en apuntes #12

  • Wer das mit dem Telefonieren nicht so gut hinbekommt, sollte sich bei Login-Versuchen, die bei Fehlern zur Sperre führen, die sich nur durch einen Anruf wieder aufheben lässt, nicht so dappig anstellen. :roll:
  • Fast 10 Minuten in einer Warteschleife zu hängen, bis ein Servicemitarbeiter frei ist, nervt. Dass es sich dabei nicht um ‘ne teure Servicenummer handelt, erstaunt. Dass der Servicemitarbeiter aussergewöhnlich freundlich und zuvorkommend ist, erfreut und macht das lange Warten wett.
  • Es ist immer wieder eine gute Erfahrung zu merken, dass es Menschen gibt, mit denen ich, ohne dass es sich auch nur im geringsten doof oder fremd anfühlen würde, auch nach längerer Zeit ohne Kontakt, einfach anknüpfen, auf dem Sofa rumlümmeln und drauf los reden kann. :) (*zum Roland hin wink*)
  • Wer wieder mal bei youtube vor verschlossener Tür steht, weil er im falschen Land wohnt, findet bei hidemyass Abhilfe, ohne dafür ein Programm installieren zu müssen.
  • Erkenntnis: Ich mag doch auch dicke Bücher, wenn sie spannend sind und sich gut lesen lassen. Nachdem mir die 1.300 Seiten Ken Follet erst unbezwingbar aussahen und ich sie dann in nicht mal 9 Tagen verschlungen hatte, hätte die Geschichte glatt noch weitergehen dürfen. Dass ich noch dazu ein vom Autor signiertes Exemplar mein Eigen nenne, erschien mir vorm Lesen schon sehr ‘groß’, nach dem Lesen ist das unfassbar und ich würd’s am liebsten hinter Glas aufbewahren. :D
  • Ein ausgelesenes Buch wegzulegen, das mich richtig in seinem Bann hatte, hinterlässt immer erst mal ein eklig leeres Gefühl.
  • Ich mag die Stimmung in französischen Filmen – das merke ich immer wieder. Leise Töne, Schauspieler, die ihre Rollen spielen und dabei trotzdem wie echte Menschen wirken, nicht so künstlich plastikhaft und aufgesetzt wie es bei deutschen oder amerikanischen Filmen leider oft der Fall ist. Zuletzt gesehen: Zusammen ist man weniger allein. Schööööön. (Der erste französische Film bei dem ich am Ende nicht wie ein Schlosshund geheult habe.)
  • Durch das Buch ‘Jenseits von Afrika’ musste ich mich ganz schön durchquälen und ein paar Mal war ich kurz davor, es beiseite zu legen und habe nur durchgehalten, weil ich die Sprache und einige Formulierungen von Tania Blixen extrem mochte. Es liest sich vermutlich deswegen für mich so anstrengend, weil es keine fortlaufende Handlung gibt, nichts was mich wirklich gefangen genommen hätte. Den gleichnamigen Film, den ich hinterher geschaut habe, fand ich wunderbar – Meryl Streep und Robert Redford ♥. Wobei da der Roman nur eine sehr grobe Vorlage liefert – der Film hat nämlich erfreulicherweise eine Handlung. :D
  • Golfi hat seine neue, 2 Jahre gültige, Plakette auf’m Hintern. Der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, weil ich auch weiterhin nicht nur ein, sondern noch dazu dieses Auto habe, könnte kaum größer sein. (Aber ein teurer Weg war’s dahin. Aua.)
  • Mit dem Spanischkurs spanisch essen gewesen. Ufff, ich war so aufgeregt. Normalerweise muss ich ja nicht so viel mit denen reden und das Thema ist vorgegeben. Es war aber überraschend nett und lustig und ich habe mich nicht nur gut unterhalten, sondern zweien der Leute sogar von meinen Depressionen erzählt als es sich so ergab. Und das fühlte sich nicht mal sehr merkwürdig an. (Und ich habe überhaupt sehr frei und drauf los über Wünsche und Träume geredet, was mir sonst bei so relativ fremden Menschen extrem schwer fällt. Hmm.)
  • Ausserdem eine nette Unterhaltung mit einer Frau geführt, die sofort nachvollziehen konnte, dass es bei Kopflastigkeit gut tut, Dinge mit den Händen zu tun. Bei ihr war das ein Grund für die Berufswahl (sie macht was mit den Händen).
  • ‘Deine Phantasien sind ja immer wieder amüsant.’ – ‘Und dabei bekommst du nur die mit, die nach aussen dringen. Du müsstest erst mal wissen, wie’s da drin abgeht.’ sprach’s während sie sich grinsend an die Stirn tippte.
  • Gerade so: saumüde, aber zufrieden. Nacht Welt!

