Unzählige Flüche später

…mag ich doch noch das Ergebnis hier vorzeigen, nachdem es jetzt schon seit ein paar Tagen fertig hier rumliegt. Die ganzen Schluderstellen sind bewusst nicht mit im Bild und die Stabilos passen leider nur schräg rein, weil ich zu knapp gemurkst habe. Schön geht anders und wirklich stolz bin ich dieses Mal auch nicht drauf, weil’s einfach mal gar keinen Spaß gemacht hat, was die Maschine und ich da für ‘nen Tanz aufgeführt haben. Als nächstes dann irgendwann, wenn mein seelisches Gleichgewicht wieder stabil genug für die nächste Runde ist, lieber erst mal nochmal was ohne Reissverschluss. Mit dem konnte ich mich noch nicht so anfreunden.

Die Anleitung dafür gibt es hier. Erfahrene(re) Näher (als ich) können dem sicherlich einfacher folgen als ich es konnte. Speziell ab Schritt 6a war es für mich eher ein Raten als Erkennen, was ich nun genau mit dem Reissverschluss machen muss, damit die Enden dann auch zwischen den beiden Stofflagen landen und dort auch halten und nicht durch die Lücke rausrutschen (was bei mir auf einer Seite so ist und die bekomme ich auch nicht mehr nach innen *soifz*). Dafür ist der Anfang der Anleitung und speziell die Eselsbrücke, wie rum man die einzelnen Stoffteile legen muss, extrem hilfreich für Anfänger.

Katja

2/6 done.

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16 thoughts on “Unzählige Flüche später

  1. Hmmm ich kann mich grad aus dem Stehgreif nicht erinnern, wie ich mein letztes Taeschchen gemacht habe aber mir kam das einfacher vor mit dem Reissverschluss *gruebel*

    • Mal wieder zu schnell auf Senden gedrueckt…
      Ich finde Trage-Taschen mit Innenfutter eine gute Uebung fuer gefuetterte, nuetzliche Dinge ohne Reissverschluss :)
      Und zur Naehmaschine: Wenn Du immer noch Probleme mit der Fadenspannung hast, wuerde ich Dir nach wie vor ein Besuch im Fachhandel empfehlen.

    • Meinst du einfacher als in dieser Anleitung oder einfacher als mein Gejammer, dass ich’s nicht kann? :D Zweiteres liegt sicherlich an meinen doch ziemlich begrenzten Fähigkeiten und ich traue quasi jedem zu, dass er’s einfacher findet. :D

      Ich weiss nicht, ob es die Fadenspannung ist oder irgendetwas anderes. Für mich ist nicht nachvollziehbar oder reproduzierbar, wann die Maschine tut und wann nicht. Letztens hat sie wunderbar genäht, dann hab ich mir zwischendrin einen Kaffee gekocht und war dafür 3 Minuten nicht da. Ich habe weder was an den Einstellungen geändert, noch andere Materialien verwendet, aber just ab dem Moment ging dann gar nichts mehr. Sowas treibt mich dann wirklich zur Verzweiflung, wenn ich einfach keinen Ansatzpunkt habe…

      In den Handel zu gehen ist für mich wirklich keine Option, je mehr ich darüber nachdenke, desto unwohler fühle ich mich bei diesem Gedanken. Ich glaube, eher würde ich meine Nähversuche ganz aufgeben…

  2. Einfacher, als in der Anleitung. Ich hab den nicht erst gesteppt und dann genaeht sondern gleich genaeht. Wobei ich glaube, Reissverschluesse sind immer ein Gefriemel, es sei denn, man naeht wirklich viel.
    Und nichts da mit aufgeben! Das Jahr ist noch lang, hast also noch viel Zeit um die anderen 4 zu naehen :)

    • Ich glaube, das Absteppen meint einfach Nähen, nein? Also ich hab an den Stellen (bei den ersten Nähschritten) direkt genäht. Vielleicht hab ich aber auch da schon einen Fehler gemacht. Hum.

      Nee, ich will ja auch nicht aufgeben. :) Ich will eben nur noch weniger als das in so ‘nen Laden gehen.

