What gender is your brain?

Zufällig auf der kulando Startseite bei den neuen Beiträgen drüber gestolpert…

(via Bastelzauberart)

 

Kein wirklich überraschendes Ergebnis:

 


Your Brain is 73% Female, 27% Male


Your brain leans female
You think with your heart, not your head
Sweet and considerate, you are a giver
But you’re tough enough not to let anyone take advantage of you!

Nachlese…

…zum Termin am Montag:

Mein erster Eindruck: Statt der insgeheim erhofften, ausgestreckten Hand erwartet mich da eine Friss-oder-Stirb-Veranstaltung. Ob und inwiefern das genau das ist, was ich brauche und mich voranbringt, wird die Zeit zeigen. Ob und inwiefern mich das gnadenlos überfordern und mich zum Aufgeben, Rückzug und (langsam) alleine weiterwurschteln bringen wird, wird die Zeit zeigen.

Trotz des Schocks, dass das so furchtbar anders als erwartet lief, bin ich aber definitiv bereit, der Chance, die ich dort habe, eine Chance zu geben. 

Passend dazu mein Ohrwurm. Und weil ich mit Xavier Naidoos seltsamer Stimme wenig anfangen kann eine Version, die ich vor ein paar Tagen bei youtube entdeckt habe und die zwar peinlicherweise aus DSDS stammt *schäm*, mit der ich aber, der Stimme wegen, wesentlich mehr anfangen kann:


Thomas Godoj – Dieser Weg – 2008 – MyVideo

 

Time to say Goodbye

Im Laufe des Lebens sammelt sich so einiges an Ticks und Macken an, die – unter anderem – einen Menschen einzigartig und häufig auch liebenswert machen.

Mit den eigenen Ticks ist das so ’ne Sache, speziell dann, wenn sie einen irgendwann selber nerven. So geschehen bei mir mit meinem ich-kann-den-rechten-Schuh-nicht-vor-dem-linken-anziehen-ohne-dass-es-sich-den-ganzen-Tag-über-komisch-anfühlt Tick. An dem hab ich jetzt jahrelang geklebt und er ging soweit, dass es sich an meinen Füßen seltsam angefühlt hat, wenn ich nur jemanden anderen beim Schuhe anziehen beobachtet habe und derjenige den rechten vor dem linken Schuh angezogen hat.

Faszinierenderweise funktioniert auch an dieser Stelle wieder einmal konsequentes Umdenken! Nachdem ich mich jetzt etwa eine Woche lang gezwungen habe, ganz bewusst die Schuhe in der (für mich) falschen Reihenfolge anzuziehen und das merkwürdige Gefühl, das sich dabei erst mal eingestellt hat, zu ignorieren, anstatt sie fix wieder auszuziehen und richtig herum anzuziehen, ist mir heute Morgen aufgegangen, dass die Reihenfolge sich in Bedeutungslosigkeit verflüchtigt hat…

Memo an mich: Wenn das mit so merkwürdigen Schuhticks klappt, muss es einfach auch in den wirklich wichtigen Bereichen klappen!

Katja

Mit dir…

Seit dem Aufwachen im Ohr, bestimmt 20 Mal gehört heute, also teil ich meinen Ohrwurm mal mit der Welt. 🙂

Unsortierte Urlaubsgedanken *nachtrag*

Es gab lange Jahre in meinem Leben, da wäre ein Morgen wie dieser – direkt nach dem Aufstehen am Strand spazieren zu gehen, den Wind im Gesicht zu spüren, das laute Rauschen der Wellen im Ohr und den Blick auf’s Wasser und den fernen Horizont gerichtet – ein perfekter Morgen gewesen.

Heute ist das anders.