Katja

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17 thoughts on “en apuntes #12

  1. zusammen ist man weniger allein – yeah!!! [habe allerdings 'nur' das buch gelesen ;)..] – hidemyass: dankedankedanke :D :D!! – glückwunsch zum älter-werden-dürfenden-GOLFI :D!!! – hört sich seehr entspannt an, die liste, was mich echt freut.

    gute nacht!

  2. http://kyramae.wordpress.com/2006/09/03/es-ist-zu-ende/
    Ich habe auch ‘nur’ das Buch gelesen und war hin und weg.
    Kanntest Du das Buch vorher oder hast Du den Film einfach so gesehen? Quasi: Lohnt sich der Film nach dem Buch?

    Buch2: Zu Weihnachten habe ich den zweiten Teil der Säulen geschenkt bekommen, Tore der Welt. Nun sitze ich und überlege ob ich den ersten Teil nochmal lesen mag vorher oder die aufgezeichnete Verfilmung ausreicht.
    Hat die jemand mit Bucherfahrung vorher gesehen und hat ne Meinung?

    Tanya, außerdem zur erfolgreichen Abendunterhaltung schmunzelnd und nickend

  3. @hühnschn: Weisste ja, dass du bei mir mit dem ‘nur’ an der falschen Stelle bist. Ich ziehe das ‘nur’ ja allemal vor. :)
    Golfi dankt. (Oder so.^^)
    Und ja: obwohl ich gestern echt ganz schön flatterig und nervös war, hab ich zum Jahresbeginn endlich meine Ruhe wieder gefunden. Ich glaube ja, dass es wieder mal damit zusammenhängt, dass ich mir viel Zeit zum Lesen genommen habe und alles andere mal ‘ne Weile hab liegen lassen. Jetzt bekomme ich das auch wieder besser auf die Reihe ohne dass sich alles nach Stress anfühlt.

    Und guten Morgen auch. :)

    @Tanya: Witzig. Dass du die Leere auch kennst, wusste ich schon (hatten wir’s glaube ich schon häufiger drüber), aber lustig, dass du da ausgerechnet nach diesem Buch drüber gebloggt hattest. :)
    Ich kannte das Buch noch nicht, hab’s aber direkt als ich eure Kommentare las auf diese Monsterliste gesetzt. Filme sind ja immer schwierig, wenn man die Bücher sehr gerne mag. Aber ohne das Buch zu kennen, war das ein Film, der mich sehr berührt und etwas in mir angerührt hat. Die vier Hauptrollen fand ich alle ganz großartig. Das fühlte sich alles sehr echt an.

    Ich hab schon überlegt, ob ich mir die Tore zeitnah kaufen sollte. Ich kenne diese Überlegung, wenn man zwischen mehreren Teilen längere Pause hat. Bei den Harry Potters war das bei mir ganz schlimm – da hab ich bei Erscheinen fast jeden Bandes alle vorherigen nochmal gelesen.

    Andererseits setzt der ja iirc 200 Jahre später an. Ich vermute mal, man kann den auch gut weglesen ohne die Säulen vorher lesen zu ‘müssen’ um reinzukommen.
    (Das fand ich bei Ken Follet übrigens bemerkenswert: Wenn sich zwei Charaktere länger nicht begegnet sind, knüpft er ja häufig nochmal an das Geschehen vorher an. Bei jedem anderen so dicken Buch mit diversen Handlungssträngen und so vielen wichtigen Charakteren hätte ich das auch dringend gebraucht, weil ich da immer alle Charaktere durcheinander geworfen habe. Die Säulen der Erde war das erste, bei dem ich so schnell in der Geschichte drin war, dass ich nicht den Überblick verloren habe. Trotzdem fiel es mir ins Auge, dass er sich diesen Problems scheinbar bewusst ist und solche Gedankenstützen einbaut. Und wenn ich’s nicht so schnell weggelesen hätte, hätte ich die vielleicht auch gebraucht.)

  4. * ach Golfi… :)

    * ich finde französische Filme eher anstrengend, die fuchteln mir immer zu viel und zu hektisch mit den Armen herum. Oder ich habe die Falschen erwischt.

    * Treffen mit dem Spanisch-Kurs. kewl!1elf :D

    • Hmm, ohne nachzugucken bei den französischen Filmen kommt mir in den Sinn: Leon, der Profi; Die fabelhafte Welt der Amelie, Die purpurnen Flüsse. Die mochte ich alle sehr gerne, eben weil sie so viel langsamer und leiser wirken als amerikanische Glitzerblinkerfilme.
      Speziell Amelie und jenen oben sind ganz tolle berührende Filme. :)

  5. Spanisch essen gehen war bestimmt klasse! Ging es so richtig zum Spanier Tapas essen??

    Wenn ich meine Passwörter vergesse, die ich nur durch Anruf wieder aktivieren kann, stelle ich oft fest, dass diese Seite gar nicht so wichtig war ;-)

    Vielleicht muss ich den Ke3n Follet auch noch mal lesen… Aber das ist wirklich kein Buch für die Metro!!
    Die Leere nach so fesselnden Büchern kenne ich aber auch nur zu gut!