    • Dafür hab ich sogar schon eins. :D Das war mein allererstes Reissverschlusswerk damals. Nicht gefüttert, ganz banal und irgendwie ging das viel einfacher.
      Aber so Krimskrams hat man ja eigentlich immer ausreichend, da findet sich bestimmt was. :)

  3. Ich habe heute an Dich denken müssen: Mein Oberfaden war und blieb übermäßig gespannt und kein Drehen des Spannungsrädchens in egal welcher Richtung behob das Problem. Mehr Tee trinken half auch nicht. Wie ich nach dem Spannungsschräubchen für den Unterfaden suchte, viel mir auf, dass die Spule falsch eingesetzt war! Das schnell korrigiert und schwupps! sahen die Nähte wieder normal aus. Vielleicht lag da das Problem?

    • Ich achte beim nächsten Mal nochmal verstärkt drauf. Aber ich hatte sie schon mehrfach rausgeholt und wieder eingesetzt und irgendwann auch den Mitesser gebeten, mal zu gucken, ob er denkt, dass die richtig sitzt.

      Hab gerade deine tollen Nähte bewundert! Was ist das denn für’n Täschchen?

  4. Da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, für die Nähanleitungen oft in Rätselraten ausarten :-) (Noch schlimmer ist es bei Häkelanleitungen, das verstehe ich GAR NICHTS, so gern ich auch häkle. Deswegen häkle ich nur noch Freestyle :-)

    • Da bist du bei mir wirklich in bester Gesellschaft! Mit Handarbeitsanleitungen komme ich echt gar nicht zurecht. (Häkeln kann ich gar nicht mehr, das müsste ich dringend mal wieder lernen.)
      Genäht habe ich jetzt schon lange nicht mehr (also eher versucht zu nähen), aktuell bin ich im Schal- bzw. Tuchstrickfieber. Meine Nachbarin strickt wahnsinnig gut und viel und ist so freundlich, mir immer, wenn mir ein Muster langweilig wird, ein neues zu erklären. Wenn sie mir erst mal gezeigt hat, wie’s geht, werde ich dann auch aus der Anleitung schlau. :D

  5. Was das Häkeln angeht: Ich hatte ungefähr 20 Jahr nicht gehäkelt – aber sobald du die Häkelnadel in die Hand nimmst und die erste Masche drauf hast, weißt du wieder, wie es geht, das war wirklich faszinierend! Offenbar ist das wie Radfahren – man verlernt es nicht! Komischerweise macht mir Häkeln viel mehr Spaß als Stricken, das habe ich bisher nicht wieder angefangen. Aber Hauptsache man hat was Kreatives, das einem Spaß macht! :-)

    LG
    Mirjam

    • Vielleicht sollte ich das einfach auch mal testen, ob es noch geht. Mein letzter Häkelanlauf liegt noch ein bisschen länger zurück. Damals hatte ich mir ehrgeizig in den Kopf gesetzt, Gardinen aus so ganz feiner filigraner Baumwolle zu häkeln, die ich aber nie fertig bekommen habe.
      Stricken war ich nie länger als ein paar Jahre raus, weil ich immer mal wieder Socken gestrickt habe. Da weiss ich mittlerweile von mir, dass ich mir nichts größeres, wie zB einen Pullover vorzunehmen brauche, weil ich solche Projekte nie fertig bekomme und dann frustriert den Kram lange liegen lasse bis ich überhaupt wieder einen Anlauf mache.
      Sockenstricken oder jetzt die Schals, an denen ich bin, finde ich aber ganz praktisch, um beim Serien- oder Filmgucken nicht einzuschlafen.

  6. Versuch’s mal – das klappt bestimmt! Ich häkele vor allem kleine Täschchen und auch Schals – man kann ganz schnell sehr schöne Girlandenschals häkeln. Und die Taschen sind immer ein nettes Geschenk. Letztes Jahr habe ich das Häkelfilzen für mich entdeckt – eigentlich ist das ja auch Strickfilzen, aber ich hab’s mal mit Häkeln probiert, und das hat auch geklappt :-) Allerdings kann man immer nur ungefähr abschätzen, wie groß das Stück wird…

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