Von der Wies ging’s weiter Richtung Innsbruck und da wurden dann die Berge rundum schon immer höher. (Klick macht alle Fotos groß.)
Erst mal quer durch Innsbruck, weil unser Hotel südlich davon, in Fulpmes im Stubaital war, einchecken und über das bergzipfelmäßig gefaltete Bettzeug grinsen und dann
raus auf dem Balkon, um nach der Aussicht zu gucken.
Wüüüh. Das war jetzt eher so, wie ich die Berge in Erinnerung hatte und weswegen ich sie eigentlich so gar nicht mag. Grau, drückend, bedrückend, beklemmend.
Dann nach Innsbruck, Freundin einsammeln, in ihrem Dorf, das an Innsbruck hängt und irgendwie dazu gehört, spazieren gehen und auch da war’s noch nicht wirklich freundlicher.
Ufff. Und das jetzt für 3 Tage.
Aber dann, nach dem Aufwachen am nächsten Morgen die Überraschung: Die Berge können auch in echt (!) hübsch. Es braucht nur ein bisschen blauen Himmel und Sonnenschein dafür. Und prompt kam bei mir das Heidi-Feeling auf und ich dachte, der Geisenpeter müsste jeden Moment vorbeikommen, um mich für den Tag auf der Alm abzuholen.
Ich kann mich ja wahnsinnig dafür begeistern, mit den Wölkchen auf Augenhöhe wach zu werden.
Dann nach dem Hotelfrühstück mit dem Ziegenpeter Mitreisenden los nach Innsbruck. Und so im Sonnenschein sah auf einmal alles total knuffig aus und ich kam mir vor als wäre ich in eine Modelleisenbahnlandschaft reingeraten.
Weiss zufällig jemand, was es mit diesen Wiesen (oft an Ortsrändern) auf sich hat, auf denen jede Menge Scheunen recht dicht beieinander stehen? Sind das solche gemeinsam genutzten Dorfwiesen und gibt es einen Grund dafür, dass man seine Scheune dort baut und nicht auf die eigenen Wiesen? Lage?
Die sind mir auf jeden Fall schon in Bayern überall aufgefallen und ich kenne das aus der Gegend, wo ich aufgewachsen bin, nur von Obstbaumwiesen im Ort, bei denen jeder ‘ne Baumreihe nutzen kann, wenn er dafür in den 60ern/70ern irgendwann mal bezahlt hatte.

Die Brücke macht die Illusion der Eisenbahnlandschaft perfekt, auch wenn es sich dabei um die Brennerautobahn handelt. Was man auf dem Bild leider nicht sehen kann ist, wie tief es da ausserdem noch nach unten weiterging.
Aussicht! Überall! Und unglaublich viele Berge. Wer hätte gedacht, dass es da wirklich so viele von gibt?
Und dann: Füße platt laufen in Innsbruck. Doch davon später mehr.
Katja










Schöne Doku – tolle Gegend
Ja, wie hellboy2503 schon sagte, eine schöne Bild-Reportage
Dank
@Hellboy: Dankesehr und herzlich willkommen auf meinem Blog!
@Michael: Gerade diese Erinnerungen an Reisen, schreibe ich hauptsächlich auf, damit ich einfacher gedanklich an diese Orte zurückkehren kann. Umso mehr freut es mich aber, wenn noch jemand anderes Gefallen daran findet. Dankeschön!
Berge sind ja nicht so meins – aber Deine Bergmitsonne-Bilder sind wirklich schön. Und was die Scheunen betrifft – hm, vielleicht rutschen die immer die Hänge herunter und sammeln sich so auf einem Haufen
ne, im ernst – ich hab keine Ahnung. Frag doch mal einen der EInheimischen…
Wenn ich die Wahl habe, ist mir die Küste auch immer lieber als die Berge, aber die paar Tage haben mir gezeigt, dass ich die Berge auch hübsch finde, wenn der Zeitraum begrenzt genug und das Wetter schön ist.
Mit den Scheunen hast du bestimmt recht! (Und falls wider aller Logik doch nicht, mich zumindest herzhaft zum Lachen gebracht.
)
Hach, ich freu mich, dass du dich mit den Bergen angefreundet hast
Auch wenn ich wirklich gut verstehen kann, dass dir die Küste viel lieber ist!
Ich fand’s ja wirklich auch spannend. Auch, wie sehr das bei mir wirklich vom Sonnenschein abhängig ist. Das Meer mag ich immer. Die Berge fand ich am Ankunftstag ganz schrecklich und wäre am liebsten direkt wieder nach Hause gefahren.
Dann mal noch ein Hoch auf das Wetter
Quasi ein Hoch auf das Hoch!
Ich find Berge genauso so toll wie das Meer. Am liebsten beides gleichzeitig
In der Nähe des Meeres, bin ich Bergen gegenüber schon immer freundlicher gestimmt gewesen. Besonders jenen, mit toller Aussicht auf’s Wasser.
Pingback: Neues Spiel*, neues Glück** | Gedankensprünge