Ein Puddingtraum

Der nächste Gastbeitrag hier unter meinen paar einleitenden Worten ist von der Lieblingscorina und ich freue mich irre, dass sie extra an ihrem freien Tag in der Küche stand, um Kürbispudding für mein Blog zu machen. Noch toller wäre ja nur gewesen, wenn sie dicht genug wohnen würde, damit ich live hätte probieren können. :D Aber so weiss ich schon sicher, was ich in der heimischen Küche ausprobieren muss, wenn ich wieder zurück bin und wer weiss, vielleicht war ja sogar jemand von euch schon schneller, nein? :)

Corina bloggt hier und hier kann man ihr auf Twitter folgen.

Katja

(Was es mit den Gastbeiträgen auf sich hat, kann man hier nachlesen. Der Text unterhalb der Sternchen und die Bilder gehören nur Corina, die mich beides freundlicherweise hier veröffentlichen lässt. Dankeschön Schnubbi!)

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Da haut Katja also einfach so in die Sonne ab und lässt uns hier mit dem Herbst ganz alleine… Dabei hält der doch so viele tolle Sachen bereit! Herbstsonne… oder Kürbisse zum Beispiel. Und aus letzteren lässt sich mitunter ja auch was richtig leckeres zaubern. Zum Beispiel Kürbispudding! Zum Reinsetzen oder -legen oder auch einfach Wegschlemmen. Den richtigen Kick gibt’s aber erst mit Ahornsirup. Boaaaaaaah!

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Der Einkaufszettel (für eine Kastenform oder ca. 10 kleine Auflaufförmchen)
300 g Kürbisfleisch
125 ml Sahne
125 ml Milch
150 g Zucker
3 Eier
100 g Mehl
1 Prise Salz
Butter / Öl für die Form
A H O R N S I R U P
wenn man mag: was gehacktes Nussiges zum Drüberstreuen
Die Zubereitung:
1) Das Kürbisfleisch von Kernen und Innenfasern befreien (ich hatte einen Hokkaido und habe die Schale mit verarbeitet) und kleinschnibbeln. Die Stückchen in einem Dampfkochtopf gar kochen. In Ermangelung eines solchen habe ich das ganze wasserbadmäßig in ca. 30 Minuten erledigt. Wenn das Kürbisfleisch einigermaßen weich ist, fröhlich pürieren.2) An dieser Stelle kann der Backofen schon mal auf die erforderlichen 180 °C vorgeheizt werden.

Kürbispüree, Sahne, Milch, Zucker & Eier verrühren und Mehl & Salz hinzufügen. Fleißig weiterrühren. Das Rezept sprach eigentlich von einer geschmeidigen Creme. Die habe ich aber beim besten Willen nicht hinbekommen. Ich hatte noch mal nachgemehlt, so dass ich dann auf die ca. 100 g kam (lt. Rezept sollten das 75 g sein)… aber es blieb eine viel zu flüssige Flüssigkeit. Vielleicht hilft ja Sahne und Eier vorher noch mal separat zu schlagen…?

3) Die Masse in eine gefettete Kastenform (oder die kleinen Auflaufförmchen) geben und im Ofen ca. 30-40 Minuten backen. Anschließend den Kürbispudding aus der Kastenform stürzen und abkühlen lassen.

4) Ahornsirup (und ggf. nussige Beilagen) über die Kürbispuddingportionen treufeln und vor Schlemmvergnügen hachzen.

Urlaubsvertretung Prof. Dr. Dr. Carter #3

Müsste es eigentlich Urlaubsvertretungvertretung heissen, weil Prof. Dr. Dr. Cat. Kai Carter, Rabea Rabenhaus puschliger Mitbewohner, ja nicht nur mich hier auf dem Blog vertritt, sondern auch Rabea, die keine Zeit hat, selber vorbeizuschauen? Man weiss so wenig…

Ich freue mich auf jeden Fall sehr über die Vertretung. Noch dazu, wenn sie so puschlige Bären dabei hat, denn wie ihr sicher alle wisst: Puschligkeit pusht! :)

Hier geht es zu Rabeas Blog.

Katja

(Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Alle Rechte an Text und Bild(ern) liegen natürlich ausschließlich bei Rabea und Prof. Dr. Dr. Carter, die sie mich hier freundlicherweise veröffentlichen lassen.)

