Kaffeepausengedanken

Ich bin stolz wie Oskar, weil ich keine doofe muffelige Tante bin, die man am liebsten von hinten sieht. Stattdessen will mein Neffe sogar morgen seinen 12. Geburtstag  hier feiern – den Besuch hat er sich bei meiner Schwester gewünscht. *strahl*

Aber heute… ich bin schon den ganzen Tag in Hektik und am Wuseln und noch lange nicht fertig. Die Kaffeepause jetzt muss trotzdem sein.

Sehr krass ist so ein Tag wie heute im Vergleich mit meinen Raucherzeiten. Unglaublich, wieviele Pausen ich damals gemacht habe. Und angefühlt hat es sich immer als würde ich schuften bis zum Umfallen und nicht fertig werden. Dabei hab ich, so im Nachhinein betrachtet, einfach unglaublich viel Zeit vertrödelt. Wenn ich jetzt das Gefühl habe, viel gemacht zu haben, dann stimmt das auch meistens – selbst bei näherem drüber nachdenken.

Und Kaffee schmeckt noch viel besser, wenn ich ihn mir wirklich verdient habe.

Katja

Happy Birthday

Genau vor einem Jahr schrieb ich meinen ersten Blogeintrag, damals noch bei meinem alten Anbieter.

In diesem Jahr sind es 138 Einträge geworden, die bis auf den letzten, den ich gerade geschrieben habe, nach 2 Tagen schweisstreibender Arbeit alle hier im Archiv gelandet sind. Was ich in Ermangelung einer technischen Transferlösung leider nicht mitnehmen konnte, waren die Kommentare, die ihr drüben verfasst habt. 😦

Mit einem kleinen Tränchen im Auge ziehe ich jetzt also mit Sack und Pack hier ein und kombiniere mal die Einweihungsparty direkt mit der Geburtstagsfete.

Happy Birthday, Blog!

Herzlich Willkommen meinen Gästen im neuen Zuhause meiner Gedankensprünge!

Katja

Flieg Vöglschn!

Mit deiner Verletzlichkeit hast du mein Herz im Sturm erobert und den Mutterurinstinkt in mir zum Schwingen gebracht. Niemand sonst hat in mir bisher diesen Wunsch so dermaßen stark werden lassen, ihn zu beschützen, alle bösen Mächte der Welt und alle Monster unter seinem Bett zu vertreiben.

Das hat dich für mich einzigartig gemacht und dieses Gefühl, das so stark mit dir verknüpft ist, wird mich immer an dich erinnern.

Wie sehr habe ich dir gewünscht, dass du die Ketten, die deine Seele umschlingen weglachen könntest. Dass du innere Freiheit und Ruhe und äussere Geborgenheit finden würdest und auch annehmen könntest. Doch das war dir in diesem Leben nicht vergönnt.

In diesem Moment will ich fest daran glauben, dass unser Leben nicht mit dem Tod endet und dass mein liebes Vöglschn sein gerupftes Gefieder kräftig ausschüttelt und sich frei in die Lüfte erhebt, einem besseren Dasein entgegen, befreit von all der Not und all den Seelenqualen.

Flieg Basti, flieg!

Basti
21.04.1991 – 23.08.2009

Katja