschäftigt, Waren im Regal aufzufüllen. Ich mag sie so gerne, weil sie wirklich herausragend freundlich ist in einer Umgebung, wo die meisten Menschen grummelig durch die Gänge hetzen und niemand wirklich Zeit hat. Sie ist trotzdem zu allen immer freundlich und hilfsbereit – selbst wenn sie jemand anpampt – und versprüht mit ihrem osteuropäischen Akzent ungeheueren Charme in dem Laden. Den Akzent mag ich ansonsten gar nicht so gerne, weil der oft sehr hart wirkt (so wie ja auch Deutsch häufig sehr hart wirkt), bei ihr jedoch ist das in Kombination mit ihrer Freundlichkeit sanft und melodisch.

Sie guckte mich an, ich lächelte sie völlig unbewusst, eben weil ich sie sympathisch finde, an, sie guckte in der Arbeitsbewegung weg, zuckte, drehte den Kopf wieder in meine Richtung und sprach mich an „Sie strahlen ja so. Das tut ja richtig gut heute mal jemanden so sehr lächeln zu sehen. Sie scheinen heute die einzige mit guter Laune zu sein.“ Sie lächelte nochmal strahlend zurück, drehte sich um und arbeitete weiter.

Ich war erst mal völlig perplex und natürlich auch wieder mal zu perplex für eine sinnvolle Antwort, die über irgendwas verlegen vor mich hingestammeltes hinausging. Trotzdem musste ich während des kompletten Einkaufs weiterlächeln.

Auf dem Parkplatz musste ich wieder an Tanyas Geschichte denken und eben daran, dass es diese kleinen Begegnungen sind, die – speziell in dieser fiesen Jahreszeit – das Herz wärmen.

Ein Lächeln kostet gar nix, die Wirkung ist manchmal unbezahlbar.

Also los, lächelt mal wieder! 🙂

Katja

Weihnachtlicher Backwahn 2: Willkommen in der Schokokekshölle

1000 g Mehl, 200 g Zucker, 350 g dunkle Schokolade, 300 g Schokotropfen, 500 g Mascarpone, 300 g Kakao, 2 Tütchen Natron, 2,5 TL Salz, 500 g Butter und über 5 Stunden später bin ich froh, wenn ich in den nächsten Tagen keinen Schokoladengeruch mehr in die Nase bekomme. Hardcoreschokokeksbacken 2009 – done.

Wie’s geht und wie sie aussehen gab’s da schonmal zu lesen. Morgen oder übermorgen oder überübermorgen hab ich sie dann auch wieder lieb – hoffe ich – diese schokoladigen Köstlichkeiten.

Müde. Schlafen.

Katja