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Tach,

ich bin´s wieder, Prof. Dr. Carter. Sie werden es sich sicher denken können: Frau Rabenhaus schickt mich, da sie mal wieder keine Zeit hat, hier bei Katja vorbeizuschauen. Ich weiß ja auch nicht, was Frau Rabenhaus den lieben langen Tag so macht, dass sie es nicht selbst schafft. Aber gut, ich will mal nicht so sein. Frau Rabenhaus hat mir auch was Puscheliges mitgegeben. Sie meint, Katja mag ganz doll puscheliges… hm, vielleicht mag sie mich ja deswegen auch, weil ich soooo puschelig kuschelig bin. Die drei Puscheldinger, die mir Frau Rabenhaus mitgegeben hat, sind schon fast so alt wie sie selber, sagt sie. Die hat sie schon so lange wie sie denken kann. Und wenn Frau Rabenhaus das sagt, dann wird das wohl auch stimmen, schließlich muss sie das ja am besten wissen. Ich darf jedenfalls nicht mit denen spielen, was ich dann doch irgendwie doof finde. Aber gut, ich hab ja mein Mäuschen und das gehört ganz alleine mir. Das ist zwar nicht mehr ganz so puschelig, aber ich mag es trotzdem ganz arg, so arg, wie Katja puschelige Kuscheldinger mag. Hatte ich eigentlich schon Hallo gesagt? Nein? Oh, Entschuldigung. “Hallo!” Frau Rabenhaus sagt, ich soll nett Hallo sagen – das habe ich ja nun getan und die Puscheldinger stell ich mal hier unten hin, vielleicht freut sich Katja ja, wenn sie nach Hause kommt und von den Dreien freudig empfangen wird. So eine Reise ist ja auch anstrengend, da freut man sich vielleicht, wenn da was Puscheliges ist, wenn man wieder Daheim ist… also, ich geh dann mal wieder…

Teddyliebe

Anflug von Meeressehnsucht

Jule überlegte bei meiner Sdfmsid-Aktion mitzumachen, wusste aber nicht so recht über was sie schreiben sollte und so wünschte ich mir einen Text über’s Meer von ihr. Hier könnt ihr das Ergebnis lesen. Vielleicht spürt ja der eine oder die andere beim Lesen auch den virtuellen Sand zwischen den Zehen. Vielen Dank für den Beitrag, Jule!

Jules Blog findet ihr hier.

Katja

(Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Die Rechte an untenstehendem Text liegen natürlich alleine bei Jule.)

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katja möchte ihre zeit am meer genießen und bestimmt wird sie auch wieder wuuuuuunderwunderschöne traumhafte bilder von wellen mitbringen.

damit sie ihren urlaub ohne schreiberei genießen (und auch ein paar schöne photos machen) kann, hat sie darum gebeten, ihr mit einem gastartikeln zu helfen.

und weil ich mir katja gut am meer vorstellen kann, dürft ihr heute von mir etwas meeriges lesen.

kennt ihr das buch “alle sieben wellen” von daniel glattauer?

darin beschreibt herr glattauer in einem bezaubernden briefroman die wachsende liebe zweier email-schreiber.

und während der männliche hauptakteur zuhause sitzt, bekommt er von der hauptakteurin eine mail aus dem – na, ahnt ihr es? – urlaub am meer.

“Warum ich Dir schreibe? Weil mir danach ist. Und weil ich nicht wortlos auf die siebente Welle warten will. Ja, hier erzählt man die Geschichte von der unbeugsamen siebenten Welle. Die ersten sechs sind berechenbar und ausgewogen. Sie bedingen einander, bauen aufeinander auf, bringen keine Überraschungen. Sie halten die Kontinuität. Sechs Anläufe, so unterschiedlich sie aus der Ferne betrachtet auch wirken, sechs Anläufe – und immer das gleiche Ziel.

Aber Achtung vor der siebenten Welle! Sie ist unberechenbar. Lange Zeit ist sie unauffällig, spielt im monotonen Ablauf mit, passt sich an ihre Vorgängerinnen an. Aber manchmal bricht sie aus. Immer nur sie, immer nur die siebente Welle. Denn Sie ist unbekümmert, arglos, rebellisch, wischt über alles hinweg, formt alles neu. Für sie gibt es kein Vorher, nur ein Jetzt. Und danach ist alles anders. Ob besser oder schlechter? Das können nur jene beurteilen, die von ihr erfasst worden sind, die den Mut gehabt haben, sich ihr zu stellen, sich in ihren Bann ziehen zu lassen.

Nun sitze ich seit gut einer Stunde hier, zähle die Wellen ab und beobachte, was jeweils die siebenten treiben. Noch ist keine von ihnen ausgebrochen. Aber ich bin im Urlaub, ich bin geduldig, ich kann warten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! Hier über der Westküste bläst starker Südwind.”