    Und natürlich auch noch mal herzlichen Glückwunsch an Golfi und dich!
    Wir überlegen meinen Froschi hier in Spanien zu lassen. Gar kein schöner Gedanke :-(

    • Das war zwar ein ‘richtiger’ Spanier, aber mit sehr deutscher Karte – von Jägerschnitzel bis Pizza alles drauf, nur so richtig typisch Spanisches gab es nicht (Bis auf eine Sorte Tortilla.) – Tapas gar nicht.
      Aber eine umfangreiche Fischkarte und ausgezeichneten gegrillten Tintenfisch. :)

      Bei mir war das mit dem Passwort das Onlinebanking. Leider zu dringend um nicht anzurufen.

      Mir hat der Ken Follet wirklich sehr gefallen. Und ich mag weder zu dicke Bücher noch konnte ich bisher mit historischen Romanen viel anfangen. Da war es sogar stimmig, dass es an einigen Stellen recht gewalttätig war – mehr als ich da normalerweise vertragen kann – aber es sorgte irgendwie für ein ‘runderes’ Bild der Zeit, die ja im Vergleich zu heute sehr rüde war (zumindest was solche körperlichen Dinge angeht).

      Wieso wollt ihr Froschi denn da lassen? :(

      • Fisch ist ja auch spanisch, und auf jeden Fall besser als Schnitzel ;-)

        Oh, online banking, na da muss man natürlich anrufen…

        Froschi zu transportieren wäre sehr teuer (nach aktuellen Kostenvoranschlägen) Die wollen bis zu 1000 Eure für den Transport, das ist er aber wohl gar nicht mehr Wert :-( Dazu kommt, das wir in Deutschland wohl direkt 2x TÜV machen müssten, weil wir hier schon so lange ohne fahren.
        Aber ob wir ihn hier nun so schnell loswerden würden ist ja noch ne andere Frage. Wir können den armen kleinen ja nicht einfach an der Straße stehen lassen *nein nein*

      • Und selber fahren? Schafft er so ‘ne weite Strecke nicht mehr?
        1000 für den Transport und vielleicht nochmal soviel für Reparaturen, damit er über’n TÜV kommt, ist natürlich aua. :(

  6. Das hört sich gut an. Alles. Mit dem Spanisch-Kurs zusammen weg und Drüber-Reden-Können ist großartig, Katja.

    Diese Leere und das doofe Gefühl nach dem Tolles-Buch-Fertiglesen ist der Grund, warum ich bevorzugt dicke Bücher lese. Dann dauert es länger, bis sich dieses Gefühl einstellt.

    (Mittlerweile habe ich aber entdeckt, daß auch in dünnen Büchern richtig gute Geschichten stehen können… ;) )

    Besagten Film bzw. das Buch kenne ich nur dem Titel nach. Da sich “Jenseits von Afrika” irgendwie ein wenig… hmm… schwülstig anhört, irgendwie, kam ich da bis jetzt nicht dran. *schulter-zuck*

    Französische Filme sind französische Filme sind französische Filme. Amelie ist einer meiner liebsten Lieblingsfilme… ach und dann fällt mir auch noch ganz spontan Louis de Funès ein: “Nein… Doch… Ooh!”

    Und überhaupt.

    :))

    P.S. Yeah…Golfi!!!

    • Ist auch schwülstig, der Film viel viel mehr als das Buch. Naja, Robert Redford und Meryl Streep, ich mag beide sehr gerne und kann das da gut verzeihen, weil ich bei beiden der Ausstrahlung erliege.

      Mit Louis de Funès konnte ich nie wirklich warm werden. Ich habe allerdings auch als Kind zum letzten Mal einen Film mit ihm gesehen, weil ich die nur als ziemlichen Klamauk in Erinnerung hatte. Nein?

      Genau überhaupt und yeah! :)

      • Louis de Funes ist voll Klamauk, aber sowas von! Aber es ist schon wieder so abgefahren, daß ich es einfach mag. Besonders natürlich die Fantômas-Reihe…. :D

      • Dann sollte ich dem vielleicht doch auch noch mal ‘ne Chance geben. Ist ja wirklich lange her, dass ich’s geguckt habe. :)

  7. Pingback: ~♥~ « Gedankensprünge

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