Weihnachtlicher Backwahn: Marzipan-Nougat-Pralinen

Fast jedes Jahr, irgendwann Mitte November, kommt mir der Gedanke ans Weihnachsplätzchen Backen. Fast jedes Jahr, beschließe ich dann, dass es dafür noch viel zu früh ist. Bis ich dann zum nächsten Mal dran denke, ist Weihnachten fast schon wieder vorbei und ich lasse es bleiben, weil mir das sonst zu viel Hetze direkt vor den Feiertagen wäre. Montag habe ich erste Zutaten besorgt, gestern angefangen zu backen und ich habe endlich mal das Gefühl, das richtige Timing zu haben.

Gestern waren Marzipan-Nougat-Pralinen dran:

Marzipan-Nougat-Pralinen

Das Rezept hatte ich hier entdeckt, hab’s aber ziemlich abgewandelt:

150 g Nougat
200 g Marzipanrohmasse
150 g Puderzucker (gesiebt)
200 g gemahlene Mandeln
4-6 EL Amaretto
dunkle Schokoladenglasur
gehackte Mandeln

Nougat in ca. 50 gleichgroße Teile teilen und kleine Kügelchen formen. (Am besten vorher in den Kühlschrank legen, sobald die Masse warm wird, klebt die wie Schoki an den Fingern.) Die Kügelchen in den Kühlschrank stellen. Marzipan grob kleinschnippeln, mit dem Puderzucker, den gemahlenen Mandeln und dem Amaretto zu einer glatten Masse verkneten.

In so viele Teile teilen, wie Nougatkügelchen da sind und ebenfalls Kugeln draus formen. Die Marzipankugeln platt drücken und je ein Nougatkügelchen reinsetzen. Die Marzipanmasse drumrum verschließen und Kugeln formen.

Bei mir haben die Kugeln einen Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm, daher habe ich die Anzahl des Originalrezeptes so verändert. (Da waren es 35 Kugeln aus 200 g Nougat.)

Schokoglasur im Wasserbad schmelzen und die Kugeln mit einer Seite eintauchen, danach die Schokoladenseite direkt in die gehackten Mandeln stupsen.

Legga!

Katja

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22 Kommentare zu “Weihnachtlicher Backwahn: Marzipan-Nougat-Pralinen

  1. *Koppkratz* Gulp wie in Igittigulp oder wie in Wasser-im-Mund-zusammenlauf-Gulp? :mrgreen:

    Nachdem du vor einigen Tagen so über die Weihnachtsleckereimengen gejammert hast, die man dich zwingt zu essen, tippe ich ja fast auf ersteres?

  2. *gulp* als Synonym eines heftiges Schluckgeräusches, um das sich sammelnde Mundwasser schnell wieder zu entfernen. Die über den Sommer mühsam herunter gerarbeiteten Kilos werden binnen Tage wieder hinzugefügt. schlimm-schlimm 😉

    Das ist überhaupt ungerecht, dass das Entfernen so viel schwerer geht und so viel länger dauert, als das Hinzufügen. Eigentlich ein fataler Designfehler, der zur Inanspruchnahme der Garantie führen müsste. 😛

  3. Das beste Mittel, um vorm Kekse knabbern gefeit zu sein ist, die Dinger selber zu backen. 😀
    Wenn man den ganzen Tag den süßen Geruch in der Nase hat und die Finger von Marzipan oder Schokolade kleben, ist man (oder zumindest ich) froh, die Teile abends in ’ne Tupperschüssel zu werfen und den Deckel feste zuzumachen.

    Der Fehler rührt übrigens vermutlich eher aus den Versionsupgrades, denn aus dem Design. Damals™ war das bestimmt so vorgesehen, dass der Dinobraten ordentlich ansetzt – wer weiss, wann’s den nächsten gibt. Man muss also vermutlich nur die Module „vorm Rechner hocken“ und „auf dem Sofa rumlümmeln“ gegen ihre Originalversionen „jagen“ und „wegrennen“ ersetzen und das passt wieder. Wo’s freilich diese olle Software gibt, die zu unserer moderneren Hardware kompatibel ist _und_ auch noch die innere-Schweinehund 3.7, die scheinbar systemimmanent mitgeliefert wurde, überschreibt, weiss ich auch nicht. :mrgreen:

  4. Ich würde scheitern, weil ich mich bei Süßzeugs nur sehr schwer beherrschen kann und nichts oder kaum etwas zum vertuppern übrig bliebe. Unabhängig davon wäre mir danach sicher richtig schlecht, aber ich wäre zufrieden. 😳

    Das, geschätzte Katja, entspricht einem BugTracker-Eintrag, den die Entwicklung (DEV) und die Qualitätssicherung (QS) heranziehen können, um es zu fixen. Jetzt müssen wir also nur noch Dev und QS finden und wir sind aus dem Schneider. :mrgreen:

  5. Ich kann mich bei Süßkram zum Glück meistens zusammenreissen *Antwort nuschel während ich das Edel-Nougat-Stückchen, das heute in meinem Feodora-Adventskalender drin war, genüsslich mümmele* :mrgreen:, salzigen Kram finde ich schlimmer.

    Wenn wir uns dann noch joggenderweise auf die Suche machen, führt das vielleicht zu einem Absturz von Schweinehund 3.7 und der Weg wäre wieder mal das Ziel. 8)

  6. 🙂

    Joggen klingt gut, aber es regnet draußen und ist auch immer so früh dunkel…., *ausredensuchend* bin halt eher Schönwetterläufer. Ob wir den Schweinehund mithilfe Überfütterung dem Garaus machen können? *grübel*

  7. Pingback: Weihnachtlicher Backwahn: Finale – Oho! « Gedankensprünge

  8. Pingback: Dieses war der zweite Streich « Gedankensprünge

  9. Süß… ihr beiden… 😀

    Natürlich nicht so süß, wie diese wunderbaren… marzipanhaften… schokoladigen.. nougatverdächtigen… amarettobehafteten… lieblichen… sagenhaften…äh… gulp-schluck-schmatz… ähm… wo war ich? Wie bin ich hierher gekommen?!

  10. Pingback: Rezept(link)sammlung Weihnachtskekse « Gedankensprünge

    • Ich hab übrigens auch das Rezept der Tiramisukugeln (die mochtest du auf dem Foto so gerne und kennste auch nicht, weil sie gekühlt werden müssen) gebloggt. Die sind, glaube ich, auch gut zum Verschenken geeignet. (Also nicht, dass ich was davon hätte hergeben dürfen, die erste Frage des Mitessers nach dem Probieren war ‚Aber die müssen doch bestimmt im Kühlschrank bleiben und du kannst sie nicht mit in die Päckchen packen, oder? Ooodäääär?‘ :mrgreen:)

      • Hach, toller Service! 😀

        Rumkleen klingt ja toll, wobei ich das buschern noch schöner finde, das sich auch hinter dem Link versteckt. 😀

        Die Klee(e)rei ist nicht so schlimm wie bei dem Kalten-Hund-Konfekt, fand ich. Nur die Finger bissel beschmiert, aber nicht die Küche hinterher renovierungsbedürftig.

        Die Freischaltung springt bei mehr als 2 Links an. Ich vermute mal, dass der Bloglink da dann doch schon mitgezählt wird. Ich setz es mal um eins hoch, 2 Links im Text sind ja wirklich nicht so viel und Akismet winkt den Rouletteharry und seine Freunde ja immer ganz gut raus.

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