Alter ist doch relativ!

*OMMMMMM*

*Mantra mach*

Katja (nicht alt!)

Mailmessis Paradise

Ich gestehe: ich bin ein Datenmessi und das erst recht, wenn es um Mails geht. Klar, Spam wandert direkt in den Papierkorb, aber ich bringe es einfach nicht fertig, persönliche Mails zu löschen. Nicht mal, wenn ich mein System neu installiert / einen neuen Rechner gekauft habe. Die alten Mails weiterhin mitzuschleppen und mühselig manuell zu sichern und zu ex-/im-/sonstwiezuportieren habe ich zähneknirschend in Kauf genommen, fand’s aber selber so lästig, dass die Freude über neuen Rechnerkram immer davon überschattet wurde, dass Neuinstallieren auch wieder nerviges Mails rumkopieren bedeutet. Löschen ging trotzdem gar nicht. *soifz*

Aber jeeeetzt hat das alles ein Ende. Seit ein paar Tagen verfüge ich über ein Programm, das meine eMails archiviert. Extrem intuitiv bedienbar mit schicker Suchfunktion, die noch dazu extrem schnell ist. Hach! Mein Thunderbird ist gefühlte viermal so schnell seit er sich nicht mehr durch die Riesendatenmengen quälen muss und ich hab erst mal ’nen Schrecken bekommen, _wieviele_ Mails sich tatsächlich über die Jahre angesammelt haben. 😮

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Katja (Jäger, Sammler, Fallensteller)

Glück ist #7

…Blütenpracht! Selbstgemacht!

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Cooles Gefühl, soviel Schönheit aus ein paar unscheinbaren Samen, die man Wochen zuvor in die Erde gedrückt hat, wachsen und erblühen zu sehen. 🙂

Katja

Ein Golf

…ist ein Golf ist ein Golf.

Gerade Probefahrt gemacht und direkt beim Losfahren war das vertraute Gefühl wieder da. Und ich dachte immer, es läge an der langen Fahrpause zwischendrin und nicht, dass das Auto so einen Einfluss auf’s Gefühl hat. Ob sich Harry Potter so beim ersten Ritt auf dem Feuerblitz gefühlt hat? 😀

Weiteratmen werde ich vermutlich erst wieder, wenn es nicht nur ein, sondern tatsächlich mein Golf ist.

Katja

Verhunzt

Manchmal frage ich mich, ob es möglich ist, einen Film zu mögen, wenn man vorher die Romanvorlage gelesen hat.

Ich gehe das ja schon immer mit möglichst niedrigen Erwartungen an, aber selbst die sind vorgestern vermutlich weiter denn je untertroffen worden. Da habe ich Illuminati gesehen und der war wieder mal so ein Beispiel, wo ich den Roman nicht nur (mehrfach) gelesen habe, sondern das Buch auch ziemlich spannend finde und mag. Kann man den Film überhaupt mögen, wenn man das Buch kennt? Und kann man den gut finden (und verstehen?), wenn man das Buch nicht kennt oder ist die Geschichte dann einfach nur verwirrend? An vielen Stellen konnte ich der Handlung nur folgen, weil ich wusste, was passieren muss. An anderen Stellen war nicht mal das möglich, weil die komplett von der Buchvariante abwichen. Und genau das machte den Film für mich auch so schlecht. Die Geschichte des Buches ist zwar weit hergeholt, aber mMn in sich schlüssig. Das fehlt mir im Film total. Mit Auslassungen kann ich da vermutlich auch eher leben als mit kompletten Abänderungen. Wobei mich hier bei den Auslassungen wirklich gestört hat, dass zwar die persönliche (nicht religiöse) Verwicklung und Verbindung des Camerlengo zum alten Papst angerissen wurde – nicht jedoch rauskam, dass dort eigentlich der Mord sein zweites und für mich wichtigeres Motiv fand, mitsamt der dramatischen Auflösung am Ende. Dadurch wirkt die im Buch so schön gezeichnete Figur des Camerlengos leider eindimensional und platt fanatisch. Echt schade, was mit dieser schönen Geschichte passiert ist.

Wenn ich nicht so neugierig drauf wäre, was sie im Film draus machen, würde ich es mir echt verkneifen solche Romanverfilmungen anzusehen, bei denen ich die Bücher kenne. Andererseits natürlich auch jedesmal wieder spannend, die Erfahrung zu machen, wie wenig Anteil visuelle Eindrücke bei mir daran haben, dass mir eine Geschichte gefällt. Hoch lebe das Kopfkino. Also zumindest in diesem Fall. 😀

Katja

 

Glück ist #6

…als Spargelliebhaberin während der Spargelsaison in ’ner Spargelgegend zu leben. Südhessen und der Rhein gefällt mir ja (erstaunlicherweise) generell recht gut (OK, von den Sprachbarrieren abgesehen; ich verstehe die Einheimischen einfach nicht, wenn sie Dialekt reden und Hochdeutsch scheint hier nicht en vogue zu sein. :D), aber die Spargel- und Erdbärfelder rund um den Ort rum sind ein echtes Sahnehäubchen.

Heute gibt’s leider den letzten Spargel für dieses Jahr, aber so grandios häufig wie jetzt während einer Spargelsaison habe ich früher nicht mal in 5 Jahren Spargel gegessen.

Katja

 

Wiedergefunden

Seit Jahren hab ich immer wieder mal sporadisch versucht, die Spur einer alten Freundin im Web aufzunehmen, die ich vor vielen Jahren aus den Augen verloren habe. Aktuelle Mailadresse hatte ich irgendwann keine mehr – zumindest kam vor ein paar Jahren keine Antwort mehr auf der altbekannten Adresse. Heute bin ich zufällig über eine Erinnerung gestolpert und hab mich wieder einmal auf die Suche gemacht und bin zum ersten Mal seit Jahren fündig geworden. Und ich habe nicht nur eine Ahnung, dass sie das sein könnte, sondern bin absolut sicher, weil nicht nur ihr Name stimmt, sondern ich auch noch eine Verbindung zu ihrem alten Nick gefunden habe.

Und statt mich einfach nur wie blöde zu freuen und direkt Kontakt zu ihr aufzunehmen, sitze ich hier mit ’nem Stein im Magen und hab Schiss. Total beknackt.

Ich hab das schon häufiger an mir beobachtet, dass ich in so Situationen mit Lähmung reagiere. Fast so als könnte ich nachträglich eine schöne Erinnerung zerstören, wenn ich mich traue, wieder Kontakt aufzunehmen und feststelle, dass die frühere Verbundenheit nicht mehr da ist. Da sitze ich lieber da und denke sehnsüchtig an alte Freunde zurück als mich dem Hier und Jetzt zu stellen. Dabei bekomme ich nicht mal genau zu fassen, was überhaupt daran mir so eine Angst macht und mich so lähmt. Klar betrachtet habe ich doch im Hier und Jetzt tatsächlich nichts zu verlieren. Eben ausser ’ner Sehnsucht und doofen Hoffnung. Aber bitte was ist die denn schon wert? Also tatsächlich wert?

Katja