- Daniel Glattauer.

die geschichte von leo und emmi ist eine ganz bezaubernde, die ich jedem nur ans herz legen kann, aber noch mehr reizt mich die geschichte der siebten welle.
während ich mich in gedanken ans brodelnde, schäumende meer setze und die nakten zehen im sand vergrabe, frage ich mich, ob die siebte welle wirklich so anders ist.
natürlich gibt es darüber auch ganz nüchterne betrachtungen, aber im herzen bin ich gern bereit, mich auf die suche der strände dieser welt zu machen und den wellen bei ihrem treiben zuzusehen.

ist es nicht für fast alle von uns etwas ganz erdendes, wenn wir uns einen platz am strand suchen können und einfach nur aufs grenzenlose meer schauen? werdet ihr nicht auch ganz ruhig, wenn der wind euch eure gedanken aus dem kopf pustet und das rauschen der heran nahenden wellen jedes innere selbstgespräch übertönt?
immer wieder versucht die eine oder andere welle, näher an den strand zu reichen als die vorherige.
sollte das dann eine der berüchtigten siebten wellen sein? eine derer, die es schafft, mutigen mit-schuhen-am-meer-entlang-gehern-aber-bloß-die-schuhe-nicht-nass-bekommend doch etwas wasser um die zehen zu spülen oder sie in höhere gefilde zu vertreiben? vielleicht versuchen die siebten wellen ja auch nur, den vorwitzigen oder unaufmerksamen ein wenig demut mitzugeben.
irgendwie achtet man ja doch eher auf seinen feuchten strandweg, wenn man die füße um haaresbreite doch nass bekommen hätte, obwohl man das eher nicht so wollte.. vielleicht sollten wir nicht so monoton im alltag herum laufen, sondern auch mal rebellieren? auch mal etwas neu machen..?

die siebte welle soll die macht haben, dinge umzuwerfen. sie soll verändern können.

mich begeistert sie. ebenso wie ihre sechs schwestern.
es erfreut mich, wie sie spielen und sand an den strand spült, den sie ja doch eigentlich viel lieber wieder mit zurück nehmen. sie bringen muscheln und kleine steine und lassen uns kurz einen blick auf ihren glitzernden schatz werfen. für den fehlt mir im alltagsstress und gedankenchaos oft der blick. und auch die zeit nehme ich mir eigentlich viel zu selten.
dabei strahlen doch alle wellen so vor lebensfreude, nicht nur die siebte. die eine kommt etwas beherrschter daher, besonnen und würdevoll nur um dann ihrer heran nahenden schwester zu zeigen, dass sie sehr wohl vor ihr am strand sein kann. sie lassen sie von hunden und kindern jagen, genießen die sonne oder begeistern uns schäumend.

sie können uns beruhigen, uns ablenken und ja, ich glaube, wellen haben durchaus die macht, uns zu verändern.
ich würde es nur so gern öfter im hinterkopf haben, wie bezaubernd sie sind. wie erdend wie auf mich wirken können und wie belanglos manche meiner gedankengänge sein können..

genießt den moment, freut euch auf die sieben wellen die euch begeistern wollen, lacht mit ihnen und lasst euch vom alltag ein wenig ablenken.

ich hoffe, dass katja am meer sitzt mit den füßen im sand und der nase im wind. und vielleicht gibt es ja ein photo von einer ganz wunderbaren ersten, zweiten oder vierten welle, dass uns hier fernweh macht.

..und uns ein wenig verändert..
= )

schöne meeressehnsucht wünsche ich euch
jule

Diplomschüler

Im Nachfolgenden lest ihr einen Gastbeitrag von ickemich. Er bat mich um eine Themenvorgabe und ich wünschte mir einen ‘Schwank’ bzw. eine Erinnerung aus seiner Kindheit oder Jugend. Ich freue mich sehr über die Erinnerungen – vielen Dank ickemich! :)
Das Datum der Veröffentlichung ist übrigens kein ganz zufälliges, genau heute vor 25 Jahren war nämlich die erste Demo in besagtem Ort ganz oben, weit rechts.

ickemichs Blog findet ihr hier und hier geht es zu seinem Twitteraccount.

Viel Spaß beim Lesen! (Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Die Rechte an Text und Bildern liegen selbstverständlich bei ickemich, der sie mich freundlicherweise hier veröffentlichen lässt.)

Katja

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IMG_1133Ich darf mich hier nun also auch digital verewigen. Der Bitte nachkommen, während der Abwesenheit von Katja, hier etwas beizutragen. Dabei kann ich sogar noch, so wie „aufgetragen“, einen Schwank aus meiner Jugend präsentieren. Allerdings ohne aufzutragen.Vielen Dank dafür, dass ich das darf.

Vielleicht passt sie sogar ein wenig in diese Jahreszeit. Meine DDR- Jugend. Heute, so kurz vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls.
Wer allerdings von mir nun die totale Ostalgie erwartet, der darf jetzt gerne weiterklickern, denn es folgen lediglich ein paar meiner Erinnerungen. Mit dem Abstand von heute.
Nichts weiter.