Das Meer, das ansonsten der Inbegriff meiner Sehnsucht war (zumindest dachte ich das), da es mir Ruhe und Freiheit gebracht hat, spült mit jeder Welle meine Sehnsucht zu Leben vor meine Füße, gräbt mit jedem Schwappen zurück ins Mee, ein Stück meiner Träume aus, die ich jahrelang sorgfältig wie Muscheln im Sand vergraben hatte, um nicht vor ihrer Unerreichbarkeit zu verzweifeln…

Katja (08.09.08)

Kannst du mein Monster halten?

Kannte ich nicht, bis mir gestern passenderweise eine Freundin den Link gegeben hat…

Seitdem macht es sich beharrlich in meinem Kopf breit.

Abwärtsspiralen und innere Monster

Es gibt Phasen in meinem Leben, wenn’s mir nicht gut geht, da gewinnen die Monster in mir die Oberhand. Sie tragen so klangvolle Namen wie Unsicherheit, Zweifel, Angst und wenn sie mich erst mal in ihrer Gewalt haben, sorgen sie dafür, dass ich mich selber nicht leiden kann, obwohl ich mittlerweile meistens recht gut mit mir auskomme. *soifz*

In so Momenten / Phasen habe ich – noch mehr als sonst – ein Talent dafür, Dinge, meist die zwischen den Zeilen, übelstmöglich zu interpretieren. Also quasi, wenn es eine "gute" und eine "böse" Interpretationsmöglichkeit gibt, springt mich die absolut unterirdisch miese Möglichkeit an und behauptet krampfhaft die einzig mögliche zu sein. Ich weiss das, wenn ich hinterher klar darüber nachdenke und trotzdem sind das so Momente, wo ich, auch wenn ich es mir mit aller Kraft wünsche, nicht anders kann.

Das wirklich Schlimme daran ist, dass ich andere Menschen damit vor den Kopf stoße. Wenn ich das eklig und / oder langwierig genug hinbekomme ohne vorher aus meiner Abwärtsspirale wieder rauszukommen und es "schaffe", dass sich jemand von mir abwendet, gerate ich in Panik, klammere, stoße noch mehr vorn Kopf, bin noch unausstehlicher und fühle mich letztendlich dann darin bestätigt, dass einfach nichts Liebenswertes an mir ist. Hab ich ja schließlich lange genug in meiner Kindheit so gelernt. Nur wenn ich fehlerfrei funktioniere, ist die Welt in Ordnung und die Menschen in meiner Umgebung mir zugewandt. Mit Abstand und Klarheit ist es (relativ) einfach die Zusammenhänge im Jetzt und wieviel davon hausgemacht ist, zu begreifen – nicht jedoch in Momenten, wo ich in dieser Gedankenspirale festhänge. Und so habe ich ein Talent dafür, mich selber in mein Unglück reinzumanövrieren und es oft erst dann zu merken, wenn es zu spät ist. -.-

Ich bin unendlich dankbar für die wenigen Menschen in meinem Leben, die mich auch dann leiden können, wenn ich es selber mal wieder nicht kann. Die mir auch oder gerade dann zugewandt begegnen, mir deutlich "Stopp. Was du hier machst ist Murks." sagen. Und das wenn’s sein muss mit unendlicher Geduld und Beharrlichkeit. Und die mir mit genau solcher Geduld und Beharrlichkeit die Hand hinhalten, mir auf die Pelle rücken statt sich zurückzuziehen, mir zu verstehen geben, dass sie mich auch in solchen Momenten mögen. Danke! Mit eurer Hilfe ist es sehr viel einfacher, nicht zu tief zu rutschen und das Gedankenchaos zumindest von einer anderen Seite aus betrachten zu können! Und auch mich selbst wieder leiden können, ist dann soviel einfacher! Danke, dass ihr meine inneren Monster aushaltet und an meiner Seite bleibt – auch wenn ihr sie nicht leiden könnt.

Irgendwann schaffe ich es auch, die Biester erst gar nicht die Kontrolle übernehmen zu lassen! Bewusst ohne Konjunktiv! Ich arbeite dran! Versprochen!

Katja