Tränen auf die Wasseroberfläche

Wenn heisses Wasser den Körper umspült und alle flüchtigen Gedanken des Alltags wegwäscht, kommen in letzter Zeit dauernd die Gedankenspiralen zum Vorschein, die ansonsten tief im Inneren verborgen liegen. Und trotzdem sie fast immer Tränen im Gepäck haben, kann ich’s einfach nicht lassen, in die heisse Badewanne einzutauchen. Ich hab mich häufiger gefragt, wieso ich das mache, wo ich doch fast schon einkalkulieren kann / muss, dass es mir hinterher schlecht geht und ich ja eigentlich (zum Glück) nicht (mehr) dazu neige, nach solchen Gedanken und Traurigkeit zu suchen und mir ist gerade zum ersten Mal aufgefallen, dass es scheinbar wirklich diese Situation braucht, um an die tiefsitzenden Gedanken und Gefühle ranzukommen, weil ich die weitestgehend im Alltag ausblende. Aber mir ist auch aufgegangen, dass sie gar nicht nur chaotisch und unsortiert sind wie ich dachte / es bisher den Anschein hatte, sondern sich mit jedem Mal, wo ich ihnen den Raum gebe, hochzuschwappen, klarer und greifbarer werden, sich deutlicher zeigt, was für Themen das überhaupt sind, die mich so verfolgen.

Drei bleiben – wenn die Wellen sich beruhigen und die Strudel weniger heftig strudeln – übrig. Das habe ich immerhin schon rausgefunden. Der Stein des Anstoßes, die Schatten der Vergangenheit und die Schatulle mit meinem fehlenden Puzzlestück. Und wenn ich etwas erst mal so konkret greifen kann, dass ich ihm sogar ’nen Namen geben kann, kann das Draufrumdenken und Entwirren doch auch nicht mehr so schwer sein. Hoffe ich. Zumindest.

Katja

Strawberries, cherries and an angel’s kiss in spring…

Seltsamerweise mal ein Ohrwurm ganz ohne Bezug. Weil er aber so hartnäckig seit gestern Abend in meinem Kopf ist, mir gerade gute Laune macht und es Ville Vallo (eine der wenigen Stimmen mit Gänsehautgarantie für mich) ist, bekommt er trotzdem sein Plätzchen hier:

Abgrenzung…

…lautet das Zauberwort, das ich drigend mal auf meine "to learn" liste setzen sollte – mal davon ausgehend, dass jeder nur so behandelt wird, wie er sich behandeln lässt. Statt sauer zu werden, reagiere ich meist nur mit Traurigkeit, was sich auf Dauer aber ziemlich ungesund anfühlt.

Vielleicht sollte ich mir in Zukunft wenigstens ein bisschen

Shame on you if you fool me once – shame on me if you fool me twice

auf die Fahne schreiben…

Katja

Blog-Collage

Mein Blog als Wort-Collage:

 

Klick macht groß!

(http://www.wordle.net/)

Katja

Yay!

Das musste mal gesagt werden!

Erstaunlich, wie gut es tun kann, wenn man lange verschüttete Seiten an sich mal wieder ausgraben kann, von denen man nur noch ahnen und hoffen konnte, dass sie noch irgendwo sind. Großartig, wenn dabei noch dazu die Füße einen festen Stand auf dem Boden haben, die Gedankenspiralen urplötzlich mal anhalten und sich eine lange nicht mehr gekannte innere Ruhe und Ausgeglichenheit einstellt.

Momentaufnahmen, viel zu schade, um sie verstreichen zu lassen, ohne eine Erinnerung daran festzuhalten.

Katja

 

Teufelskreis

Was ist das eigentlich wieder mal für ein fieser Teufelskreis? Depression führt zu Antriebslosigkeit. Das bisher bei mir wirksamste Mittel gegen miese Stimmung ist Aktivität. Der doofe Haken an der Sache ist, dass das Aufraffen und Aktivwerden genau dann am schwierigsten ist, wenn es am dringendsten von Nöten wäre. Und so hocke ich seit Tagen in einem dunklen Loch und würde mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen, obwohl ich weiss, dass das weit entfernt vom Weg aus dem Loch raus ist. So als würde es den Verstand kein Stück interessieren, dass er ja eigentlich längst weiss, wie der richtige Weg nach draussen aussehen muss. So als würde ich darauf warten, dass irgendwo von aussen ein "Tschakka" herkommt, obwohl ich genau weiss, dass ich das nur in mir finden kann mir das selber zubrüllen muss. Und gerade dann, wenn’s am schwersten zu sein scheint, braucht’s wohl die größte Lautstärke. Wie Roland hier so schön in völlig anderem Zusammenhang sagt: Leise rufen gilt anscheinend leider nicht.

Ich probier’s jetzt erst mal, mich von den Hosen anbrüllen zu lassen und hoffe, dass ich dann selber weiterbrüllen und mich aufraffen kann, hier mal das äussere Chaos anzugehen, in der Hoffnung, dass die Tätigkeit des Ordnens hilft, das innere Chaos auch wieder leichter angehen zu können.

Katja

 

 

Do you follow your heart or your head?

Kein besonders überraschendes Ergebnis:

Heart-Strong Romantic

Whether you planned it or not, you just can’t help but follow your feelings when it comes to matters of l’amour.
You’re a passionate person who can’t ignore things that fit you to a T
— whether it’s that perfect pair of jeans, a good cause, or the love of
a lifetime.

Sure, things don’t always go according to plan, but with an
irrepressible drive like yours, you’d better get used to it! Living
life as a fake just isn’t in the cards for you. So open up your arms
and embrace what life throws your way — especially if it happens to be
the man of your dreams!

 

Hier gibt’s den Test dazu.

Katja