Als Kind der Deutschen Demokratischen Republik gibt es sicherlich eine Vielzahl an Schwänken zu erinnern. Aus meiner Kindheit, aus meiner Jugend. Das beginnt ja schon damit, dass hinter dem antifaschistischen Schutzwall, von Ostfriesland aus betrachtet, die sozialistische Staatsbahn noch ‘Deutsche Reichsbahn’ genannt wurde. “Reichsbahnlokführer” kann man sich nicht ausdenken. Witzig nicht? Ja, nicht!

 

Witzig fand ich damals eher schon, dass der Farbfernseher meiner Eltern, in etwa vier Nettomonatslöhne meines Vaters kostete. Meine Eltern fanden das damals sicher nicht so witzig. Ich könnte auch darüber berichten, dass für den acht Jahre alten Trabbi durch meinen Vater nur noch gut das Doppelte vom Neupreis hingeblättert wurde.
So kaufte man sich damals eben Zeit. Wartezeit.

Etwas wahnwitziger war es da schon, dass der Kilopreis vom Saisongemüse im örtlichen Konsum bisweilen deutlich unter dem garantierten staatlichen Aufkaufpreis für das gleiche Gemüse in der Ankaufstelle zwei Straßen weiter lag.
Man holte sich die Kohle also schon irgendwie wieder.
Auch munkelte man bisweilen, dass das subventionierte Brot deutlich günstiger war, als das weniger subventionierte Futtergetreide. Was einige Bauern wohl dazu animierte …
ihr könnt es euch ja sicher denken.
Ja, Schwänke und Anekdoten gibt und gab es viele. Sicherlich.
Es war ja sehr für uns gesorgt, für uns DDR-Bürger. Für mich, für meine Eltern und meine Großeltern. Später auch für meine Schwester.
Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Lehre, Armee, Studium, Arbeiten, Rente, Tod. Alles da. Alles vorgezeichnet. Wenn man denn etwas mitspielte, im real existierenden Sozialismus. Sicherlich.
IMG_1134Mit der Schule war ich im Sommer 1988 fertig. Also mit der Polytechnischen Oberschule. Mit Diplom sogar. 10 Jahre recht breites Allgemeinwissen erlernt, 10 Jahre Naturwissenschaften und Sprachen gebüffelt, etwas Kunsterziehung genossen – 10 Jahre Ideologie auch abseits vom Schulhof, 10 Jahre Kindheit, bzw. nach der Jugendweihe, auch Jugend. Pubertät hatte ich damals dann auch noch irgendwie. Die gab es ja selbst in der DDR, und sie war auch da gratis.
Für das Abitur hatte ich mir, etwas abseits der Norm, eine sogenannte “Berufsausbildung mit Abitur” ausgesucht. Ja, man konnte sich sogar einige Dinge aussuchen. Zumindest als Diplomschüler. Maschinist wäre dann also der Beruf gewesen, falls es mit dem Studium nicht so hingehauen hätte. Im Kernkraftwerk. Heute nennt man die Dinger Atomkraftwerk, das Grundprinzip ist aber dasselbe. Berufsschule und Erweiterte Oberschule (Gymnasien hatten wir ja nicht) in einem Aufwasch. Drei Jahre, statt zweimal zwei. Das rechnete sich recht leicht. Nach dem Studium der Kernenergie dann irgendwann schichtleitender Diplomingenieur auf einer der Blockwarten. Knöpfchen drücken und hoffen, dass es gut geht. Zwischendurch noch die obligatorischen drei Jahre bei der Nationalen Volksarmee, um überhaupt an den Studienplatz zu kommen. Vom Diplomschüler zum Diplomingenieur?Check!
In meiner altmärkischen Heimat war das regionale Kraftwerk damals allerdings noch kernig in Bau. Seit Jahren schon. Wurde auch nicht wirklich fertig. Irgendwas war halt immer. Somit fand meine Lehre und das zeitgleiche Abiturbüffeln in Greifswald statt. Greifswald? Ja, Greifwald. Finger auf die Deutschlandkarte, hoch, ganz hoch, weit rechts. Über Dänemark noch drüber rechts. Insel Rügen! Wieder ein wenig runter, noch einen ganz kleinen Tick nach rechts. Da! Greifswald.
Wöchentliches Pendeln war also angesagt, mit der bereits angesprochenen Reichsbahn der Demokratischen Republik. Halbquer durch das Land über ca. 341,7 km. Am Wochenende daheim. In der Woche im betriebseigenen Internat. Pardon, im betriebseigenen Lehrlingswohnheim.
Drei-Mann-Bude, Dusche und Klo über den Flur. Sozialistisch betreutes Wohnen, und trotzdem eine neue Freiheit für mich. Mit sechzehn Jahren? Klar!
Daheim in der Altmark gab es noch meine zukünftige Ex-Frau. Also wurde am Sonntag gerne der letzte Zug genommen. Über Berlin, Hauptstadt der DDR. Dort fuhr dann der sogenannte Malmö-Express nach, genau nach Rügen und dann noch etwas weiter. Der Zug war immer recht zuverlässig, da er ja eine Fähre zu erreichen hatte. Die Fähre nach, ihr ahnt es bereits, Trelleborg/Schweden, jenseits des antifaschistischen Ostseewellenwalls. Und dann eben nach Malmö, logisch.
Das Expresszugding hatte einen Halt in Greifswald. Davor noch einen, aber das ist nicht so wichtig. Wichtig war vielmehr, dass man da einfach so mitfahren durfte und meist pünktlich gegen zwei Uhr morgens am Montag wieder im Lehrlingswohnheim war. In Greifswald. Und man traf sich am Berliner Bahnsteig bereits mit dem Berliner, dem Magdeburger und dem Dresdner aus dem Lehrjahr. Das war so weit ganz gut.
Auch nicht schlecht war es, wenn man an den Stadtgrenzen von Berlin bereits eingepennt war. Wochenenden mit der zukünftigen Ex-Frau konnten auch damals schon schlauchen. Etwas schlechter war es dann schon, wenn dies das ganze Abteil betraf.
Das Einpennen, nicht das Schlauchen.
So richtig blöd wurde es dann einmal, als kurz hinter dem Rügendamm die Transportpolizei, unterstützt vom Zoll und den Grenztruppen der DDR, nach den Pässen fragte. Diesen Heftchen mit dem Staatswappen außen und dem Visum innen, die wir natürlich nicht hatten. Dafür hatten wir Personalausweise und Fahrkarten bis Greifswald. Und ein Problem. Das war nämlich nicht mehr nur blöd oder peinlich, sondern auch gefährlich. Also, wir waren jetzt gefährlich.
Gegen sieben Uhr zurück in Greifswald, wurden wir vier dann nämlich bereits erwartet. Am Bahnsteig. Von Herren in auffällig unauffälliger Zivilbekleidung. Denen war es wahrscheinlich zu früh gewesen, um uns ganz aus Binz abzuholen, mitten in der Nacht. Gefährlich hin oder her. Unsere Personalien waren ja sowieso längst aufgenommen.
Und dann hatte man auf einmal schulfrei, weil man wurde ja befragt. Einzeln.

