Kevin ist kein Name

Auffällig schlecht bewerten die Lehrer die Namen Chantal, Justin, Dennis, Marvin und Jaquelin. Doch die Höchststrafe für Kinder lautet nach Ansicht der Grundschulpädagogen Kevin. Er führt die Rangliste der unbeliebten Namen an, gilt als verhaltensauffällig und leistungsschwach. Eine befragte Lehrerin kommentierte: „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose.“

(Quelle: Spiegel Online)

Ich hab’s ja immer geahnt, dass es nahe an Körperverletzung herankommt, seine Kinder mit Namen wie Tschantall und Schackeline zu bestrafen…

Wie der Vorname von Kindern die Wahrnehmung und Erwartungshaltung ihrer Grundschullehrer beeinflusst, hat eine Lehramtsabsolventin der Uni Oldenburg in ihrer Masterarbeit erörtert und SPON hat hier darüber berichtet:

„Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose.“

Landei

Eigentlich bin ich ja bekennendes Landei und wohne wirklich gerne auf’m Dorf (offiziell ist das hier zwar Stadt, aber selbst meinem Empfinden nach ist es mehr Dorf als Stadt). Ich würde nur sehr ungerne in einer (größeren) Stadt leben…

In Momenten, wo ich überlege, dass es sich nicht lohnt, die etwa 20 km zu meinem Lieblingsgemüsetürken zu fahren nur um frischen Rosmarin zu kaufen – nicht (nur) weil es dort besonders tollen gäbe, sondern weil ich noch nicht dahinter gekommen bin, wo ich in der Gegend näher welchen kaufen könnte – nervt es dann schon gelegentlich sein Lager im Off aufgeschlagen zu haben.

Katja, die im Namen ihres Knoblauchhuhnes, das viel lieber frischen als getrockneten Rosmarin hätte, darauf hofft, dass der örtliche Baumarkt zufällig gerade Kräutertöpfe verkauft

There was a band playin‘ in my head

and I felt like getting high!

Grausam. Ich wusste, ich hab irgendwo auf der Festplatte ein mp3 mit einem großartigen von Frauen gesungenen A Capella Song, dessen Melodie mir seit gestern Abend im Kopf rumspukte. Mir fiel nur beim besten Willen nicht ein, wie der Song heisst, von wem er ist und nicht mal ein winziges Textfitzelchen, mit dessen Hilfe ich hätte googeln können.

Da ich fiesen bösartigen Ohrwürmern nie widerstehen kann und zwanghaft rausfinden muss, wer da zur Untermiete in meinem Ohr eingezogen ist, habe ich also ’ne Stunde lang auf der Festplatte rumgesucht, in der Gewissheit, dass ich sobald ich Interpret und Titel im Dateinamen lese haargenau weiss, dass es der richtige Song ist. Und es hat geklappt! Yay!

Awesome! (Eine der Stellen, wo kein deutsches Wort es so dermaßen für mich treffend ausdrücken könnte.)

There was a band playin‘ in my head and I felt like getting high…

Katja

Randbemerkung

Das aktuell Positivste an dem Gespräch ist mir gestern Abend erst aufgegangen:

Da war nicht nur kein Bedürfnis nach ’ner Zigarette, da war nicht mal der Gedanke ans Rauchen. Trotz der heftigen Anspannung unter der ich stand.

Bisher kam in so Situationen immer das Gefühl auf, rauchen zu müssen und ich musste habe konnte bewusst die Entscheidung gegen die Zigarette treffen. Dieses Mal war das überhaupt nicht nötig, weil keine Gier da war.

Schön! Wenigstens etwas richtig Gutes!

Katja