Sister Moon

Dieser unglaublich faszinierende Mond hat mich vorhin rausgelockt und ich hab meine allerersten Versuche mit Nachtaufnahmen gemacht. Freihändig ging gar nicht, wat bin ich für ’ne Zittertrulla. 😀
Aber zum Glück stehen ja an Wohnstrassen diese grauen ähm Strom- (?) Telefon- (?) äh Dingenskästen rum. Die Kamera dort draufgestellt, einen meiner Schuhe, meine Schlüssel und meinen Labello noch drunter geklemmt und die Ergebnisse sind kaum noch verwackelt. 8) Ja ich weiss, ich muss das nochmal üben.

Zeigen mag ich sie trotzdem:

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Dazu passend mein Ohrwurm, den ich seit ich draussen war, nicht mehr loswerde und gerade erst mal anhören musste:

Und während ich hier über meine Fotoexperimente tippe, zeigt mein Feedreader mir ’nen neuen Beitrag bei Danyo an, wo er passenderweise über den Mond bloggt. Cooles Gedicht, das hab ich lange nicht mehr gelesen. 😀

Nacht Welt
Katja

Erkenntnisse beim Einkaufen

… Ich bin nicht die einzige, die sich immer noch nicht an die Cent-Münzen gewöhnt hat und diese teilweise umdrehen muss, um den Wert abzulesen. Das geht sogar Verkäuferinnen so – heute erlebt an der Kasse des Getränkemarktes und im anschließenden Gespräch erzählt bekommen, dass wohl auch etliche Kunden ihren Geldbeutel erst mal auf die Theke kippen, um die passenden Münzen zu finden. Irgendwie beruhigend. Ich dachte, nur ich wäre unfähig mich endlich mal umzugewöhnen. 😀

… Freundlich und unverbindlich lächeln fühlt sich blöd an, wenn man überhaupt nicht weiss, zu was man da lächelt. Obwohl ich jetzt seit über 2 Jahren hier wohne, verstehe ich die Eingeborenenheimischen immer noch kein bisschen. Ich habe keine Ahnung, was der ältere Herr an der Supermarktkasse heute von mir wollte. Falls er mich beschimpft hat, hält er mich vermutlich für völlig gestört, weil ich ihn dazu angelächelt und sanft genickt hab. In so Situationen bin ich überfordert. Ich will nicht gar zu unhöflich wirken indem ich überhaupt nicht reagiere, aber ich hab’s auch aufgegeben höflich nachzufragen, wie ich das in der Anfangszeit hier gemacht habe. Die Antworten verstehe ich nämlich genauso wenig. Bei manchen Einheimischen denke ich echt, die können gar nicht anders reden. 8)

… Wenn man’s nur beharrlich genug probiert und alle möglichen Strassen langkurvt erwischt man irgendwann auf Anhieb den richtigen Weg und verfährt sich nicht mehr. Ist mir heute zum ersten Mal in der Innenstadt auf dem Weg von Laden A zu Laden B gelungen. Da verfahre ich mich normalerweise immer im Einbahnstrassengewirr. 🙂

Cool… äh lässig!

Ich bin wirklich kein großer Fan Freund von Anglizismen, besonders dann nicht, wenn sie gedankenhirnlos benutzt werden und erst recht nicht, wenn sie dann nach deutschen Grammatikregeln verändert werden. Höre ich downgeloaded bekomme ich immer noch Atemnot, bin aber nicht mal sicher, ob das mittlerweile nicht sogar zulässig ist.

Noch grotesker finde ich jedoch, wenn man krampfhaft versucht, Anglizismen zu vermeiden. Aus Prinzip. Auch bei Worten, bei denen man sich das Hirn verrenken muss, um eine auch nur annähernd passende deutsche Entsprechung zu finden.

Wenn selbst versucht wird, dem Bachelorabschluss eine deutsche Bezeichnung zu verpassen und dann Unterdiplom dabei herauskommt und das Team zur Mannschaft wird, bin ich nicht mehr sicher, ob ich lieber drüber grinsen oder fassungslos gucken soll.
Bei WieSagIchsAufDeutsch gibt es einige solcher herrlichen Übersetzungen.

Katja