Wie man denn so zum Sozialismus stehe? Ob es denn Spaß macht, mit der Lehre und dem Abi? Ob man gerne Rockmusik hört? Warum man aus der Deutschen Demokratischen Republik flüchten wollte? Wie das Wochenende so war? Ob man denn gerne in den Jugendknast wolle? Wie es der Uroma in Niedersachsen denn so geht?

Diese letzte Anekdote war keine. Sondern damals bitterer Ernst für uns, mit gerade siebzehn Jahren. Wir durften dann irgendwann gehen und wieder zur Berufsschule. Waren wohl doch nicht so gefährlich. Gefährlich eingepennt? Vielleicht wurden wir nun auch verstärkt beobachtet. Ich will gar nicht wissen, von wem alles. IMG_1136
Einer blieb aber ab nun immer wach. Abwechselnd, im Malmö-Express am Sonntag.

Ein gutes halbes Jahr später wurde diese Geschichte dann doch noch zur Anekdote. Zu einer Anekdote der Geschichte.
Heute kann ich über all das nur noch den Kopf schütteln. Ganz leicht.
Und ihr dürft das nun auch. Bloß gut!

Nach meinem Facharbeiterabschluss bei der IHK Mecklenburg-Vorpommern und meinem Fachabitur habe ich übrigens nie wieder in einem Kern- oder Atomkraftwerk gearbeitet. Schon gar nicht als Maschinist.
Ich weiß auch sehr genau, warum. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Urlaubsvertretung Prof. Dr. Dr. Carter #2

Rabeas freundlicher Kater, Prof. Dr. Dr. Cat. Kai Carter ist eine wirklich umsichtige Urlaubsvertretung. Jetzt bringt er sogar Blümchen mit, wie lieb! Vielen Dank, ihr beiden!

Hier geht es zu Rabeas Blog.

Katja

(Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Alle Rechte an Text und Bild(ern) liegen natürlich ausschließlich bei Rabea und Prof. Dr. Dr. Carter, die sie mich hier freundlicherweise veröffentlichen lassen.)

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Hi,
ich bin´s noch mal Prof. Dr. Carter. Frau Rabenhaus schickt mich. Eigentlich wollte sie heute selber hier vorbeikommen, aber leider hat sie keine Zeit. Und sie meinte, da ich ja nun schon einmal hier bei Katja war, kann ich ja auch ruhig noch einmal vorbeischauen, da ich nun ja auch den Weg schon kennen würde und so… und dann hat mir Frau Rabenhaus auch noch Blümchen mitgegeben. Bunte Blümchen

Frau Rabenhaus meint, Farben sind Zucker für die Seele und bunte Blümchen sowieso. Oder so ähnlich… ich weiß es nicht mehr genau. Also, dann lass ich die Blümchen mal hier, vielleicht schaut ja jemand vorbei und dann freut der sich vielleicht wirklich, wenn hier bunte Blümchen stehen. Katja würde sich bestimmt über frische Blümchen freuen, meint Frau Rabenhaus. Ach ja, ich soll auch nett Hallo sagen… “Hallo!” Gut, dann geh ich mal wieder. Ich hoffe, die Blümchen sind auch noch hübsch, wenn Katja wieder aus dem Süden heimkommt. Wäre ja schade drum, wenn die die schönen frischen Blümchen gar nicht mehr sehen würde…  ich geh dann mal wieder…

Küchenfee­-Liebe <3

Der folgende Eintrag ist ein Gastartikel von Svü, der mich ein bisschen stolz, aber auch wahnsinnig verlegen macht, weil sie natürlich immens übertreibt. Danke Svü, ich bin echt gerührt über soviel Lob und soviele freundliche Worte. :)
(Und vielleicht erheitert es dich, zu lesen, dass das mittlerweile auch umgekehrt funktioniert: ich muss nämlich beim Kartoffelsuppe-Kochen immer grinsend daran denken, wie oft es die bei dir gibt.)

Svü bloggt hier über ihr Leben, hier über Bücher und hier findet man sie auf Twitter.

Viel Spaß beim Lesen!

Katja

(Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Die Rechte am Text liegen natürlich bei Svü, die ihn mich hier freundlicherweise veröffentlichen lässt.)

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Hallo ihr lieben Katja-Leser!

Als sie zu dieser Aktion aufgerufen hat war mir eigentlich klar, dass ich auf jeden Fall teilnehmen muss. Trotzdem ist es jetzt bereits der 28. September (30. September… als ich endlich dazu komme ihn fertig zu stellen) und ich habe noch keinen einzigen Satz geschrieben. Denn so ein Gastartikel muss ja irgendwie auch… gut sein. Finde ich.

Zumindest dem jeweiligen Blog angemessen und da ihr Blog ja nun mal gut ist, muss der Gastartikel ja auch gut sein, nicht wahr? Wenn nicht sogar super gut, weil Katja ja auch super gut ist… und… ihr seht das Problem, richtig? ^^

Ich könnte jetzt darüber schreiben wie ähnlich wir beide uns sind. Im „die falschen nicht hilfreichen Gedanken machen“ oder beim „sich selbst im Weg stehen“. Denn das wird es wohl gewesen sein was uns zusammen geführt hat. Für genauere Details müsstet ihr allerdings Katja fragen, denn mein Zeit-Raum-Gedächtnis ist einfach etwas…ungenau. Mal vorsichtig formuliert. (Ich werde für nichts hier die Hand ins Feuer legen, Ungenauigkeiten sind prinzipiell möglich, aber so im Groben stimmt das schon alles. Katja möge mich korrigieren, wenn nicht. ^^) Mir persönlich reicht es zu wissen: Jetzt ist Katja da. Seit irgendwann. Reicht. Hauptsache da. :D
Ich könnte auch darüber schreiben wie unterschiedlich wir sind und dass es trotzdem großartig ist sie kennengelernt zu haben und sogar auch schon besucht zu haben. Könnte ich. Mache ich aber nicht. Ihr seid hier, ihr findet sie sicher selbst alle großartig. :D

Stattdessen erzähle ich euch wie sie mein Leben revolutioniert hat. (Und höre sie dabei leise aufstöhnen: „Jetzt übertreibt sie aber.“) Auch hier weiß ich natürlich nicht wann es angefangen hat. Meine älteste „Hilfe!“-Mail – die ich gerade in meinem unglaublichen Nicht-System finde – ist vom 08.07.12 !

Damals war ich – so wie jetzt gerade auch – Kundin bei der Essener Tafel. Das ist eine unfassbar tolle Einrichtung über die ich jetzt auch sehr lange und ausführlich reden könnte. Fakt ist aber: Da gibt es Lebensmittel. Meistens sogar sehr reichlich. Aber natürlich nie mit einem Serviervorschlag. Das führt(e) dann wöchentlich dazu, dass ich zusehen muss(te) wie ich zum Beispiel 12 Paprika vernichte ohne jeden Tag einfach nur trockene Paprika zu essen.

Von Haus aus habe ich kochen nämlich nicht gelernt. Ich bin aus diversen Gründen mit Dosen und Tüten groß geworden und habe damit auch relativ lange sehr gut überlebt. Wenn man nicht viele andere Sachen kennt, dann vermisst man auch nichts. Dann schmeckt man keinen Unterschied zwischen Fertigtüten und selbstgemachter Tomatensoße, weil man den Vergleich einfach nicht hat.

Als dann die Tafelzeit anfing und ich mich regelmäßig mit großen Mengen Obst und Gemüse konfrontiert sah, hatte ich schon den Plan das auch alles artgerecht zu verarbeiten. Lebensmittel wegwerfen ist so gar nicht meins. Aber aus oben genannten Gründen hatte ich quasi keine Ideen im Kopf und war ja sowieso ganz fest davon überzeugt, dass ich niemals kochen könnte. Selbstbewusstsein ist hier im Haus nicht so häufig vorrätig.
Meistens hangelte ich mich an diesen gewissen Fertigtüten entlang, nahm die Gerichte als Vorlage und versuchte irgendwie aus dem was ich hatte das was ich da sah nach zu kochen. Aber auch das war irgendwann blöd… und iiirgendwann – vielleicht an diesem 08.07.12 – schrieb ich Katja die erste Nachricht und bat sie um Hilfe. Ich bat sie um Vorschläge und Ratschläge und manchmal auch um so detaillierte Kochanweisungen, dass ich an ihrer Stelle schon sämtliche verfügbaren Hände überm Kopf zusammengeschlagen hätte und gesagt hätte: „Geh dir ne Pizza kaufen.. macht weniger Stress.“. X

Als ich dann irgendwann mal wieder eine Tomatensoße nach ihrer Anleitung machte. Selbst. Ohne Fertighilfe. Fiel mir dann auf, dass Katja in meinem Hinterkopf sitzt. Wann immer ich diese Tomatensoße mache denke ich an Katja. (Und während ich diesen Artikel hier gerade schreibe, bekomme ich Hunger und überlege ob ich alles im Haus habe um heute Nudeln mit Tomatensoße zu essen… was sich für mich in dem Fall nicht mal nach Notfallessen anhört… weil es der Anfang der Revolution war.. quasi.) Sie ist in meiner Küche allgegenwärtig. Auch beim Einkauf.

Wenn ich den Balsamico anschaue, dann denke ich daran, wie ich im Laden stand mit ihrer Stimme im Ohr (Stimme im Ohr ist ja sowieso sehr amüsant, wenn fast alles schriftlich abläuft… aber sie kennen das … nehme ich mal an) und mir die verschiedenen Flaschen angeschaut habe, bis ich den gefunden habe den sie meinte. Ich erinnere mich an ihr „Könnte teurer sein.“ und an meine Überraschung darüber, dass er gar nicht so teuer war.

Ich weiß nicht mehr wann und wie ich angefangen habe Marmelade zu machen, aber ich bin mir sicher, dass ich sie dazu mit Fragen gelöchert habe und dass ich mich nicht getraut hätte, wenn es sie nicht gegeben hätte. Mittlerweile ist Marmelade machen fast so einfach wie Kaffee kochen. Fast. Denn Kaffee kochen geht ja auch mit geschlossenen Augen. Vor dem Wach werden. Was nichts daran ändert, dass ich dabei trotzdem ständig an sie denke. (Also auch beim Kaffee kochen. Seitdem ihre Kaffeemaschine mir eindrücklich gezeigt hat, was sie von mir hält. Püh!) Spätestens seitdem sie mir einen Marmeladentrichter empfohlen hat und Mama mir zufällig ein paar Tage später einen gekauft hat.
Irgendwann kam auch mal ein Überraschungspaket von ihr. Mit ganz viel Zeug aus ihrer Küche. So eins wie sie das hier jetzt verlosen möchte. Ich empfehle daher jedem: Nehmt das Paket! Nehmt verdammt noch mal das Paket! Kein Gutschein dieser Welt kann das ausgleichen, was sie da wundervolles fabriziert. Kein Gutschein dieser Welt ist so voller Liebe! (Ich höre sie wieder aufjaulen, dass ich nicht übertreiben soll… ihr auch? ;))

Wenn ich ehrlich bin, dann könnte ich jetzt hier noch mehrere Wochen tippen. Ich könnte erzählen wie der Oliven-Öl-Test in ihrer Küche ablief. Ich weiß nicht für wen das jetzt erschütternder war. Ich mag Oliven-Öl jedenfalls nicht. ;) Ich könnte erwähnen, dass ich ihre Grinsen am Topfboden mit großer Regelmäßigkeit in riesigen Mengen produziere und sie selbst ein wenig neidisch ist, weil das so viel häufiger ist als bei ihr selbst. Oder diese wunderbare Butter in die ich mich reinlegen könnte… und die es seitdem wir bei ihr gegrillt haben, sehr häufig in meinem Kühlschrank gibt. Beides habe ich bereits Freunden vorgeführt und beides wurde mit Begeisterung vernichtet.

Immer wenn es um Küchenkram geht, rede ich von ihr. „Katja hat mir das und das empfohlen.“ „Katja hat gesagt, ich könnte ja mal…“ „Das Rezept hab ich von Katja!“ Als sie meine Marmelade probiert und gelobt hat, bin ich vor Stolz fast geplatzt.

Wie gesagt… ich könnte ewig tippen. Aber ich komme besser hier und jetzt zum Ende.

Wobei… möglicherweise sollte ich ganz kurz noch erwähnen, dass ich wirklich hätte Heulen können, als sie mir dieses grandiose Menü gezaubert hat. Auf den Tellern sieht man auch die Liebe, die in diesem Paket stecken wird! Schaut genau hin!

Sie hat den Job übernommen, den meine Familie nicht wollte. ;) Der kleinen Svü das Kochen beibringen. Und ich finde sie macht ihren Job verdammt gut… und darf mich gerne adoptieren. <3

Urlaubsvertretung Prof. Dr. Dr. Carter #1

Hier könnt ihr einen Gastbeitrag von Rabea Rabenhaus, pardon Prof. Dr. Dr. Cat. Kai Carter lesen, der seit einiger Zeit mit Rabea zusammen im Rabenhaus wohnt. Wäre ich nicht ohnehin schon vernarrt in Rabeas neuen Mitbewohner gewesen, dann wäre ich es spätestens jetzt! Vielen Dank für die schönen Beiträge, ihr beiden!

Hier geht es zu Rabeas Blog.

Katja

(Was es mit den Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Alle Rechte an Text und Bild(ern) liegen natürlich ausschließlich bei Rabea und Prof. Dr. Dr. Carter, die sie mich hier freundlicherweise veröffentlichen lassen.)

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Moin, moin…

ich bin´s Prof. Dr. Carter. Frau Rabenhaus schickt mich. Sie sagt, da Katja im Urlaub irgendwo im Süden weilt, soll ich mal hier bei ihr vorbeischauen. Und ich denke mir, wer ist Katja, was ist Urlaub und wo ist Süden? Und gerade will ich Frau Rabenhaus danach fragen, scheucht die mich doch aus meinem neuesten Lieblingskarton auf. Ich finde ja, Kartons sind das Größte überhaupt. KuschelkisteUnd es gibt im Rabenhaus unheimlich viele Kartons. Einige sind vollgestopft mit irgendwelchen Sachen, andere stehen noch zusammengefaltet im Keller in einem extra Raum. Das muss man sich mal vorstellen: Frau Rabenhaus hat einen extra Raum, um niegelnagelneue  zusammengefaltete Kartons darin aufzubewahren. Keine Ahnung wozu die das macht. Manchmal holt sie welche und baut sie extra für mich zusammen… glaube ich jedenfalls… obwohl, kaum sitze ich dann in so einem neu zusammengebauten Karton, scheucht mich Frau Rabenhaus auch schon aus dem Ding raus. Hm. So wie gerade eben, obwohl sie den Karton gar nicht selbst zusammengebaut hat. Trotzdem hat sie mich losgeschickt, um mich hier bei Katja blicken zu lassen, um nach dem Rechten zu sehen. Der Karton war zwar etwas lütt, aber er hat wunderbar nach Leder geduftet. hmmmm, herrlich! Und da waren auch so feine Seidenpapierschnipsel drinnen. Ich mag Seidenpapier furchtbar gerne. Das raschelt so schön und man kann super damit herumalbern. das Mäuschen ist weg!Leider ist mir mein Mäuschen irgendwo in dem Karton verloren gegangen. Grad hatte ich noch damit herumgetobt und dann war es schwubdiwub verschwunden. Hm, na gut, sobald ich wieder im Rabenhaus bin, werde ich mich auf die Suche machen. So, nun soll ich also hier bei Katja mal allen Lesern Hallo sagen, damit denen nicht allzu langweilig wird, wenn Katja irgendwo im Süden in der Sonne weilt. Frau Rabenhaus hat gesagt, Katja ist eine ganz liebe Seele und sie mag mich auch gern. Hat Frau Rabenhaus gesagt, hat Katja geschrieben. Na ja, und wenn Frau Rabenhaus das sagt, dann wird das ja auch stimmen. Also, nur darum bin ich hier rüber zu Katja gegangen, um mal Hallo zu sagen. Also für sonst wen hätte ich das bestimmt nicht getan, da ich eigentlich viel lieber in meinem neuen Lieblingskarton nach meinem Mäuschen gesucht hätte. Aber nun bin ich ja mal da und kann Hallo sagen. “Hallo!” So, war´s das? Kann ich jetzt wieder gehen? Ja? Fein, ich muss nämlich unbedingt nach meinem Mäuschen Ausschau halten, das kann doch nicht so einfach verschwunden sein. Mäuschen verschwinden schließlich nicht einfach so. Das sagt auch Frau Rabenhaus immer. Also, ich bin dann mal wieder weg. Hatte ich eigentlich Hallo gesagt? Ja? Gut, dann geh ich jetzt wieder…